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Hier finden Sie Fotos zur Studienreise Eifel - Taunus

... und hier geht es wieder zurück zu den Studienreisen

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden ist der Startpunkt und das attraktive Standquartier des ersten Teils der Studienreise. Auf dem Programm stehen unter anderem ein geologischer Stadtrundgang. Hierbei darf auch die Marktkirche nicht fehlen.

Der Kochbrunnen ist mit über 60°C die heißeste der zahlreichen Wiesbadener Quellen (Foto: Nils Gies). Die Stadt war bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges "Weltbad" und Treffpunkt der Prominenz. Doch auch heute noch ist Wiesbaden eine bedeutende Kurstadt mit zahlreichen restaurierten Quellfassungen und Bäder. Die Häufung der Quellen im Stadtgebiet liegt mit der geologsichen Lage am Taunussüdrand zusammen.

Neben vielen anderen Persönlichkeiten weilte auch Goethe mehrfach in Wiesbaden. Das Thema Goethe und Geologie unter besonderer Berücksichtigung von Taunus und Eifel wird im Rahmen der Studienreise nicht nur in Wiesbaden angesprochen. Das Foto zeigt das Goethedenkmal vor dem Museum Wiesbaden.

Die Naturkundliche Sammlung des hochinteressanten Museum Wiesbaden wird aufgesucht. Im Rahmen des Rundgangs können Sie unter anderem ältere und jüngere Fossilien (Foto: Gerhard Hoffmann) und die Bausteine des Museums bestaunen. Sie haben außerdem Gelegenheit, "auf eigene Faust" die restlichen Abteilungen des Museums zu besichtigen.  

Nach der Erkundung von Wiesbaden geht es über den Taunus in das Lahntal - ein alter Bergbaubezirk, der auch von Goethe bereist wurde. Ein Halt ist in Bad Ems - hier wurde mit der "Emser Depesche" Weltgeschichte geschrieben. Auch heute sind Erzeugnisse aus Bad Ems in aller Munde. Als Beispiel für eine Quellfassung wird die Römerquelle besichtigt.

In Holtzappel gibt es nicht nur ein kleines, aber feines Bergbaumuseum (ein Besuch ist vorgesehen), sondern auch einen bergbaugeschichtlichen Lehrpfad, der in Teilen begangen wird. Man bekommt einen guten Eindruck von der ehemaligen Bedeutung des Bergbaus für dieses Gebiet.

Im Wispertal ist ein weiterer Halt. Hier lassen sich sehr gut die Gesteine zeigen, die maßgeblich zum Aufbau des Taunus beitragen (Quarzit und Schiefer). Auch Bergbau ging hier um. Von Bedeutung war außerdem früher der Abbau von Dachschiefer für den lokalen Bedarf.

Wie im vergangenen Jahr, so besteht auch 2017 die Möglichkeit bei geeigneter Witterung und Interesse am Spätnachmittag einen Segel- oder Motorsegelflug über das Mittelrheingebiet und den Taunus zu machen (Zusatzleistung). Bei Interesse teilen Sie dies bitte der Reiseleitung bei der Buchung dieser Reise mit. Der Flug findet ab dem Flugplatz Nastätten statt. 

Von Wiesbaden aus geht es dann am vierten Tag zunächst zum Frauenstein. Vom dortigen Goethedenkmal aus hat man einen wundervollen Ausblick über den Nordrand des Oberrheingrabens bis hin zum Donnersberg.

Vom letzten Halt geht es über Rüdeheim zunächst zum Niederwald-Denkmal - auch hier ist die Sicht auf den Rhein sehr eindrucksvoll. Weiter geht es im Weltkulurerbe Mittelrheintal aufwärts, am Holländer-Steinbruch (hier wurden Steine für den Küstenschutz an der Nordsee gebrochen) und der Burg Kaub vorbei bis nach St. Goarshausen. Nach dem Panoramahalt am Dreiburgenblick setzen wir mit der Rheinfähre über.

Der erste Höhepunkt des zweiten Teils der Studienreise ist der Besuch von Europas höchsten Kaltwassergeysir in Andernach. Dazu gibt es eine kurze Schifffahrt rheinabwärts. Kosten Sie das eisen- und kohlensäurehaltige Wasser nach dem Ausbruch! 

Im Brohltal zwischen Andernach und dem Laacher See gibt es Höhlen, die in die weichen Tuffe gegraben worden sind. Unvorstellbar, dass das Brohltal vor ein paar Tausend Jahren nach dem Ausbruch des Laacher See Vulkans nahezu vollständig von diesen damals glühend heißen vulkanischen Bildungen verfüllt war.

Die Klosteranlage Maria Laach ist ein spektakluärer Kirchenbau dessen Anfänge in die Romanik zurückreichen. Die Gärtnerei der Klosters ist ebenfalls sehr bekannt. Ein kleiner Lehrpfad zur Geologie der Eifel ist direkt an der hinteren Klostermauer angelegt. Sie haben Gelegenheit zu einer ausführlichen Besichtung der Basilika. 

Sie kannten möglicherweise bereits die Klosteranlage, aber auf dieser Studienreise erfahren Sie etwas über die Bausteine, wie z. B. der hier abgebildete dunkle Kalkstein mit Korallen. Der Großteil der Basilika besteht allerdings auf Vulkangesteinen der Eifel.

Eine Rundwanderung um den Laachersee führt an den Mofetten vorbei, aus denen immer noch Kohlendioxid austritt. Das Blubbern ist an manchen Stellen gut zu hören und die Bläschen sind an der Wasseroberfläche sichtbar. Diese Aktivität ist ein Argument dafür, dass der Vulkanismus in der Eifel noch nicht vollständig erloschen ist. 

Die Wingertsbergwand bei Mendig ist das bekannteste Geotop der Eifel. Lassen Sie sich vom Anblick deser über 40 m hohen Wand aus unterschiedlichen Tufflagen überraschen und begeistern Sie sich anschließend für eine kleine Mineraliensuche nach dem blauen Haüyn.

Auch der Basaltkeller von Niedermendig ist ein Klassiker. Der ehemalige Bierkeller wurde im 2. Weltkriegkrieg als Luftschutzkeller genutzt. heute kann man hier seine Hochzeit feiern. Angelegt wurden die Keller, um Mühlsteine aus dem qualitativ hochwertigen Mendiger Basalt zu sägen.

Die Ettringer Ley befindet sich in der Nähe von Mayen und ist ein ehemaliger Basaltsteinbruch. Sehr gut lässt sich hier die säulige Absonderung des Gesteins erkennen.  

Was wäre die Eifel ohne ihre Maare? An einem Tag gibt es eine Marrundfahrt, die auch bis in die Westeifel nach Daun führt. Im Tagesverlauf werden das Ulmener Maar, das Pulvermaar, das Holzmaar, das Weinfelder Maar, das Gemündener Maar sowie das Weinfelder Maar (Foto) aufgesucht.

Der letzte Stop ist das Schalkenmehrener Doppelmaar. Von dort aus geht es über die Autobahnzurück nach Mendig. Am letzten Tag geht die Fahrt von Maria Laach über Andernach nach Koblenz und zurück nach Wiesbaden. Dort werden Sie am frühen Nachmittag eintreffen. Auf Wunsch werden Sie zum Hauptbahnhof gebracht. 

Danke für Ihr Interesse an der Bildauswahl zu der Studienreise Eifel - Taunus Noch mehr Eindrücke erhalten Sie auf der Reise selbst ...

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Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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