Alles zu Exkursionen, Führungen und Vorträgen ...

Unsere Angebote richten sich an Alle, die sich für Geologie und Natur interessieren. Schwerpunkt bilden dabei 2-4 stündige Veranstaltungen zur Geologie von Baden-Württemberg sowie mehrtägige Studienreisen, die in kleinen Gruppen von in der Regel nicht mehr als 6 Personen durchgeführt werden.

 

Alle Exkursionen und Studienreisen können Sie auch als Wunschreise buchen: Dann können Sie nach Rücksprache und Verfügbarkeit die gewählte Veranstaltung zu Ihrem Wunschzeitraum und mit ihrer selbst zusammengestellten Gruppe durchführen.

Für alle unter 16 Jahren ist die Teilnahme in Begleitung von Erwachsenen frei (eventuelle Fahrtkosten für Transportmittel und Eintrittsgelder ausgenommen). Sollte es hiervon bei Kooperationsveranstaltungen Abweichungen geben, so wird darauf deutlich hingewiesen.

 

(Geschenk)Gutscheine in beliebiger Höhe für alle auf diesen Seiten angebotenen Veranstaltungen und Produkte finden Sie im Shop.

 

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Montag, 19. Februar - Samstag, 24. Februar 2024

Geologie von Baden-Württemberg – eine Reise durch die Erdgeschichte

(Kooperationsveranstaltung mit der VHS Inzigkofen)

6 tägiger Geologiekurs mit Halbtagesexkursion

Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine große geologische Vielfalt aus. Kein  anderes Gebiet in Deutschland hat Anteile an zwei Meteoritenkratern, weltberühmte Fossilfundstellen, Vulkangebiete und Karstlandschaften von internationaler Bedeutung auf engstem Raum. Dies ist sicher ein Grund weshalb auch zahlreiche Hobbygeologen und -paläontologen anzutreffen sind, die einen großen Beitrag zur Erforschung des Landes beigetragen haben. Zahlreiche geologisch bedeutsame Stellen gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Der Kurs beginnt mit einer Vorstellung von Literatur und einer kurzen Einführung zum Verständnis geologischer Prozesse sowie der Gesteinsklassen. Danach folgen ein Einblick in den geologischen Aufbau von Baden-Württemberg in Verbindung mit der Beschreibung der zeitlichen Abfolge der Gesteine und Verweisen auf den Fossilinhalt. Die vielfätigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Geologie werden ebenfalls vorgestellt – hierzu gehören zum Beispiel Naturkatastrophen und Georisiken sowie die Nutzung der Rohstoffe.

Zur Ergänzung der theoretischen Inhalte findet eine Exkursion in das Fossilienmuseum in Dotternhausen statt, um einen Einblick in die reichen paläontologischen Schätze Baden-Württembergs zu geben. Am kleinen Klopfplatz können eigene Funde gemacht und mit nach Hause genommen werden.   

 

Informationen und Preise: Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des malerisch oberhalb der Donau gelegenen ehemaligen Klosters Inzigkofen in der Nähe von Sigmaringen statt (Abbildung; VHS Inzigkofen). Alle Preisangaben finden Sie hier. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Volkshochschule Inzigkofen.   

Donnerstag, 14. März 2024

Museumsführung Reutlingen: Karstlandschaft Schwäbische Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb ist ein geologisches "Musterländle": Sie bildet zusammen mit dem fränkischen Jura das größte Karstgebiet Mitteleuropa. Alle Karsterscheinungen, wie Höhlen, Dolinen, Schlucklöcher, Flussschwinden und Trockentäler können auf der Schwäbischen Alb in eindrucksvoller Weise gezeigt werden. Die Gesteine der Schwäbischen Alb - allen voran die hellen Kalksteine des Weißen Juras - sind sind in besonderer Weise der Lösungsverwitterung und damit der Verkarstung ausgesetzt. Die Verkarstung begann schon vor vielen Millionen Jahren, nachdem sich das Jurameer aus dem Gebiet der heutigen Schwäbischen Alb zurückgezogen hatte. Und die klimatischen Rahmenbedingungen waren damals anders als heute ...

 

Informationen und Preise: Beginn um 17 h im Eingangsbereich des Naturkundemuseums Reutlingen am Weibermarkt. Teilnahme frei (Anmeldung nicht erforderlich)

Sonntag, 17. März 2024

Dettingen: Der Calverbühl - schönster Vulkanschlot im Ermstal

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Der Calverbühl ist wegen der auf dem Gipfel stehenden Linde trotz seiner geringen Höhe von nur 509 Metern ein markanter Berg am Rande des Ermstals bei Dettingen. Er gehört zu den zahlreichen Vulkanschloten der Urach-Kirchheimer Vulkansprovinz, die der berühmte Geologe Hans Cloos als "Schwäbischer Vulkan" bezeichnet hat. Neben den sehr gut aufgeschlossenen Vulkantuffen im Gipelbereich bietet der Calverbühl aber auch eine wunderschöne Rundsicht durch das Ermstal. Er zeigt auch beispielhaft das Aussehen eines Vulkanschlots unterhalb der Schichtstufen des weißen Juras. Der nahegelegene Hauserbrunnen verdankt seine Existenz den wasserstauenden Schichten des Braunen Juras.    

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 14 h auf dem Wanderparkplatz Kirschenweg im Keckbronnenweg unterhalb der B28; Dauer: ca. 2 h; Teilnahme frei; Anmeldung erforderlich unter Tel. 07121-3032022

Mittwoch, 27. März 2024

Hilzingen: Auf zum Hohenkrähen!

Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar (Abbildung). Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu den drei bedeutenden Phonolithbergen im Hegau. Die anderen Kegelberge des Hegaus haben eine andere Gesteinszusammensetzung. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam - all das wird im Verlauf der Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem zugegebenermaßen etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht lohnt die Mitnahme eines Fernglases. Einige zusätzliche Hinweise zu verschiedenen botanischen Besonderheiten ergänzen diese Geo-Wanderung.

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 15 h am Waldparkplatz Duchtlinger Pass an der Straße zwischen Singen und Duchtlingen; Unkostenbeitrag: 15 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder per E-Mail info[ät]vulkane-im-hegau.de

Hinweis: Maximal 10 Personen. Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung, feste Schuhe, ggf. Getränk. Im Verlauf der Exkursion haben Sie die Gelegenheit, einen neu erschienenen geologischen Führer zu den Hegau-Vulkanen zum ermäßigten Autorenpreis zu erwerben. 

Donnerstag, 28. März 2024

Singen: Geologische Wanderung rund um den Hohentwiel

Die Exkursion führt auf dem Vulkanpfad rund um den Hohentwiel, den Hausberg von Singen und bekanntesten aller Hegau-Vulkane. Schon bei der Anfahrt fällt die charakteristische Form des Hohentwiels ins Auge (Abbildung). Wussten Sie, dass diese Form mit dem Vorstoß des Rheingletscher während der letzten Kaltzeit zusammenhängt? An geeigneten Haltepunkten werden der Ablauf des Hegau-Vulkanismus erläutert, die hier vorkommenden Vulkangesteine vorgestellt und die Aus- und Rundblicke kommentiert. Ist der Vulkanismus im Hegau erloschen? Warum gibt es hier immer wieder Erdbeben? Diese und andere Fragen werden auf einer kurzweiligen Exkursion auf einer Wegstrecke von etwa 3 km angesprochen, wobei zu Beginn und am Ende eine Steigung zu bewältigen ist. Auch die botanischen Besonderheiten des Hohentwiels werden thematisiert. Hinweise zur Archäologie, zum Naturschutz und zur Landschaftspflege ergänzen die Führung.

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 15 h am Parkplatz beim unteren Eingang des Infozentrums am Hohentwiel; Unkostenbeitrag: 15 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder per E-Mail info[ät]vulkane-im-hegau.de; Hinweis: Maximal 10 Personen. Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung, feste Schuhe, ggf. Getränk. Im Verlauf der Exkursion haben Sie die Gelegenheit, einen neu erschienenen geologischen Führer zu den Hegau-Vulkanen zum ermäßigten Autorenpreis zu erwerben. 

Donnerstag, 04. April 2024

Museumsführung Reutlingen: Die Schwäbische Alb - ein geologisches Musterländle

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb stellt zusammen mit dem fränkischen Jura das größte Karstgebiet Mitteleuropas dar und die Urach-Kirchheimer Vulkanprovinz ist aus der Geologie von Baden-Württemberg nicht wegzudenken. Auf der Schwäbischen Alb gibt es ferner mit dem Steinheimer Becken und dem Nördlinger Ries zwei Gebiete, die schon lange das Interesse der Geologen auf sich zogen. Verschiedene Deutungen und Vermutungen wurden aufgestellt, aber als Einschlagskrater von Himmelskörper wurden sie erst vor etwa 50 Jahren erkannt. Die Fossilfundstellen des "Schwäbischen Juras" sind ebenfalls von weltweiter Bedeutung. Bei der Museumsführung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die geologischen Besonderheiten und die Einmaligkeit der Schwäbischen Alb. 

 

Informationen und Preise: Beginn um 17 h im Eingangsbereich des Naturkundemuseums Reutlingen am Weibermarkt. Teilnahme frei (Anmeldung nicht erforderlich)

Samstag, 06. April 2024

Tagesexkursion Pfälzerwald: Burgruine Altdahn und Geopfad Bundenthal

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe)

Auf der Tagesexkursion wird Ihnen die Geologie und Landschaftsgeschichte des Pfälzerwaldes am Beispiel der Burgruine Altdahn und des Geologischen Lehrpfads bei Bundenthal nähergebracht. Nach dem kurzen, aber steilen Aufstieg zu den Burgruinen gibt es ein Landschaftspanorama von einem der Türme der Burg. Anschließend werden die eindrucksvollen Verwitterungsbildungen in einer Buntsandsteinwand am Fuß der Burganlage erläutert. Eine kurze Fahrt von wenigen Kilometern führt nach Bundenthal. Beim oberhalb des Ortes gelegenen Sportplatz beginnt gegen 13.00 Uhr der zweite Teil dieser Exkursion. Ein geologischer Lehrpfad bietet Ihnen unter anderem Informationen zum Gesteinskreislauf und zum Ablagerungsmilieu des Buntsandsteins. Zum Abschluss führt die Route an den Bundenthaler Felstürmen vorbei, die auch bei Sportkletterern sehr beliebt sind. 

 

Informationen und Preise: Treffpunkt 10 h auf dem Parkplatz Burgruine Altdahn bei Dahn (eigene Anreise); Exkursionsende in Bundenthal ca. 16 h; Unkostenbeitrag für beide Exkursionpunkte: 40 € (für Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe ist die Veranstaltung kostenlos); Anmeldung erforderlich unter:  info[ät]geotourist-freiburg.de oder Tel./SMS 0162-4065416. Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung und Schuhe sowie ein kleines Mittagsvesper und Getränk. 

Hinweis: Sie können auch nur vormittags oder nur nachmittags an der Veranstaltung teilnehmen. Bitte kontaktieren Sie dazu den Veranstalter.

Sonntag, 07. April 2024

Natürliche Baustoffe in Karlsruhe: Steine in der Stadt

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe)

Im Verlauf eines geologischen Stadtrundgangs durch einen Teil der Karlsruher Innenstadt werden die geologische Situation der Stadt im nördlichen Oberrheingraben und die wichtigsten Bausteine erläutert (Foto: Marktplatz mit Pyramide). Dabei spielt der Buntsandstein eine wichtige Rolle. Aber auch Keupersandsteine sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Neben den Vorkommen werden auch die Entstehungsmodelle der Gesteine erläutert. Der Stadtrundgang ist eine ideale Ergänzung oder Einstimmung zum Besuch der Sonderausstellung „Deutschlands Bodenschätze“ im Naturkundemuseum Karlsruhe (nur noch bis 14. April 2024!). Für die Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Der Stadtrundgang endet wieder am Naturkundemuseum.

 

Informationen und Preise: Treffpunkt 10 h 30 am Eingang des Naturkundemuseums in Karlsruhe (Dauer ca. 2 h); Unkostenbeitrag:12 € (für Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe ist die Veranstaltung kostenlos); Anmeldung erforderlich unter:  info[ät]geotourist-freiburg.de oder Tel./SMS 0162-4065416

Sonntag, 07. April 2024

Wurmlingen: Geologische Kapellenwanderung

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" dichtete Ludwig Uhland vor über 200 Jahren. Die Lage der Kapelle mit der wunderschönen Aussicht hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt - bis zur Reutlinger Alb reicht der Blick. Der Höhenrücken zwischen Tübingen und Wurmlingen besteht aus verschiedenen Schichten des Keupers und wird auch als "Schwäbischer Lindwurm" bezeichnet. Bedeutsam waren Abbau und Verwendung des "Wurmlinger Zuckers" (Gips) für Stuckarbeiten und als Dünger. Der geologisch vielfältige Untergrund aus verschiedenen Sandsteinen und den sogenannten Bunten Mergeln ist für die Verbreitung des Obst- und Weinbaus in diesem Gebiet maßgeblich verantwortlich. Panoramablicke in das Ammer- und Neckartal belohnen für den Aufstieg zur Wurmlinger Kapelle (vgl. Abbildung).

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 14 h in Wurmlingen am Wanderparkplatz "Wurmlinger Kapelle" bei der Infotafel.  Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung und Schuhe. Teilnahme frei; Dauer: ca. 2 h; Anmeldung im Naturkundemuseum Reutlingen unter Tel. 07121-3032022 erforderlich.

Montag, 22. April 2024

Tübingen: Poesie der Steine (Geologischer Stadtrundgang)

Ein Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine geben Hinweise auf die in vieler Hinsicht bewegte erdgeschichtliche Vergangenheit von Tübingen: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern". Der Blick von der Neckarbrücke auf die Tübinger Altstadt gehört ebenso zu diesem Stadtrundgang (Abbildung) wie die in jüngster Zeit ergänzten Natursteinfassaden mit Materialien aus aller Welt.

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 14 h am Renaissance-Portal beim Unteren Schlosstor von Schloss Hohentübingen. Unkostenbeitrag: 15 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: knapp 2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder oder per E-Mail unter info(ät)geoalb.de

Montag, 22. April 2024

Tübingen: Paläontologische Schausammlung der Universität

Als Ergänzung zum geologischen Stadtrundgang wird auch noch ein Besuch der Paläontologischen Schausammlung der Universität Tübingen angeboten (Abbildung). Das Gebäude in der Sigwartstraße beherbergte bis vor kurzem auch das Geologsche Institut der Universität. Der Rundgang beginnt im Treppenhaus mit einer Platte des Ammonitenpflasters aus dem unteren Schwarzen Jura und führt über veschiedene Stationen bis in das Dachgeschoss in die kürzlich renovierten Sammlungsräume. Staunen Sie über die vollständigen Skelette von Ichthyosauriern, Plateosauriern, Plesiosauriern, Schildkrötenpanzer, Fische, Ammoniten und vieles mehr ...

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 16h auf der Neckarbrücke in Tübingen beim abgang in die Platanenallee. Unkostenbeitrag 10 € (Teilnehmende am geologischen Stadtrundgang bezahlen nur 5 €; < 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: etwa  1 1/2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder oder per E-Mail unter info(ät)geoalb.de  

Dienstag, 23. April 2024

Herrenberg-Kayh: Geologische Wanderung am Schönbuchrand

Der Schöbuch ist das größte zusamenhängende Waldgebiet in Baden-Württemberg und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Zahlreiche Steinbrüche künden von der Bedeutung des Stubensandsteins als Bau- und Mühlstein in der Vergangenheit. Dies wird im Schönbuchmuseum in Dettenhausen ausführlich dokumentiert. Auf einem etwa 3 1/2 Kilometer langen Rundweg auf teilweise unbefestigten Wegen am Grafenberg entlang des Schönbuchrandes bei Kayh sind neben dem Stubensandstein auch noch andere Schichten aus der Keuperzeit aufgeschlossen. Bei schönem Wetter reicht der Blick über die Obstbaumwiesen bei Kayh bis in den närdlichen Schwarzwald (Abbildung: Christian Pelant).

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 10 h auf dem Wanderparkplatz Kayher Sattel am Ende der Bebenhäuser Straße in Richtung Sportplatz der Sportfreunde Kayh e.V. oberhalb von Kayh an der Infotafel. Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung und Schuhe. Unkostenbeitrag: 20 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 3 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder per E-Mail unter info[ät]geoalb.de

Dienstag, 23. April 2024

Tübingen: Geologischer Lehrpfad im Kirnbachtal

Der vor wenigen Jahren neu gestaltete und mit modernen Informationstafeln ausgestattete geologische Lehrpfad im Kirnbachtal bei Tübingen Abbildung) bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, die unterschiedlichen Gesteine der Keuperzeit und ihre Nutzung kennen zu lernen. Gleichzeitig erfahren Sie mehr über die vielfältigen Zusammenhänge  zwischen Gesteinen und Landschaftsbild: Kieselsandstein, Bunte Mergel, Stubensandstein, Knollenmergel und Rhätsandstein geben jede Menge Geheimnisse preis. Eine spannende und abwechslungsreiche Geowanderung in die abwechslungsreiche geologische Vergangenheit von Tübingen erwartet Sie!

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 14 h auf dem Wanderparkplatz Kirnbachtal zwischen Tübingen und Bebenhausen an der Infotafel. Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung und Schuhe. Unkostenbeitrag: 20 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 3 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder per E-Mail unter info[ät]geoalb.de

Mittwoch, 24. April 2024

Wurmlingen: Geologischer Spaziergang zur Wurmlinger Kapelle

"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" dichtete Ludwig Uhland vor über 200 Jahren. Die Lage der Kapelle mit der wunderschönen Aussicht hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt (Abbildung)- bis zur Reutlinger Alb reicht der Blick. Der Höhenrücken zwischen Tübingen und Wurmlingen besteht aus verschiedenen Schichten des Keupers und wird auch als "Schwäbischer Lindwurm" bezeichnet. Bedeutsam waren Abbau und Verwendung des "Wurmlinger Zuckers" (Gips) für Stuckarbeiten und als Dünger. Der geologisch vielfältige Untergrund aus verschiedenen Sandsteinen und den sogenannten Bunten Mergeln ist für die Verbreitung des Obst- und Weinbaus in diesem Gebiet maßgeblich verantwortlich. Panoramablicke in das Ammer- und Neckartal belohnen für den Aufstieg zur Wurmlinger Kapelle (vgl. Abbildung).

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 10 h in Wurmlingen am Wanderparkplatz "Wurmlinger Kapelle" bei der Infotafel.  Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung und Schuhe. Unkostenbeitrag: 15 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: knapp 2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder oder per E-Mail unter info(ät)geoalb.de

Mittwoch, 24. April 2024

Rottenburg-Wendelsheim: Geologische Wanderung zum Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim (zwischen Rottenburg und Tübingen) sind das Ziel einer kleinen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch die Weinberge und Streuobstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeichen der früheren Abbautätigkeit. Das Areal ist auch ein beliebtes Ziel für Kletterfreunde. Völlig unvermittelt taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim, die Wurmlinger Kapelle, das Neckartal und die Schwäbische Alb führt der Weg am Rand der Weinberge zurück zum Ausgangspunkt.  

 

Informationen und Preise: Treffpunkt um 16 h beim Parkplatz an der Schule in Wendelsheim in der Steinbruchstraße.  Bitte denken Sie an witterungsangepasste Kleidung und Schuhe. Dauer ca. 2 h. Unkostenbeitrag: 15 € (<16 Jahren in Begleitung Erwachsener frei) Anmeldung erforderlich unter: info[ät]geoalb.de oder Tel./SMS 0162-4065416

In Planung

Tagesexkursion in die Kiesgrube Eschenbach und in den Gletschergarten Luzern

In Planung

Tagesexkursion in das Vulkangebiet Hegau

In Planung

Tagesexkursion in den Kaiserstuhl

In Planung

Tagesexkursion in das Dollertal und zum Ballon d'Alsace

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm wird laufend ergänzt (und aktualisiert!). In der Vergangenheit durchgeführte Veranstaltungen finden Sie im Archiv.

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 54
79117 Freiburg
Tel. +49-162-40.65.416
Mail: info[ät]geotourist-freiburg.de