Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Veranstaltungen von 2024:

Freitag, 14. Juni 2024

Öhningen-Wangen: Geologie zwischen Steckborn, Stein am Rhein und Öhningen (Vortrag)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Museum Fischerhaus  

Der Schienerberg sowie der Seerücken auf der Südseite des Untersees sind aus unterschiedlichen Schichten der Molasse aufgebaut. Darüber haben sich an verschiedenen Stellen glaziale Schotter erhalten. Von den verschiedenen Vorstößen des Rheingletschers  zeugen eine Reihe von Findlingen. Mancherorts wurden aus den Findlingen auch Wegkreuze errichtet oder das Gestein für andere Bauwerke verwendet.  Oberhalb von Wangen und im Ramsener Quertal gibt es Zeugnisse vulkanischer Tätigkeit. Den bedeutsamen Fossilienfunden aus dem Maarsee im Umfeld des Wangener Schlots ist im Museum Fischerhaus eine kleine Ausstellung gewidmet. Die wissenschaftshistorische Bedeutung der Öhninger Funde ist außerordentlich groß.

Freitag, 14. Juni 2024

Stein am Rhein: Rund um Burg Hohenklingen

Allein schon wegen des Ausblicks lohnt sich der Besuch auf der Burg Hohenklingen (Photo H. Glarner). Der Blick schweift auf Stein am Rhein und das gegenüberliegende Thurgauer Seeufer. Und mit etwas Glück ahnen wir auch die Alpen in der Ferne. Vollständig renoviert, ist in der Burg heute ein Restaurant und ein frei zugängliches Burgmuseum untergebracht. Die Bausteine der Burg Hohenklingen und der geologische Aufbau des Schienerberges werden anhand Karte des Geologischen Atlas der Schweiz allgemein verständlich erläutert. Desweiteren gehen wir den Zeugnissen der Gletscher der Eiszeit nach, die hier mannigfaltige Spuren hinterlassen haben. 

Freitag, 14. Juni 2024

Neuhausen (CH): Rund um den Rheinfall

Vom Trefpunkt geht es durch den Innenhof von Schloss Dachsen über Treppen (oder mit dem Aufzug) hinunter zum Aussichtspunkt Känzele. Anschließend bringt eine kurze Bootsüberfahrt die Teilnehmenden an das Neuhauser Ufer. Entlang des Rheinfallbeckens wird von der Entstehung und vom Alter der Wasserfälle die Rede sein, aber auch die Bedeutung des Rheinfalls für die Industriegeschichte kommt nicht zu kurz. Beim Gang über die Eisenbahnbrücke wechseln wir wieder auf das Zürcher Ufer, erfahren von dern nicht mehr verfolgten Plänen eines Ausbaus des Rheins als Europäische Schifffahrtsstraße.

Mittwoch, 05. Juni - Mittwoch, 12. Juni 2024

Slowenien - Frühsommer zwischen Alpen und Adria

8-tägige geologische Studienreise mit kleinen Wanderungen

Das geschichtsträchtige und geologisch interessante Gebiet zwischen Adria und den Alpen ist erstmalig Ziel einer Studienreise. Die Anfahrt erfolgt über Österreich und den Karawankentunnel nach Bled, malerisch am gleichnamigen See gelegen. Am nächsten Tag geht es über das Triglav-Gebiet Nationalpark) und weiter in das Sočatal (Isonzotal). Neben Karstphänomenen wird hier auch von Geschichte und Literatur die Rede sein. Von dort aus führt die Weiterfahrt über Idrija zur Autobahn nach Koper in Istrien. Die Stadt ist der bedeutendste Hafen an der slowenischen Adria und das Standquartier für 3 Nächte. Ein Besuch des malerisch gelegenen Küstenstädtchens Piran sowie die kleine immer noch in Betrieb befindliche Saline in der Nähe werden aufgesucht. Ein ganztägiger Ausflug führt nach Triest mit Stadtbesichtigung und einem Besuch des Schlossparks von Miramare. Triest erscheint in Bezug auf die heutige Einwohnerzahl überdimensioniert, war aber einst der wichtigste Handelshafen von Österreich-Ungarn. Die Stadt erholt sich langsam aus der früher politisch schwierigen Grenzlage. Zum Abschluss geht es für weitere 3 Nächte in die slowenische Hauptstadt Ljubljana (Laibach). Ein halber Tag ist in Laibach zur freien Verfügung um die Stadt und ihre Museen individuell zu erkunden. Ein Tagesausflug führt zu den bekannten Karsthöhlen von Škocjan (Sankt Kanzian) sowie der Felsenburg Predjama (Abbildung) Die Rückfahrt erfolgt ab Ljubljana. Ein paar Bildimpressionen von der Reise finden Sie hier.

Sonntag, 02. Juni 2024

Dornbirn: Karstwanderung am Karren

Geologie am Hausberg von Dornbirn

Mit der Karrenseilbahn geht es in wenigen Minuten auf 976 m Höhe. Nach dem Panorama Ausblick auf die Umgebung beginnt der Abstieg zum Staufensee. Am Kraftwerk Ebensand vorbei, führt der Weg zur gleichnamigen Jausenstation. Hier findet neben der Mittagspause auch noch eine Geröllansprache statt - lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Gesteine auf engstem Raum! Abschließend wird die Alplochschlucht mit ihren imposanten Kalksteinwänden gequert. Hier lassen sich auch sehr gut Karsterscheinungen erklären. Die Rückfahrt zum Aussichtspunkt findet mit dem Landbus durch eine eindrucksvolle Schluchtenlandschaft statt. 

Samstag, 01. Juni 2024

Dornbirn: Rappen- und Alplochschlucht

Geologische Vielfalt im Ländle

Nach dem spektakulären Felssturz vor einigen Jahren und dem erfolgreichen Abschluss der umfangreichen Sicherungsmaßnahmen ist die Rappenlochschlucht wieder durchgängig begehbar. Hinweise zur Entstehung der Schlucht und ihrer Besonderheiten ergänzen diesen Teil der Exkursion. Danach führt die Route weiter am Staufensee vorbei und in die Alplochschlucht. Die klammartige Vertiefung und die hochaufragenden Felsen machen diesen Abschnitt zur einer besonders eindrucksvollen Geo-Wanderung. Mit dem Landbus geht es abschließend durch eine eindrucksvolle Schluchtenlandschaft zurück zum Ausgangpunkt.

Freitag, 31. Mai 2024

Bregenz: Pfänderwanderung 

Geologie des Bregenzer Hausberges 

Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz und einem allgemeinen Überblick an der Bergstation auf den Bodensee und die Alpen geht es abwärts. Dabei werden an geeigneten Punkten Erklärungen zur Geologie und Naturgeschichte des Pfändergebietes in allgemeinverständlicher Form abgegeben. Im unteren Teil des Pfänders wurde vor einigen Jahren ein geologischer Lehrpfad angelegt, den wir in Teilen gemeinsam begehen werden. Dabei sehen wir vor allem unterschiedliche Molasse-Schichten des Tertiärs und sprechen auch über die Klammbildung der steil herabstürzenden Bäche im alpinen Raum. Die Pfänderwanderung bietet immer wieder Ausblicke auf den Bodensee. Der abschließende Lehrpfad fasst noch einmal die wichtigsten geologischen Besonderheiten zusammen.

Donnerstag, 30. Mai 2024 (Fronleichnam)

Lindau: Steine in der Stadt

Geologischer Stadtrundgang auf der Insel  

Die Altstadt von Lindau liegt sehr malerisch auf einer in den Bodensee hinausragenden Insel, die durch Dämmer mit dem Festland verbunden ist (Abbildung). Festgesteine gibt es im Bereich der Insel nicht; die Molasse ist aber im Untergrund oberflächennah vorhanden. Im Stadtbild hingegen ist der grünliche Rohrschacher Sandstein bei den historischen Gebäuden dagegen allgegenwärtig. Daneben werden die Pflastersteine und Fassadensteine kommentiert, die zum Teil eine sehr exotische Herkunft haben. Einige allgemeine Hinweise zur geologischen Entstehung des Bodensees bilden den Abschluss dieser Stadtexkursion.

Donnerstag, 30. Mai - Sonntag, 02. Juni 2024

Vorarlberg - Pfänder, Karren und Rappenlochschlucht

4-tägige geologische Wander-Studienreise

Vorarlberg ist das westlichste Bundesland von Österreich. Vom Standquartier in Lindau (direkt auf der Insel gegenüber dem bahnhof gelegen) gibt es umweltfreundliche Tagesausflüge mit dem ÖPNV zum Pfänder bei Bregenz (Wanderung von der Bergstation über die Pfänderdohle nach Fluh, weiter zum Aussichtspunkt Känzele und über den Gebhardsberg in die Innenstadt) sowie zweimal nach Dornbirn (Wanderung am Karren sowie von Gütle durch die Rappenlochschlucht und nach Aufenthalt am Staufensee durch die teils schmalen Stege in der Alplochschlucht (siehe Foto links). Es bleibt Zeit für einen Stadtbummel in Bregenz und ergänzend gibt es in Lindau noch einen kurzen Rundgang mit Anmerkungen zur geologischen Situation sowie den Bau- und Fassadensteinen der Stadt. 

Dienstag, 21. Mai - Sonntag, 26. Mai 2024

Französischer und Schweizer Jura - Karst und Kalk

6 tägige geologische Wander-Studienreise

Der Jura ist das Grenzgebirge zwischen Frankreich und der Schweiz. Er reicht im Süden bis nördlich von Grenoble und hat im Norden seine Fortsetzung mit dem Randen und der Schwäbischen Alb, die schließlich in die Fränkische Alb übergeht. Von Freiburg geht die Fahrt zunächst in den Basler Jura und weiter nach Sainte Ursanne. Danach geht die Fahrtstrecke durch das Doubstal nach Pontarlier. Dort ist das Standquartier für diese Reise. Ein ganzer Tag ist dem Gebiet zwischen Pontarlier und Ornans gewidmet. Dabei findet unter anderem Wanderungen zur Louequelle und bei Ornans statt. Den Schwerpunkt dieser Wanderreise bildet der Jura von Neuchâtel. Der Felskessel des Creux-du-Van (Abbildung) und die Areuse-Schlucht werden ebenso durchwandert wie das Moorgebiet von Ponts de Martel. Am Rückreisetag erfolgt noch der Besuch eines bekannten Findlings sowie des Botanischen Gartens von Neuchâtel. Das genaue Programm ist letztendlich auch witterungsabhängig und wird mit den Teilnehmenden am Vorabend gemeinsam besprochen. Als Lektüre zur Studienreise empfiehlt sich das Sonderheft Jura von Neuchâtel. welches im Shop erhältlich ist. Ein paar Bildimpressionen von der Reise finden Sie hier.

Montag, 13. Mai - Samstag, 18. Mai 2024

Gardasee - Geologie auf den Spuren von Goethe

6 tägige geologische Studienreise mit Wanderungen

Von Freiburg aus geht es über Basel und den Gotthard-Tunnel sowie an Mailand vorbei an den Gardasee. Entlang der westlichen Uferstraße führt die Route zum Standquartier nach Riva. In den Folgetagen wird das nördliche Gardaseegebiet zwischen Riva - Torbole - Arco und Brentonico auf mehreren abwechslungsreichen Wanderungen erkundet. Auch das nördliche Monte Baldo Gebiet wird aufgesucht. Bei guter Sicht bietet sich von hier ein spektakulärer Ausblick auf das Nordufer des Gardasees (Abbildung). Im Verlauf der Wanderungen werden an geeigneten Stellen Erklärungen zur Geologie und Landschaftsgeschichte gegeben - aber auch die Botanik und kulturelle sowie geschichtliche Aspekte kommen nicht zu kurz. Das genaue Programm wird kurzfristig mit den Teilnehmern abgesprochen. Alternativen im Fall von Schlechtwetter sind in jedem Fall vorhanden. Auf dem Hinweg zu einem Tagesausflug nach Sirmione entlang der östlichen Gardasee Uferstraße gibt es einen Kurzstop in Malcesine und auf dem Rückweg an der Punta di San Vigilio. Von dort aus erfolgt die Rückfahrt über Mailand und die Gotthard-Autobahn nach Freiburg. Ein paar Bildimpressionen von der Reise finden Sie hier.

Sonntag, 12. Mai 2024

Heidelberg: Geologische Besonderheiten (Halbtagsexkursion)

Schlossgraben, Ziegelhausen und Russenstein

Rund um Heidelberg gibt es einige bemerkenswerte geologische Besonderheiten. Das Programm beginnt mit dem Heidelberger Schlossgraben. Hier ist wird das Grundgebirge des Odenwalds von den jüngeren Schichten des Deckgebirges überlagert. Schon Goethe hat dies Lokalität aufgesucht und eine bemerkenswerte Skizze angefertigt. Im Vorort Ziegelhausen ist am Haarlass (ehemaliges Hotel) ein Aufschluss mit Löss. Hier wurde dieses äolische Sediment 1824 erstmals vom Heidelberger Geologen und Mineralogen Karl Cäsar Ritter von Leonhard beschrieben (Abbildung). Etwas weiter neckarabwärts befindet sich am Russenstein noch ein bekannter Aufschluss mit Heidelberger Granit. Von hier aus gibt es übrigens zahlreiche Wanderwege in die Heidelberger Schweiz, wie dieses Gebiet auch genannt wird.  

Samstag, 11. Mai 2024

Dahner Felsenland (Tagesexkursion)

Der Buntsandstein im Pfälzerwald

Auf der Tagesexkursion wird Ihnen die Geologie und Landschaftsgeschichte des Pfälzerwaldes am Beispiel der Burgruine Altdahn und des Geologischen Lehrpfads bei Bundenthal nähergebracht. Nach dem kurzen, aber steilen Aufstieg zu den Burgruinen gibt es ein Landschaftspanorama von einem der Türme der Burg. Anschließend werden die eindrucksvollen Verwitterungsbildungen in einer Buntsandsteinwand am Fuß der Burganlage erläutert. Eine kurze Fahrt von wenigen Kilometern führt nach Bundenthal. Beim oberhalb des Ortes gelegenen Sportplatz beginnt gegen 13.00 Uhr der zweite Teil dieser Exkursion. Ein geologischer Lehrpfad bietet Ihnen unter anderem Informationen zum Gesteinskreislauf und zum Ablagerungsmilieu des Buntsandsteins. Zum Abschluss führt die Route an den Bundenthaler Felstürmen vorbei, die auch bei Sportkletterern sehr beliebt sind.

Freitag, 10. Mai 2024

Zwischen Bad Dürkheim und Speyer (Tagesexkursion)

Geologie am Westrand des Oberrheingrabens

Am Westrand des Oberrheingrabens gibt es südlich von Bad Dürkheim eine Reihe interessanter Aussichtspunkte wie z. B. an der Bismarckhöhle und bemerkenswerte geologische Aufschlüsse. Wussten Sie, dass hier früher Basalt in zwei Brüchen abgebaut wurde? Ein Gedenkstein erinnert heute noch daran ... Das bekannte Geotop am Kirchenberg zeigt Löss, der hier deutllich sichtbar an der Hauptgrabenrandverwerfung an verfalteten und teils gebleichten Buntstandstein grenzt. Zum Abschluss der Exkursion wird noch der Dom von Speyer aufgesucht und dessen Bausteine erläutert. Es besteht auch Gelegenheit zur Besichtigung des Doms. 

Donnerstag (Himmelfahrt), 09. Mai 2024

Heidelberg: Geologischer Stadtspaziergang

Bei Heidelberg denkt man natürlich an das Schloss oder an die Alte Brücke und sicher auch an die Universität. Bei dieser etwas anderen Stadtführung richtet sich der Blick allerdings oft nach unten auf Mauern und Straßenpflaster. Nach einer kurzen Einführung zur geologischen Lage Heidelbergs führt die Route vom Marktplatz durch die Hauptstraße, vorbei am ehemaligen Geologischen Institut bis zum Marktplatz. Natürlich prägt der Buntsandstein das Stadtbild (Abbildung), aber schon beim Straßenpflaster fallen auch noch andere Natursteine auf. Und die Fassaden der Häuser sind so vielfältig, dass sich ohne Mühe im Verlauf dieses geologischen Stadtrundgangs Vertreter der wichtigsten Gesteinstypen finden lassen. Auch die Bedeutung bestimmter Natursteine als Rohstoffe wird thematisiert. 

Donnerstag, 09. Mai - Sonntag, 12. Mai 2024

Pfälzerwald und Heidelberg - Auf den Spuren des Buntsandsteins

4 tägige geologische Studienreise mit kleinen Wanderungen

Der erste Tag dieser neu angebotenen Studienreise ist der Stadt Heidelberg mit ihren Bau- und Fassadensteinen sowie einem Rundgang zum Philosophenweg gewidmet (Abbildung). Vom Standquartier in Heidelberg starten in den nächsten Tagen die Exkursionen in den Pfälzerwald. Das größte zusammenhängende Waldgebiet in Süddeutschland besteht hauptsächlich aus Buntsandstein, der hier oft in bizarre Felsformationen auftritt. Bekannte Beispiele sind der Teufelstisch bei Hinderweidenthal und die Fladensteine bei Bundenthal im Dahner Felsland, in deren Nähe zusätzlich ein geologischer Lehrpfad eingerichtet wurde. Ein weiteres Ziel ist die Burgruine Altdahn, von deren Türmen sich ein spektakuläres Landschaftspanorama bietet. Hier weist der Buntsandstein zusätzlich eine besondere Verwitterungsform auf, die als Waben- oder Taffoni-Verwitterung bezeichnet wird. Am letzten Tag wird das Heidelberger Schloss aufgesucht; im Schlossgraben befindet sich ein bekannter geologischer Aufschluss. Zum Abschluss geht es noch in den Vorort Ziegelhausen. Hier wurde erstmalig der Löß wissenschaftlich beschrieben. Am nahegelegenen Russenstein kann der Heidelberger Granit betrachtet werden.    

Donnerstag, 02. Mai - Dienstag, 07. Mai 2024

Haute Provence und Lubéron - Frühling im Süden

6 tägige geologisch-botanische Studienreise mit kleinen Wanderungen

Ein erster Höhepunkt ist auf der Anreise ein Halt am Durance-Durchbruch in Sisteron sowie beim Ammonitenpflaster in Digne-les-Bains. Von Standquartier in Castellane (ein kleines, privat geführtes Hotel in unmittelbarer Nähe der Altstadt mit landestypischer Küche) starten in den Folgetagen die Tagesausflüge zu bemerkenswerten geologischen, botanischen und kulturellen Zielen. Ein Höhepunkt ist dabei ohne Zweifel die ausführliche Rundfahrt durch die Verdon-Schlucht mit verschiedenen Haltepunkten. Weitere Ausflüge gehen in den Lubéron zwischen Moustiers-Sainte-Marie, Gréoux-les-Bains und Manosque und in das Gebiet zwischen Barrême, Annot und Entrevaux. Auch in der unmittelberen Umgebung von Castellane gibt es mit einer Fossilfundstelle mit fossilen Seekühen und dem nahe gelegenen Aussichtspunkt Le Roc (Abbildung)lohnenswerte Ziele. Ein Besuch auf dem Wochenmarkt in Castellane rundet das Programm ab. Ein paar Bildimpressionen von der Reise finden Sie hier.  

Mittwoch, 24. April 2024

Rottenburg-Wendelsheim: Geologische Wanderung zum Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim (zwischen Rottenburg und Tübingen) sind das Ziel einer kleinen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch die Weinberge und Streuobstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeichen der früheren Abbautätigkeit. Das Areal ist auch ein beliebtes Ziel für Kletterfreunde. Völlig unvermittelt taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim, die Wurmlinger Kapelle, das Neckartal und die Schwäbische Alb führt der Weg am Rand der Weinberge zurück zum Ausgangspunkt.  

Mittwoch, 24. April 2024

Wurmlingen: Geologischer Spaziergang zur Wurmlinger Kapelle

"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" dichtete Ludwig Uhland vor über 200 Jahren. Die Lage der Kapelle mit der wunderschönen Aussicht hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt (Abbildung)- bis zur Reutlinger Alb reicht der Blick. Der Höhenrücken zwischen Tübingen und Wurmlingen besteht aus verschiedenen Schichten des Keupers und wird auch als "Schwäbischer Lindwurm" bezeichnet. Bedeutsam waren Abbau und Verwendung des "Wurmlinger Zuckers" (Gips) für Stuckarbeiten und als Dünger. Der geologisch vielfältige Untergrund aus verschiedenen Sandsteinen und den sogenannten Bunten Mergeln ist für die Verbreitung des Obst- und Weinbaus in diesem Gebiet maßgeblich verantwortlich. Panoramablicke in das Ammer- und Neckartal belohnen für den Aufstieg zur Wurmlinger Kapelle (vgl. Abbildung).

Dienstag, 23. April 2024

Tübingen: Geologischer Lehrpfad im Kirnbachtal

Der vor wenigen Jahren neu gestaltete und mit modernen Informationstafeln ausgestattete geologische Lehrpfad im Kirnbachtal bei Tübingen Abbildung) bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, die unterschiedlichen Gesteine der Keuperzeit und ihre Nutzung kennen zu lernen. Gleichzeitig erfahren Sie mehr über die vielfältigen Zusammenhänge  zwischen Gesteinen und Landschaftsbild: Kieselsandstein, Bunte Mergel, Stubensandstein, Knollenmergel und Rhätsandstein geben jede Menge Geheimnisse preis. Eine spannende und abwechslungsreiche Geowanderung in die abwechslungsreiche geologische Vergangenheit von Tübingen erwartet Sie!

Dienstag, 23. April 2024

Herrenberg-Kayh: Geologische Wanderung am Schönbuchrand

Der Schönbuch ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Baden-Württemberg und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Zahlreiche Steinbrüche künden von der Bedeutung des Stubensandsteins als Bau- und Mühlstein in der Vergangenheit. Dies wird auch im Schönbuchmuseum in Dettenhausen ausführlich dokumentiert. Auf einem etwa 3 1/2 Kilometer langen Rundweg auf teilweise unbefestigten Wegen am Grafenberg entlang des Schönbuchrandes bei Kayh sind neben dem Stubensandstein auch noch andere Schichten aus der Keuperzeit aufgeschlossen. Bei schönem Wetter reicht der Blick über die Obstbaumwiesen bei Kayh bis in den nördlichen Schwarzwald (Abbildung: Christian Pelant).

Montag, 22. April 2024

Tübingen: Paläontologische Schausammlung der Universität

Als Ergänzung zum geologischen Stadtrundgang wird auch noch ein Besuch der Paläontologischen Schausammlung der Universität Tübingen angeboten (Abbildung). Das Gebäude in der Sigwartstraße beherbergte bis vor kurzem auch das Geologsche Institut der Universität. Der Rundgang beginnt im Treppenhaus mit einer Platte des Ammonitenpflasters aus dem unteren Schwarzen Jura und führt über veschiedene Stationen bis in das Dachgeschoss in die kürzlich renovierten Sammlungsräume. Staunen Sie über die vollständigen Skelette von Ichthyosauriern, Plateosauriern, Plesiosauriern, Schildkrötenpanzer, Fische, Ammoniten und vieles mehr ...

Montag, 22. April 2024

Tübingen: Poesie der Steine (Geologischer Stadtrundgang)

Ein Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine geben Hinweise auf die in vieler Hinsicht bewegte erdgeschichtliche Vergangenheit von Tübingen: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern". Der Blick von der Neckarbrücke auf die Tübinger Altstadt gehört ebenso zu diesem Stadtrundgang wie das Untere Schlosstor (Abbildung) und die in jüngster Zeit ergänzten Natursteinfassaden mit Materialien aus aller Welt.

Montag, 22. April - Donnerstag, 25. April 2024

Rund um Tübingen - Poesie der Steine

4 tägige geologische Studienreise mit kleinen Wanderungen

Das Standquartier in der Universitätsstadt Tübingen (Abbildung) liegt im Herzen der Altstadt, so dass Sie abends noch auf eigene Faust durch die Gassen der Altstadt schlendern können. Tübingen liegt am geographischen Mittelpunkt Baden-Württembergs und seine Umgebung zeichnet sich durch unterschiedliche Gesteine des Keupers aus. Entdecken Sie deren Vielfalt auf Exkursionen in der näheren Umgebung, im Naturpark Schönbuch sowie auf dem geologischen Lehrpfad im Kirnbachtal, genießen Sie herrliche Aussichtspunkte, sowie weitere kulturelle und geologische Besonderheiten des Gebiets wie z. B. das Atomkeller-Museum in Haigerloch oder das Ammonitenpflaster in Ofterdingen, den Märchensee bei Wendelsheim oder die weithin bekannte Wurmlinger Kapelle. Ein geologischer Stadtrundgang und der Besuch der Paläontologischen Sammlungen im ehemaligen Institut für Geowissenschaften in Tübingen runden das Programm ab. 

Sonntag, 07. April 2024

Rottenburg-Wurmlingen: Geologische Kapellenwanderung

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" dichtete Ludwig Uhland vor über 200 Jahren. Die Lage der Kapelle mit der wunderschönen Aussicht hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt - bis zur Reutlinger Alb reicht der Blick. Der Höhenrücken zwischen Tübingen und Wurmlingen besteht aus verschiedenen Schichten des Keupers und wird auch als "Schwäbischer Lindwurm" bezeichnet. Bedeutsam waren Abbau und Verwendung des "Wurmlinger Zuckers" (Gips) für Stuckarbeiten und als Dünger. Der geologisch vielfältige Untergrund aus verschiedenen Sandsteinen und den sogenannten Bunten Mergeln ist für die Verbreitung des Obst- und Weinbaus in diesem Gebiet maßgeblich verantwortlich. Panoramablicke in das Ammer- und Neckartal belohnen für den Aufstieg zur Wurmlinger Kapelle (vgl. Abbildung).

Sonntag, 07. April 2024

Natürliche Baustoffe in Karlsruhe: Steine in der Stadt

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe)

Im Verlauf eines geologischen Stadtrundgangs durch einen Teil der Karlsruher Innenstadt werden die geologische Situation der Stadt im nördlichen Oberrheingraben und die wichtigsten Bausteine erläutert (Foto: Marktplatz mit Pyramide). Dabei spielt der Buntsandstein eine wichtige Rolle. Aber auch Keupersandsteine sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Neben den Vorkommen werden auch die Entstehungsmodelle der Gesteine erläutert. Der Stadtrundgang ist eine ideale Ergänzung oder Einstimmung zum Besuch der Sonderausstellung „Deutschlands Bodenschätze“ im Naturkundemuseum Karlsruhe (nur noch bis 14. April 2024!). Für die Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Der Stadtrundgang endet wieder am Naturkundemuseum.

Samstag, 06. April 2024

Tagesexkursion Pfälzerwald: Burgruine Altdahn und Geopfad Bundenthal

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe)

Auf der Tagesexkursion wird Ihnen die Geologie und Landschaftsgeschichte des Pfälzerwaldes am Beispiel der Burgruine Altdahn und des Geologischen Lehrpfads bei Bundenthal nähergebracht. Nach dem kurzen, aber steilen Aufstieg zu den Burgruinen gibt es ein Landschaftspanorama von einem der Türme der Burg. Anschließend werden die eindrucksvollen Verwitterungsbildungen in einer Buntsandsteinwand am Fuß der Burganlage erläutert. Eine kurze Fahrt von wenigen Kilometern führt nach Bundenthal. Beim oberhalb des Ortes gelegenen Sportplatz beginnt gegen 13.00 Uhr der zweite Teil dieser Exkursion. Ein geologischer Lehrpfad bietet Ihnen unter anderem Informationen zum Gesteinskreislauf und zum Ablagerungsmilieu des Buntsandsteins. Zum Abschluss führt die Route an den Bundenthaler Felstürmen vorbei, die auch bei Sportkletterern sehr beliebt sind. 

Donnerstag, 04. April 2024

Museumsführung Reutlingen: Die Schwäbische Alb - ein geologisches Musterländle

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb stellt zusammen mit dem fränkischen Jura das größte Karstgebiet Mitteleuropas dar und die Urach-Kirchheimer Vulkanprovinz ist aus der Geologie von Baden-Württemberg nicht wegzudenken. Auf der Schwäbischen Alb gibt es ferner mit dem Steinheimer Becken und dem Nördlinger Ries zwei Gebiete, die schon lange das Interesse der Geologen auf sich zogen. Verschiedene Deutungen und Vermutungen wurden aufgestellt, aber als Einschlagskrater von Himmelskörper wurden sie erst vor etwa 50 Jahren erkannt. Die Fossilfundstellen des "Schwäbischen Juras" sind ebenfalls von weltweiter Bedeutung. Bei der Museumsführung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die geologischen Besonderheiten und die Einmaligkeit der Schwäbischen Alb. 

Die Exkursion führt auf dem Vulkanpfad rund um den Hohentwiel, den Hausberg von Singen und bekanntesten aller Hegau-Vulkane. Schon bei der Anfahrt fällt die charakteristische Form des Hohentwiels ins Auge (Abbildung). Wussten Sie, dass diese Form mit dem Vorstoß des Rheingletscher während der letzten Kaltzeit zusammenhängt? An geeigneten Haltepunkten werden der Ablauf des Hegau-Vulkanismus erläutert, die hier vorkommenden Vulkangesteine vorgestellt und die Aus- und Rundblicke kommentiert. Ist der Vulkanismus im Hegau erloschen? Warum gibt es hier immer wieder Erdbeben? Diese und andere Fragen werden auf einer kurzweiligen Exkursion auf einer Wegstrecke von etwa 3 km angesprochen, wobei zu Beginn und am Ende eine Steigung zu bewältigen ist. Auch die botanischen Besonderheiten des Hohentwiels werden thematisiert. Hinweise zur Archäologie, zum Naturschutz und zur Landschaftspflege ergänzen die Führung.

Donnerstag, 28. März 2024

Immendingen: Urpferde und Basalt

Der Rundwanderweg führt am Gundelhof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Höwenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen (Abbildung). Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des basaltähnlichen Gesteins und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Höwenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen der Naturkundemuseen in Stuttgart und Karlsruhe eine neue Deutung ihrer Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Mittwoch, 27. März 2024

Hilzingen: Auf zum Hohenkrähen!

Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar (Abbildung). Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu den drei bedeutenden Phonolithbergen im Hegau. Die anderen Kegelberge des Hegaus haben eine andere Gesteinszusammensetzung. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam - all das wird im Verlauf der Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem zugegebenermaßen etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht lohnt die Mitnahme eines Fernglases. Einige zusätzliche Hinweise zu verschiedenen botanischen Besonderheiten ergänzen diese Geo-Wanderung.

Sonntag, 17. März 2024

Dettingen: Der Calverbühl - schönster Vulkanschlot im Ermstal

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Der Calverbühl ist wegen der auf dem Gipfel stehenden Linde trotz seiner geringen Höhe von nur 509 Metern ein markanter Berg am Rande des Ermstals bei Dettingen. Er gehört zu den zahlreichen Vulkanschloten der Urach-Kirchheimer Vulkansprovinz, die der berühmte Geologe Hans Cloos als "Schwäbischer Vulkan" bezeichnet hat. Neben den sehr gut aufgeschlossenen Vulkantuffen im Gipfelbereich bietet der Calverbühl aber auch eine wunderschöne Rundsicht durch das Ermstal. Er zeigt auch beispielhaft das Aussehen eines Vulkanschlots unterhalb der Schichtstufen des weißen Juras. Der nahegelegene Hauserbrunnen verdankt seine Existenz den wasserstauenden Schichten des Braunen Juras. 

Mittwoch, 28. Februar - Donnerstag, 07. März 2024

Unbekanntes Andalusien - Karst, Korkeichen, Kultur

9 tägige geologisch-botanische Studienreise

Der Schwerpunkt der Reise ist in der alten Hafenstadt Cádiz und der unmittelbaren Umgebung sowie in den Korkeichenwäldern zwischen Gibraltar und Ronda. Zum einen werden die geologische Situation der Stadt Cádiz und die bedeutsamen archäologischen Funde vergleichend betrachtet und auf einem ausführlichen Stadtrundgang erkundet. Ferner werden die ehemals bedeutsamen Salinen der Umgebung aufgesucht - mit etwas Glück lassen sich dort neben der Salzflora auch einige Flamingos und andere Wasservögel beobachten. Ein Besuch in Jerez de la Frontera führt in die Spanische Königliche Reitschule - bekannt für die Araberpferde - und auf Wunsch ist auch Zeit für eine kleine Sherryverkostung. Daneben steht auch die von Tsunami im Jahr 1755 heimgesuchte Küste um das Kap Trafalgar auf dem Programm (Abbildung). Bei Tarifa blicken wir auf das Mittelmeer und den Atlantik. Von einem Aussichtspunkt grüßt die nordafrikanische Küste und in der Ferne schimmern die die weißen Häuser der spanischen Enklave Ceuta. Beim Besuch der britischen Kronkolonie Gibraltar liegt der Schwerpunkt auf dem Naturpark abseits des Touristenrummels. Hier erwartet die Teilnehmenden eine grandiose Aussicht und eine artenreiche Vegetation. Die Korkeichenwälder rund um das Quartier in Jiména de la Frontera bieten eine Vielzahl kleinerer Wandermöglichkeiten und gelten in Spanien als botanisches Schatzkästchen. Auch ein Besuch in der imposanten Karstlandschaft El Torcal sowie der Dolmen bei Antequera findet statt. Die aus der Literatur und Geschichte berühmte Brücke von Ronda wird ebenfalls aufgesucht.

Montag, 19. Februar - Samstag, 24. Februar 2024

Geologie von Baden-Württemberg – eine Reise durch die Erdgeschichte

(Kooperationsveranstaltung mit der VHS Inzigkofen)

6 tägiger Geologiekurs mit Halbtagesexkursion

Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine große geologische Vielfalt aus. Kein  anderes Gebiet in Deutschland hat Anteile an zwei Meteoritenkratern, weltberühmte Fossilfundstellen, Vulkangebiete und Karstlandschaften von internationaler Bedeutung auf engstem Raum. Dies ist sicher ein Grund weshalb auch zahlreiche Hobbygeologen und -paläontologen anzutreffen sind, die einen großen Beitrag zur Erforschung des Landes beigetragen haben. Zahlreiche geologisch bedeutsame Stellen gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Der Kurs beginnt mit einer Vorstellung von Literatur und einer kurzen Einführung zum Verständnis geologischer Prozesse sowie der Gesteinsklassen. Danach folgt ein Einblick in den geologischen Aufbau von Baden-Württemberg in Verbindung mit der Beschreibung der zeitlichen Abfolge der Gesteine und Verweisen auf den Fossilinhalt. Die vielfätigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Geologie werden ebenfalls vorgestellt – hierzu gehören zum Beispiel Naturkatastrophen und Georisiken sowie die Nutzung der Rohstoffe.

Zur Ergänzung der theoretischen Inhalte findet eine Exkursion in das Fossilienmuseum in Dotternhausen statt, um einen Einblick in die reichen paläontologischen Schätze Baden-Württembergs zu geben. Am kleinen Klopfplatz können eigene Funde gemacht und mit nach Hause genommen werden.   

Sonntag, 04. Februar 2024

Ofterdingen: Das Ammonitenpflaster im Bachbett der Steinlach

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Im Bachbett der Steinlach in der Ortsmitte von Ofterdingen südlich Tübingen ist eine einzigartige Ansammlung von Ammoniten, Muscheln und Austern zu sehen (vgl. Abbildung). Alle diese Fossilien sind in der ersten Kalkbank des Schwarzen Juras enthalten und an verschiedenen Stellen in Europa anzutreffen. Neben der faszinierenden Entstehungsgeschichte dieses heute geschützten Naturdenkmals werden andere bekannte Massenansammlungen von Fossilien im Schwäbischen Jura und die verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten angesprochen und die Entstehung des südwestdeutschen Schichtstufenlandes erläutert.

Donnerstag, 01. Februar 2024

Museumsführung Reutlingen: Flächen- und Kuppenalb - Was uns die Landschaft über ihre Geschichte verrät

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Der Südrand der Albhochfläche wird auch als Flächenalb bezeichnet, während sich nördlich daran die Kuppenalb anschließt. Doch welche  geomorphologischen und geologischen Prozesse verbergen sich hinter diesen Begriffen? Um diese beiden unterschiedlichen Bezeichnungen zu verstehen, muss man sich auf eine Zeitreise von 20 Millionen Jahren machen. Zu Beginn eines Zeitabschnitts, den die Geowissenschaftler als Obere Meeresmolasse bezeichnen, stieß das Meer aus dem Voralpengebiet noch ein letztes Mal auf die Schwäbische Alb vor. Das blieb natürlich nicht ohne Folgen auf das Landschaftsbild. Mehr dazu auf der Museumsführung in Reutlingen ...

Sonntag, 21. Januar 2024

Reutlingen: Geologischer Stadtrundgang - Herkunft und Verwendung der Bausteine

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Wer sich ein wenig mit Bausteinen in Reutlingen beschäftigt, der kennt die Bedeutung von Schilfsandstein, Stubensandstein und "Kalktuff" für das Reutlinger Stadtbild. Doch das betrifft nur die historischen Gebäude. Seit dem Zweiten Weltkrieg findet man in unseren Städten eine Vielzahl anderer Gesteine, die oft genug nicht einmal aus Europa kommen, aber wegen ihres Preises und wegen ihrer Beständigkeit geschätzt werden. Bei einem Rundgang in der Innenstadt von Reutlingen werden eine Reihe von Beispielen historischer und neuerer Bau- und Fassadensteine gezeigt und Pflastersteine angesprochen. 

Donnerstag, 18. Januar 2024

Museumsführung Reutlingen: Schichtstufenlandschaft Schwäbische Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Kaum ein anderes Mittelgebirge in Deutschland hat einen so deutlichen Schichtstufencharakter wie die schon von Eduard Mörike vielgepriesene "Blaue Wand der Alb". Begünstigt durch die Ablagerung unterschiedlicher Schichten und den Fossilreichtum der Schwäbischen Alb hat der Tübinger Geologe Quenstedt hier im 19. Jh. eine Stufengliederung der Jura-Zeit entwickelt, die noch bis vor kurzem weltweit gebräuchlich war. Die geologische Zeitreise orientiert sich an den Exponaten der Dauerausstellung im Naturkundemuseum Reutlingen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Archiv 2024.

Hier geht es zurück zu den aktuellen Exkursionsangeboten und Studienreisen.

Donnerstag, 28. März 2024

Singen: Geologische Wanderung rund um den Hohentwiel

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 54
79117 Freiburg
Tel. +49-162-40.65.416
Mail: info[ät]geotourist-freiburg.de