Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Lehrangebote Uni Freiburg

Matthias Geyer ist Geologe (Studium in Tübingen und Würzburg; Promotion in Neuchâtel) und nach Tätigkeiten am Geologischen Museum in Lausanne und am Landesamt für Geologie, Bergbau und Rohstoffe in Freiburg seit 17 Jahren als selbständiger Geologe, Buchautor und Fachübersetzer tätig und zusätzlich an der PH Heidelberg, und seit dem SS 2006 am jetzigen Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften mit Lehraufträgen betraut. Dazu gehören vor allem Anfänger-Exkursionen im ersten Semester (Freiburg/Staufen) sowie in den nachfolgenden Semestern die Exkursionen in den Kaiserstuhl und in den Hegau, an den Bodensee, nach Vorarlberg und in die Vogesen. Bei Bedarf werden auch Exkursionen für die Studierenden der Masterstudiengänge angeboten. Weitere Informationen zu den Exkursionen finden Sie in den nachstehenden Absätzen. Beachten Sie bitte die Anmeldeformalitäten des Instituts für Geo- und Umweltnaturwissenschaften an der Universität Freiburg. Bei zusätzlichen Fragen können Sie auch noch ein E-Mail senden.

SS 2017

 

17.06.2017 - 18.06.2017

Hegau und Bodensee BSc2

Nach der Anfahrt begann das Programm dieser zweitägigen Exkursion in der Vlkanklandschaft Hegau. Dabei ging es zunächst um eine allgemeine Einführung und dabei vor allem um die Frage, warum, wann und wo es in Südwestdeutschland im Neogen zu Vulkanismus gekommen ist. Danach wurden die einzelnen Phasen des Hegau-Vulkanismus anhand ausgesuchter Aufschlüsse aufgesucht und die Gesteine sowie ihr Mineralinhalt angesprochen. Dabei wurde an den Erdpyramiden bei Sipplingen auch eine Geländeskizze angefertigt. Im Verlauf des ersten Tages wurden der Hohenstoffeln und der Hohenkrähen bestiegen. Ergänzend wird die glaziale Überprägung dieses Gebiets thematisiert.

Die Übernachtung erfolgte auf dem Campingplatz in Engen.

Am zweiten Tag ging es an das Nordufer des Überlinger Sees nach Sipplingen. Zuerst wurde eine Gletschermühle aufgesucht. Der Rest des Tages war weitgehend dem Haldenhof-Profil gewidmet - entlang eines geologischen Lehrpfades sind die Molasse-Schichten beispielhaft aufgeschlossen. Vom Aussichtspunkt nahe des Höhenrestaurants hatte man eine sehr gute Aussicht auf den Bodensee. An dieser Stelle kam die Entstehungsgeschichte des Bodensees zur Sprache. Beim Abstieg wurden die erwähnten Erdpyramiden aufgesucht. Abschließend fand noch eine Geröllansprache am Bodenseestrand bei Sipplingen statt. 

16.06.2017

Wutachschlucht BSc2

Eine Exkursion für Studierende mit Bewegungsdrang. Die Wegstrecke führte hauptsächlich durch Gesteine der Trias (Buntsandstein und Muschelkalk) und war 24 km lang. Dabei wurden einige 100 m Höhenunterschiede mehrfach überwunden, denn die Schlucht ist an manchen Stellen zu schmal für einen Weg neben der Wutach. Hauptthemen waren dabei die Flussgeschichte in Südwestdeutschland, Schwarzwaldvereisung, Entstehungsgeschichte der Schlucht sowie natürlich die Gesteinsansprache.

Diese Exkursion wurde von den meisten Studierenden mit der Hegau-Bodensee Exkursion kombiniert.

Teilnehmer beider Exkursionen fuhren nach dem Ende der Wutach-Exkursion direkt in den Hegau auf den Campinglatz nach Engen.

WS 2016-17

 

01.11.2016 + 05.11.2016 + 06.11.2016

Einführungsexkursion BSc1: Freiburg und Staufen

Bei dieser inzwischen traditionellen Einführungsexkursion geht es darum, grundsätzliche Dinge zu geologischen Prozessen zu erfahren. Dabei wird großer Wert auf Anschaulichkeit und Praxisnähe gelegt. Neben erster Gesteinsansprache gibt es auch Hinweise zu Georisiken, zur Nutzung mineralischer Rohstoffe und eine Einführung zur geologischen Betrachtungsweise einer Landschaft. Wichtig ist, dass die Studierenden Fragen stellen, Notizen machen und eine Geländeskizze anfertigen. Vom Treffpunkt - jeweils um 8h "an den Schranken" im Institutsviertel, geht es zuerst auf den Schlossberg und von dort aus in die Innenstadt. Hier findet auch eine kurze Mittagspause statt. Mehr zur Stadtgeologie von Freiburg gibt es übrigens hier. Am frühen Nachmittag geht es mit dem Zug nach Staufen weiter. Dort geht es zuerst auf den dortigen Schlossberg und anschließend noch in die Altstadt. Hier sind zahlreiche Häuser durch eine fehlgeleitete Geothermiebohrung beschädigt worde. Von Staufen aus geht es mit dem Zug zurück nach Freiburg. Dort endet die Exkursion am Hauptbahnhof. Als Exkursionsleistung wird ein Exkursionsbericht erstellt. Hierzu erhalten die Teilnehmer noch eine Vorlage. Der Exkursionstag wird gewertet, wenn der Bericht mit mindestens ausreichend bewertet wurde.

Kreislauf der Gesteine für die Erstsemester des WS 2016-17: Straßenpflaster in Freiburg (rot: Rhyolith, schwarz: Basalt, grau: Granit)

SS 2016

 

18.06.2016 - 19.06.2016

Hegau und Bodensee (BSc 2+4)

Bei dieser zweitägigen Exkursion mit Übernachtung auf dem Zeltplatz in Engen geht es um Vulkanismus, glaziale Überprägung, Molasse-Ablagerungen und die Entstehung des Bodensees. Am ersten Tag liegt der Schwerpunkt auf den vulkanischen Bildungen im Hegau, am zweiten Tag geht es eher um Sedimentologie und Stratigraphie in der Sipplinger Steiluferlandschaft. Die Fahrt wird mit drei 9-Sitzer Kleinbussen durchgeführt. Die Exkursionskosten (Mietwagenanteil, Benzin und Übernachtung auf dem Zeltplatz) betragen ca. 55 EUR. Abendessen und Frühstück sind "in eigener Regie".

Exkursionsteilnehmer beim Anfertigen der Geländeskizze am Hohentstoffeln.

WS 2015-16

 

17.11.2015

Oil Drilling Project in Speyer and Buntsandstein in Dahn (MSc 1)

The subject of this fieldtrip was a general information about the Oil and gas in the northern Upper Rhine Graben, a visit of the site of the oil well in Speyer and more detailed informations about the project. The explanations were given by a geologist from the Gas de Suez Company, responsable for the project. Furthermore, we visited an outcrop of the reservoir rock (Buntsandstein) close the the Altdahn Castle. Of course, we also discussed some general facts about the regional geology of the northern Upper Rhine Graben. Departure and arrival were organized from Freiburg: it was a long day (departure 7:30 a.m. and arrival at 6:30 p.m.) and a long drive (460 km!) but interesting ...

The Buntsandstein outcrop at Altdahn castle shows excellent taffoni alteration

31.10.2015 + 01.11.2015 + 07.11.2015

Einführungsexkursion BSc1: Freiburg und Staufen

Auch in diesem Wintersemester erwartete die Erstsemester die traditionelle Exkursion in der Innenstadt von Freiburg und die Fahrt nach Staufen. Dabei ging es wie stets einerseits um die geologische Situation von Freiburg und von Staufen; andererseits wurden verschiedene Gesteine in Straßenpflastertn und an Gebäuden angesprochen, um einen Eindruck von der Vielfalt der verwendeten Gesteine zu erhalten. Dazu gehörten aber auch erste Geländebeobachtungen sowie Fragen zum Abbau der Natursteine sowie eine Einführung in die Thematik der Georisiken. Die Exkursionsunterlagen wurde den Teilnehmern per E-Mail zugestellt. Wegen der großen Erstsemesterzahl musste diese Exkursion sogar dreimal angeboten werden.

Erstsemester des WS 2015-16 bei der traditionellen Geländeskizze in Staufen.

SS 2015

 

20.06.2015 - 21.06.2015

Hegau und Bodensee (BSc 2+4)

Die zweitägige Exkursion hatte zwei Themenschwerpunkte: Am ersten Tag ging es in den Hegau: nach einem Panoramahalt für Übersicht und Einführung wurden Hohenhewen, Hohenstoffeln, Hohenkrähen und Hohentwiel aufgesucht, um ein möglichst vollständiges Bild des Hegau-Vulkanismus zu erhalten. Neben den verschiedenen Erscheinungsformen des Vulkanismus und unterschiedlichen Gesteinen wurde auch die glaziale Überprägung der Hegau-Landschaft behandelt. Und natürlich gab es wieder eine Geländeskizze an geeigneter Stelle. Die Übernachtung erfolgte auf dem Campingplatz in Engen. Dadurch konnte die Exkursion preisgünstig kalkuliert werden.

Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf der Steiluferlandschaft in Sipplingen am Nordufer des Überlingersees. Das bekannte Haldenhofprofil in der Molasse wurde abgelaufen (hinauf und hinunter!), die Entstehung des Bodensees erläutert und als Endpunkt einer Wanderung in Richtung Überlingen wurden die Erdpyramiden der Sieben Churfürsten oberhalb der Süßenmühle aufgesucht. Thematisch ging es um Stratigraphie, Sedimentologie und erneut um die glaziale Überprägung der Landschaft; eine Geländeskizze stand ebenfalls auf dem Programm. Zum Abschluss gab es eine Geröllanalyse am Bodenseestrand in Sipplingen.

Am Hohenstoffeln wurden die Hegau-Basalte untersucht und die Geländeskizze angefertigt.

Gruppenbild am Sipplinger Berg auf dem Weg zu den Erdpyramiden.

18.06.2015

Wutachschlucht (BSc2+4)

Die zweite Exkursion im SS 2015 wurde mit dem ÖPNV (Zug und Bus) durchgeführt und war daher besonders preisgünstig. Dafür ging es allerdings ziemlich früh los und die Rückkehr war auch erst nach 18h. Im Verlauf der geologischen Erkundung der Wutachschlucht wurden bei zunehmend besserem Wetter die Schichtenfolge von Buntsandstein und Muschelkalk, die Schluchtenbildung und die dymaischen Prozesse von Fließgewässern, der eiszeitliche Formenschatz sowie der Geröllbestand ausgewählter Uferbereiche der Wutach und vieles mehr angesprochen. Insgesamt wurden knapp 13 km zurückgelegt. Die Mittagspause war an der Schurhammerhütte.

Die Exkursionsgruppe nimmt Notizen am Tannegger Wasserfall.

WS 2014-15

 

28.10.2014

Oil drilling project in Speyer and Buntsandstein in Dahn (MSc1)

The subjects of this fieldtrip were general information about the Oil and gas in the northern Upper Rhine Graben, a visit of the site of the oil well in Speyer and more detailed informations about the project. The explanations were given by a geologist from the Gas de Suez Company, responsable for the project. Furthermore, we visited an outcrops of the reservoir rock (Buntsandstein) close the the Altdahn Castle. Of course, we talked about some general facts about the regional geology of the northern Upper Rhine Graben. Departure and arrival were organized from Freiburg: it was a long day (departure 7:45 a.m. and arrival at 7 p.m.) and a long drive (460 km!) but interesting ...

The group on the drill-site in the surroundings of Speyer.

01.11.2014

Freiburg und Staufen (BSc1)

Das Rahmenthema dieser seit mehreren Jahren durchgeführten Exkursion für die Studienanfänger war "Gesteinskreislauf und Georisiken". Es ging also um Steine in der Stadt (Bausteine, Pflastersteine, Fassaden der Gebäude) aber auch um Risiken, die durch die geologische Situation eines Gebiets für Mensch und Umwelt entstehen können - dies wurde am Beispiel von Staufen aufgezeigt. Hier haben chemische Umwandlungsprozesse in den Schichten des Gipskeuper zu Hebungen an der Erdoberfläche geführt und große Schäden verursacht. Die Exkursion wurde kostensparend mit dem ÖPNV durchgeführt und fand bei spätsommerlichern Temperaturen statt.

02.11.2014

Wutachschlucht (BSc1)

Diese Einführungsexkursion für "Langläufer". führte in die Wutachschlucht. Das bedeutete frühe Abfahrt (vor 8h!) und späte Rückehr (nach 18h!), weil die kostensparende Anfahrt mit dem ÖPNV zeitaufwändig ist. Die Wutachschlucht ist eine junge, nach dem Ende der letzten Kaltzeit entstandene Schlucht. Bei ihrer Durchquerung quert man die geologischen Schichten vom Grundgebirge bis in den Oberjura; die Exkursionsroute reichte vom Grundgebirge bis in den Keuper. Am Exkursionstag wurden knapp 23 km in straffem Tempo zurückgelegt. Themen waren Gesteinsansprache, Flussgeschichte und Erkennen morphologischer Landschaftsformen im Gelände. Die Witterungsverhältnisse waren ideal in Anbetracht der Jahrseszeit und der Höhenlage.

Die Exkursionsgruppe am Tanegger Wasserfall

SS 2014

 

24.05.2014

Bodensee

Das Wetter war am Morgen bei der (pünktlichen) Abfahrt in Freiburg sehr kühl und regnerisch. Doch im Tagesverlauf klarte es auf, die Temperaturen stiegen und zum Abschluß der Exkursion konnten einige Wagemutige und Unerschrockene noch einen Sprung in den (sehr kühlen) Bodensee machen. Das Programm bestand im Molasselehrpfad zum Haldenhof. Dort war Mittagspause und anschließend wurde eine eiszeitliche Schmelzwasserrinne genauer unter die Lupe genommen. Auf dem Rückweg nach Sipplingen wurde die Schichtenfolge ohne Tafeln nochmals durchquert, so daß die Teilnehmer Ihre am Morgen erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen konnten. Die Geländeskizze wurde bei den Erdpyramiden am Rotweiler angefertigt. Danach ging es ins Strandbad Sipplingen zur abschließenden Geröllansprache. Nach der Rückkehr trafen sich noch einige Teilnehmer zum "Abgrillen" im Stadtgarten von Freiburg.

Ein wenig Gesteinskunde stand am Strand von Sipplingen auf dem Programm.

29.05.2014

Hegau

Die Abfahrt war pünktlich um 7 h 30 in Freiburg und führte zuerst nach
Zimmerholz zum Aussichtspunkt Hegaublick (Einführung). Danach wurden am Höwenegg Deckentuffe aufgesucht und schließlich von Weiterdingen der Hohenstoffeln bestiegen (Hegau-Basalt; die säulige Absonderung ist in der nevbenstehenden Abbildung gut erkennbar). Am Hohenstoffeln wurde auch eine Geländeskizze als Teil des Protokolls erstellt. Am Duchtlinger Pass wurden Deckentuffe mit Lapilli angesporchen und am Hohenkrähen der Phonolith untersucht. Letzter Halt war der "Blaue Stein" (Hegau-Basalt) bei Randen. Die Rückkehr nach Freiburg erfolgte gegen 18 h 30 ("Abgrillen" im Institutshof).

Wie stets wurden die Basaltsäulen im ehemaligen Nordsteinbruch des Hohenstoffeln von der Exkursionsgruppe "unter die Lupe" genommen.

WS 2013-14

 

01.11.2013 + 09.11.2013 + 10.11.2013

Einführungsexkursion BSc1: Freiburg-Staufen

Auch dieses Jahr wurden wieder zu Beginn des WS Einführungsexkursionen nach Freiburg und Staufen angeboten. Das Rahmenthema war: "Gesteinskreislauf und Georisiken". Es ging also um Steine in der Stadt (Bausteine, Pflastersteine, Fassaden der Gebäude) aber auch um Risiken, die durch die geologische Situation eines Gebiets für Mensch und Umwelt entstehen können - dies wurde am Beispiel von Staufen demonstriert. Hier haben chemische Umwandlungsprozesse in der Gipskeuper-Formation zu Hebungen an der Erdoberfläche geführt und große Schäden verursacht.

SS 2013

 

08.06.2013

Molasse in der der Sipplinger Steiluferlandschaft

Zu Beginn wurde die Gletschermühle bei Überlingen-Goldbach aufgesucht. Danach ging es bei sommerlichem Wetter vom Bahnhof Sipplingen aus durch den Ort hinauf in den Wald und entlang des neuen geologischen Erlebnisweges zum Haldenhof. Oben angekommen, eröffnete sich ein herrliches Bodenseepanorama. Im weiteren Verlauf führte der Weg zu einem weiteren Aussichtspunkt unterhalb der Bodenseewasserversorgung und schließlich bergab zu den 7 Churfirsten oberhalb der Süßenmühle, die als eindrucksvolle Erosionsreste einen weiteren Höhepunkt der Exkursion darstellen. Den Abschluss bildet eine Geröllanalyse der Strandkiese des Bodensees in Sipplingen.

 

09.06.2013

Hegau Vulkanismus: Feuer - Eis - Wasser

Das Programm war wie folgt: nach der Fahrt über den Schwarzwald wurde zuerst der Aussichtspunkt „Hegaustern“ angefahren. danach ging es zum Höwenegg und anschließend zum Hohenstoffeln („Hegau-Basalt“) inkl. Mittagspause. Anschließeng ging es zu Duchtlinger Pass (Deckentuffe) und zum Hohenkrähen (Phonolith) - mit ausgezeichnetem Rundblick auf den Untersee und natürlich den Hohentwiel. Zum Abschluss wurden die besonders dicken Basaltsäulen des Blauen Steins bei Randen aufgesucht. Die Stationen waren so ausgewählt, daß ein vollständiger Überblick zum Hegau-Vulkanismus gegeben wurde und auch die eiszeitliche Überprägung und damit die Entstehung der heutigen Landschaft nicht zu kurz kam.

WS 2012-13

 

03.11.2012 + 04.11.2012 + 18.11.2012

Einführungsexkursion BSC 1: Freiburg und Staufen

Vom Treffpunkt ging es zuerst am Landesamt für Geologie vorbei in den Stadtpark zum Mozartsteg. Dort wartete die östliche Hauptgrabenrandverwerfung des Oberrheingrabens auf uns. Nach einem landschaftlichen Aus- und Überblick vom Schlossberg aus ging es über das Schwabentor zum Adelhauser Platz und dann zum Münster. Was das Freiburger Münster geologisch zu bieten hat, warum es auf quartären Schotter der Dreisam steht, obwohl der benachtbarte Schlossberg in knapp 200 m Entfernung aus alten metamorphen Gesteinen besteht, was der Oberrheingraben mit Erdbeben, Bergbau und Thermalbädern zu tun hat - das und noch mehr ist Themenschwerpunkt im ersten Teil der Tagesexkursion. Auch das Straßenpflaster und andere Bausteine in der Innenstadt wurden betrachtet, bevor es zum zweiten Teil der Exkursion mit Zug und Bus nach Staufen ging ...

... Ein Riß in einer Hauswand! Das hat wohl jeder schon einmal gesehen. Aber in Staufen haben die Risse eine ganz bestimmte Ursache: Hier ging nämlich bei einer Geothermiebohrung etwas schief. Als Folge drang Wasser in die Anhydrit führenden Lagen des Gipskeupers ein und verursachte dort eine teilweise Umwandlung von Anhydrit in Gips - dummerweise ist dieser Vorgang mit einer Volumenzunahme verbunden. Dadurch kam es im historischen Ortskern von Staufen zu Hebungen im dm Bereich, Räume wurden unbewohnbar usw. Verständlich, dass man in Staufen Geologen etwas argwöhnisch betrachtet. Neben diesem Georisiko hatten wir aber auch vom Staufener Schlossberg aus einen Landschaftsüberblick. Auch ein Vergleich der geologischen Lage beider Städte stand auf dem Programm.

SS 2012

 

16.06.2012 + 17.06.2012

Tagesexkursion Hegau BSc2+4

An beiden Tagen wird ein möglichst identisches Programm durchgeführt. Nach einem Aussichtshalt und der Einführung an einem geeigneten Panoramapunkt wird der Hohenstoffeln als vertreter der "Hegaubasalte" bestiegen. Anschließend werden die Deckentuffe und die darin enthaltenen Lapilli aufgesucht, bevor als weiterer Punkt der Hohenkrähen als Vertreter der Phonolithe auf dem Programm steht. Der Hohentwiel als weithin sichtbare Hausberg von Singen ist der bekannteste Vertreter der Phonolithschlote im Hegau und wohl auch der bekannteste aller Kegelberge im Hegau. der Hohentwiel wird als Beispiel für die glaziale Überprägung der Landschaft gewählt. Abschließend wird - sofern die Zeit noch reicht - der "Blaue Stein" bei Randen aufgesucht ("Hegau-Basalt").

 

17.05.2012 - 19.05.2012

Bodensee Vorarlberg BSc2+4

Eine dreitägige Exkursion ausschließlich mit ÖPNV (Bahn, Bus und Bergbahn) in die Steiluferlandschaft zwischen Sipplingen uind Überlingen am Bodensee, ein ganzer Tag rund um den Pfänder bei Bregenz und am letzten Tag noch eine teilweise Durchquerung der Rappenlochschlucht und der Alplochschlucht bei Dornbirn. Die Übernachtung mit Frühstück und Abendessen war im Jugendgästehaus Bregenz, etwa 100 m vom Bodenseeufer und etwa 5 Minuten vom Bahnhof und 10 Minuten von der Innenstadt. Themen waren Molasse, glaziale Überprägung der Landschaft, Sedimentgeologie und abschließend in der Rappenloch- und Alplochschlucht ein kleiner Vorgeschmack auf künftige Alpenexkursionen.

WS 2011-12

 

30.10.2011 + 01.11.2011

Einführungsexkursion BSc1: Freiburg und Staufen

Vom Treffpunkt ging es zuerst am Landesamt für Geologie vorbei in den Stadtpark zum Mozartsteg. Dort wartete die östliche Hauptgrabenranverwerfung des Oberrheingrabens auf uns. Nach einem landschaftlcihen Aus- und Überblick vom Schlossberg aus ging es zuerst zum Adelhauser Platz und dann zum Münster. Was das Freiburger Münster geologisch zu bieten hat, warum es auf quartären Schotter der Dreisam steht, obwohl der benachtbarte Schlossberg in knapp 200 m Entfernung aus alten metamorphen Gesteinen besteht, was der Oberrheingraben mit Erdbeben, Bergbau und Thermalbädern zu tun hat - das und noch mehr war Themenschqwerpunkt im ersten Teil der Tagesexkursion. Auch das Straßenpflaster und andere Bausteine in der Innenstadt wurden betrachtet, bevor es zum zweiten Teil der Exkursion nach Staufen ging ...

... Ein Riß in einer Hauswand! Das hat wohl jeder schon einmal gesehen. Aber in Staufen haben die Risse eine prekäre Ursache: Hier ging etwas bei einer Geothermiebohrung schief. Als Folge drang Wasser in die Anhydrit führenden Lagen des Gipskeupers ein und verursachte dort eine teilweise Umwandlung von Anhydrit in Gips - dummerweise ist dieser Vorgang mit einer Volumenzunahme verbunden. Dadurch kam es im historischen Ortskern von Staufen zu Hebungen im dm Bereich, Räume wurden unbewohnbar usw. Verständlich, dass man in Staufen Geologen etwas argwöhnisch betrachtet. Neben diesem Georisiko hatten wir aber auch vom Staufener Schlossberg aus einen Landschaftsüberblick konnten Vergleiche mit der Situation von Freiburg anstellen.

28. und 29. Mai 2011: Hegau - Feuer, Eis, Wasser

Am Samstag, den 28. Mai und am Sonntag, den 29. Mai fand jeweils eine ganztägige Tages-Exkursion für die BSc2 in den Hegau statt. Das Programm ist jeweils identisch und ist hier eingestellt. Die Gruppenzugehörigkeit kann ohne vorherige Rücksprache mit der Exkursionsleitung aus versicherungstechnischen Gründen nicht mehr geändert werden.
Wer noch keine Basaltsäulen "in echt" gesehen hatte, konnte sich am Hohenstoffeln im ehemaligen Steinbruch ein Bild machen bzw. eine Skizze für das Feldbuch anfertigen. Der Hohenstoffeln war die wichtigste Station auf der Tagesexkursion. Anschließend wurden die Lapillituffe am Duchtlinger Pass und der Phonolith am Hohentwiel in Augenschein genommen. Am ersten Tag war es morgens noch etwas kühl aber am zweiten Tag war den meisten schon um die Mittagszeit viel zu heiß! Das kann aber auch an der raschen Bewältigung der 300 Höhenmeter vom Bus zum Gipfel des Hohenstoffeln in 40 Minuten gelegen haben. Die glaziale Überprägung konnte vor allem am Hohentwiel eindrucksvoll gezeigt werden; der Ausblick auf den Bodensee war auch zur Abrundung wichtig.

WS 2010 -11

 

08.11.2010 + 15.11.2010 + 27.11.2010

Einführungsexkursion BSc1: Freiburg und Staufen

Die Exkursion war speziell an den Kenntnisstand der Erstsemester angepasst. Zur Bescheinigung einer Exkursion gehörte ein Exkursionsbericht.

Der Buntsandstein ist ein wichtiger Baustein in Freiburg. Wo wurde er abgebaut?

Die Geologin / der Geologe richtet den Blick nach unten. Die Straßenpflasterung ist spannender als dies auf den ersten Blick erscheinen mag.

Staufen bewegt sich - nur leider so, wie sich das die Bewohner natürlich nicht vorgestellt haben. Was sind die Gründe und möglichen Ursachen für die zahlreichen Risse in der historischen Innenstadt rund um das Rathaus? Welche Abhilfe ist möglich? Kann so etwas auch woanders passieren?

Die Exkursionsbedingungen in Staufen waren winterlich und kalt. Für die erste Gruppe bedeutete dies -12°C am Startpunkt in Staufen am Bahnhof (Photo Daniel Ben-Yehosua, Uni Freiburg).

Der Ausblick vom Schloßberg hingegen bot - zumindest für die ersten beiden Gruppen - ein tolles Geopanorama (Photo Daniel Hille, Uni Freiburg): Man erkennt den Talaustritt des Neumagens bei Staufen, den Schwemmfächer, dessen Erhöhung ein bevorzugtes Siedlungsgebiet darstellte und im Hintergrund Grunern mit dem Fohrenberg. Die Einmuldung links des Fohrenberges weist auf den Verlauf der Rheingrabenrandverwerfung hin.

SS 2009

 

05.06.2009 - 07.06.2009

Steiluferlandschaft am Bodensee, Pfänder und Rappenlochschlucht

"Öko"-Exkursion: Wir fuhren mit dem Zug! Dadurch war die Veranstaltung auch preiswerter. Der Rucksack musste also während des ersten und dritten Tages getragen werden. Das Wetter ... kann man auch auf Exkursionen nicht ändern. Der erste und der letzte Tag war überraschend schön und warm. Für die Pfänder-Exkursion öffnete Petrus allerdings seine Schleusen - zu weit, nach einhelleiger Meinung der 20 Teilnehmer. Konnte der Abstieg vom Pfänder mit gerafftem Programm noch durchgeführt werden, so musste das Nachmittagsprogramm an der Sandplatte in der Bregenzer Aach gestrichen werden. Dafür fand ein "Trockenseminar" im Flur des Jugendgästehauses in Bregenz statt.

Am ersten Tag fand eine ausgedehnte Wanderung in der Sipplinger Steiluferlandschaft statt. Das Panorama vom Haldenhof auf den Überlinger See mit Sipplingen, die Mainau und den Bodanrück verfehlten ihre Wirkung nicht. Die am ersten Tag angetroffenen Gesteine wurden am Pfänder teilweise erneut angetroffen und bestimmte Phänomene am dritten Tag rezent beobachtet.

Bei den Sieben Churfisten wurde eine Aufschlusskizze angefertigt. 3 km gab es dann am Nachmittag ab der Süßenmühle noch extra, weil der Linienbus an diesem Tag aus einem 12 Sitzer Kleinbus bestand ... und die Exkursionsteilnehmer daher (stark beschleunigt!) nach Sipplingen laufen mussten.

Hier ist das Beispiel einer gelungenen Aufschluss-Zeichnung eines Teilnehmers (im Original natürlich wesentlich besser!). Wichtig ist z. B. auch die Angabe eines Maßstabes, wie dies im vorliegenden Fall auch am linken Bildrand geschehen ist.

Der zweite Tag war am Vormittag dem Pfänder gewidmet. Leider ist das nebenstehende Bild vom Juni 2008. Denn dieses Mal regnete es in Strömen: Land unter auf dem Berg! Aus diesem Grund musste auch das Programm abgekürzt werden: die Besteigung des Gipfels fiel ebenso aus wie der Panoramablick auf den Bodensee und die Alpen. Die Freizeit bestand an diesem Tag vor allem in den unterschiedlichen Versuchen die durchnässte Kleidung und die Schuhe bestmöglichst zu trocknen.

Der Tag in der Rappen- und Alplochschlucht war eindrucksvoll. Nicht nur, dass die Wolkendecke sehr rasch aufriss, auch die tief eingeschnittenen Schluchten verfehlten Ihre Wirkung auf die Teilnehmer nicht. Falten, Harnische, Rutschungen, Rippelmarken und vieles mehr wurde bei der Schluchtenquerung beobachtet.

Zum Abschluß gab es noch eine abenteuerliche Fahrt mit dem Vorarlberger Landbus nach Ebnit-Heumöser zu einer späten Panorama-Mittagspause.

Auf der Rückfahrt legte der Fahrer unseres Sonderbuses sogar noch zwei Geo-Photostopps für die Exkursion ein. Ab Dornbirn verlief auch alles nach Plan; alle Anschlüsse wurden erreicht, auch wenn die Züge wegen des Endes der Pfingstferien ziemlich überfüllt waren.

WS 2008-09

 

19.11.2008

Freiburg (Geologische Stadtexkursion)

Nach einem einführenden Überblick zur geologischen Situation Freiburgs erfolgte ein Kurzbesuch beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in der Albertstraße. Danach wurde die Schwarzwaldrandverwerfung im nahen Stadtgarten erkundet, ein Brunnen in der Konviktstraße untersucht und in der Gerberau die Lage des Augustinerplatzes in Anschein genommen und anhand der geologischen Karte erläutert. Weitere Punkte waren das Straßenpflaster vor dem Schwabentor sowie in anderen Teilen der Innenstadt und schließlich das Münster (Bausteine, Sanierung und Baufinanzierung). Bei dem Stadtrundgang gingen wir auch den Hinweisen auf alten Bergbau und Edelsteinschleiferei im Stadtbild nach. Die Stadtexkursion sollte insbesondere Studienanfängerinnen und Studienanfängern die Möglichkeit geben, ihren Hochschulort einmal mit anderen Augen zu betrachten.

 

01.02.2009

Kalisalz im Elsaß und in Südbaden

Tagesexkursion nach Wittelsheim bei Mulhouse und Buggingen im Markgräfler Land. Dort Empfang durch Vertreter von Kalivie, einem Verein, der sich dem Erhalt und der Weitergabe des Kalibergbaus im Elsaß verschrieben hat. Nach einer kurzen Einführung im Freigelände stand zuerst eine Besichtigung der weltgrössten Salzsammlung mit Bohrkernen, Mineralien und einer stratigraphischen Sammlung an. Erklärungen zur Entstehung der Lagerstätten sowie des Oberrheingrabens und Erläuterung der Arbeitsbedingungen in den Elsässer Kalisalzminen in der "Salle des pendus" (Umkleideräume) ergänzten den Vormittag- Die Problematik der Endlagerung von Giftmüll im Salz wurde angesprochen Die Mittagspause fand im Museum in Wittelsheim statt.

Dann Fahrt zum "Salzhügel" bei Buggingen; dort Hinweise zu den Gefahren der Grundwasserversalzung im Oberrheingraben als Spätfolge des Kaliabbaus, anschließend Besuch des kleinen Kalimuseums in Buggingen mit Filmvorführung und Befahrung des in der Nähe des Sportplatzes von Buggingen gelegenen kleinen Besucherstollens. Der Abschluss mit Informations- und Fragerunde fand im neuen, noch nicht ganz fertiggestellten Kali-Museum in Buggingen statt. Diese Exkursion richtete sich in erster Linie an Erstsemester, war jedoch auch für Nebenfächler zugelassen. Insgesamt nahmen 31 Studierende an der Veranstaltung teil.

SS 2008

 

15.06.2008

Hegau

Diese Exkursion war speziell für das 2. Semester BSc konzipiert. „Feuer, Eis, Wasser“ sind die Schlagworte zur Beschreibung der Vulkan- und Burgenlandschaft Hegau am Nordwestrand des Bodensees. Die Anfahrt erfolgte über Donaueschingen nach Engen. Hier gab es einen Panoramahalt sowie eine kurze Einführung (Erd- und Landschaftsgeschichte, Tertiärer Vulkanismus in Baden-Württemberg, glaziale Überprägung). Anschließend wurden verschiedene vulkanische Bildungen aufgesucht, wobei der Schwerpunkt am Hohentwiel gelegt wurde. Hier konnten alle Teilnehmer auf "Lapillijagd" gehen.

 

21.06.2008

Südvogesen

Diese Exkursion an den Südwestrand der Vogesen ist speziell für das 2. bis 4. Semester BSc konzipiert. Nach Anfahrt über Mulhouse ins Dollertal bei Masevaux gibt es zur Einstimmung verschiedene Aufschlüsse im "Sentheimer Bruchfeld" (hauptsächlich Mesozoikum sowie das eozäne Küstenkonglomerat). Die Weiterfahrt führt über Masevaux nach Sewen, am teilweise verlandeten "Lac de Sewen" vorbei und über eine enge Straße zum "Lac d'Alfeld". Hier einige Angaben zur Staumauer und Besuch eines Gletscherschliffes und danach der Aufstieg zur Wasserfall-Hütte (recht steil): Hinweise zum alter Bergbau, Panoramablick. Hier ist wahrscheinlich auch Mittagspause. Bei genügend Zeit wird noch zum Ballon d'Alsace gefahren. Auf dem Rückweg wird eine kleine Seitenstraße gewählt, die unterhalb des Ballon d'Alsace nach Sewen abzweigt; hier sind Magmatite anzutreffen. Die genaue Route wird kurzfristig witterungsabhängig festgelegt. Mehrere Fußmärsche sind eingeplant.

 

28. - 29.06.2008

Hegau + Sipplinger Berg

Diese Exkursion war speziell für das 4. Semester BSc konzipiert. Bei 8 Teilnehmern war intensive Feldarbeit angesagt. Das Wetter war phantastisch und trug ebenfalls zum Gelingen der Exkursion bei. Der Hegau-Teil des diesjährigen Programms unterschied sich natürlich vom Angebot auf der Exkursion im SS 2007! Auf der Anfahrt wurde der "Blaue Stein" bei Randen sowie der "Riedöschunger Travertin" angefahren. Danach erfolgte ein kurzer Halt in Tengen und nach der Mittagspause eine Besteigung des Hohenstoffeln. Ein Abstecher nach Stein am Rhein war der Geologie des Schiener Berges gewidmet.
Abends erfolgte ein (freiwilliger) Rundgang am Hohentwiel mit Messung der Radioaktivität und Aufspüren von uranhaltigen Krusten (leider ohne Erfolg - dafür aber mit spektakulärem Ausblick)
Am zweiten Tag war der Mägdeberg die erste Station. Schwerpunkt des restlichen Tages bildete dann nach einem kurzen Überblick die Entstehungsgeschichte des Bodensees (wirklich nur ein "Kind der Eiszeit"?) und die tertiäre Schichtenfolge in der Bohlinger Schlucht und in der eindrucksvollen Molasse-Steiluferlandschaft zwischen Überlingen und Sipplingen. Schließlich wurden noch die Churfirsten und der Stadtgraben in Überlingen, aufgesucht. Den Abschluß bildete der Haldenhof oberhalb von Sipplingen.

WS 2007-08

 

22.11.2007 

Stadtexkursion Freiburg

Am 22. November 2007 fand auf freiwilliger Basis - also auch ohne Protokoll und Exkursionsbescheinigung - eine Stadtexkursion in Freiburg statt, dabei wurde ein Kurzbesuch im Landesamt für Geologie abgestattet, die Schwarzwaldrandverwerfung im Stadtgarten erkundet, ein Brunnen in der Salzstraße untersucht und in der Gerberau die Lage des Augustinerplatzes in Anschein genommen. Zum Abschluß des offiziellen Teiles wurden das Straßenpflaster am Schwabentor und die Bausteine des Münsters untersucht, wobei natürlich ein Hinweis auf den Silberbergbau in Schauinsland nicht fehlte. Ergänzende Erklärungen gab es zur Stadtarchäologie und -geschichte. Danach gingen die meisten Teilnehmer zusammen in ein stadtbekanntes Lokal im Stühlinger zum Spaghetti essen.

SS 2007

 

6. Mai + 17. Mai 2007

Kaiserstuhl

Einführung in die Geologie des Kaiserstuhl (Lage, Aufbau, Tertiärer Vulkanismus) mit klassischen Aufschlüssen (Achkarren, Badberg, Burkheim, Limburg, Niederbötzingen) und einem Panoramahalt am Aussichtspunkt Mondhalde.

 

20.05.2007 + 01.07.2007

Hegau

„Feuer, Eis, Wasser“ sind die Schlagworte zur Beschreibung der Vulkan- und Burgenlandschaft Hegau am Nordwestrand des Bodensees. Die Anfahrt erfolgt über Donaueschingen nach Engen. Hier gab es eine Einführung (Erd- und Landschaftsgeschichte, Tertärer Vulkanismus, glaziale Überprägung). Anschließend wurden verschiedene vulkanische Bildungen aufgesucht (Hohentwiel, Hohenkrähen, Hewenegg). Die genaue Route wurde kurzfristig witterungsabhängig festgelegt. Mehrere Fußmärsche waren Teil des Programms.

 

07.07.2007

Dollertal / Südvogesen

Nach Anfahrt über Mulhouse ins Dollertal gab es zur Einstimmung verschiedene Aufschlüsse im „Sentheimer Bruchfeld“ (hauptsächlich Mesozoikum sowie das eozäne Küstenkonglomerat). Weiterfahrt über Masevaux nach Sewen und zum „Lac d'Alfeld“(Gletscherschliff, etwa 2h Aufstieg zur Wasserfall-Hütte: alter Bergbau, Panoramablick). Dann erfolgte die Weiterfahrt zum Ballon d'Alsace. Auf dem Rückweg wurden entlang der "Route touristique de Sewen" noch Magmatite angesehen.

SS 2006

 

01.05.2006 + 15.06.2006

Kaiserstuhl
Die Erd- und Landschaftsgeschichte des Kaiserstuhls war zentrales Thema dieser Einführungsexkursion: Achkarren, Badberg, Bickensohl, Burkheim und Sasbach wurden angefahren. Am Panoramahalt "Aussichtspunkt Mondhalde" war Mittagspause. Hier bot sich ein sehr guter Fernblick und Zusammenhänge zwischen Landschaftsbild und Erdgeschichte wurden angesprochen.

 

16.06. -17.06.2006

Feuer, Eis, Wasser - Vulkanlandschaft Hegau

Zweitägige Exkursion in die Vulkanlandschaft Hegau am Nordwestrand des Bodenseebeckens. Nach einführendem Panoramahalt an der Raststätte "Hegau-West" wurden unterschiedliche Aufschlüsse an den verschiedenen Vulkanen besucht (Hohentwiel, Hohenkrähen, Höwenegg). Dabei wurden auch 1-2 stündige Wanderungen "eingebaut". Ein Besuch am Rheinfall bei Neuhausen in der Schweiz und im Museum Fischerhaus in Öhningen rundete die Veranstaltung ab. Die Übernachtung mit Halbpension fand in der Jugendherberge Singen statt.

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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79117 Freiburg
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