Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Veranstaltungen von 2022:

Samstag, 23. April - Donnerstag, 28. April 2022 

Vom Oberrhein auf die Schwäbische Alb

Geologische Besonderheiten im Musterländle

Vulkane, Fossilien, Höhlen - Baden-Württemberg ist auch geologisch sehr vielfältig. Auf einer Rundreise zwischen Freiburg und Tübingen werden einige besonders bemerkenswerte Punkte aufgesucht. Die Reise beginnt im Kaiserstuhl mit seinen teilweise ungewöhnlichen Gesteinen, ein Besuch in Staufen steht für die Auswirkungen fehlgegangener Geothermiebohrungen, das Albtal bei Menzenschwand zeigt die Spuren der Vergletscherug im Südschwarzwald  und in Freiburg geht es zur östlichen Randverwerfung des Oberrheingrabens. Auf der Fahrt nach Tübingen wird die Donauversickerung besucht und ein Aussichtspunkt auf der Schwäbischen Alb sowie ein Bachbett voller Ammoniten erkundet (Abbildung). Ein märchenhafter Steinbruch führt uns die frühere Bedeutung des Schildsandsteins als Baustein vor Augen, von den Ausläufern der Teck bei Owen blicken wir auf das Albvorland hinunter bevor in Holzmaden die Fossilien des Jurameeres bestaunt werden können. Abschließend gibt es auf dem Rückweg nach Reutlingen noch eine kleine Wanderung entlang des Albtraufs mit einem spektakulären Ausblick.

Donnerstag, 28. April 2022

Albstadt-Onstmettingen: Hier wackelt die Alb

Eine Vormittagswanderung führt die TeilnehmerInnen vom Nägelehaus auf dem Raichberg zum „Hangenden Stein“ am Albtrauf – hier sieht man, dass der Name durchaus seine Berechtigung hat. Auf dem Weg sind die Rutschbewegungen am Albtrauf sehr deutlich zu sehen. Eine weitere Station ist der Backofenfels. Von hier aus bietet sich ein einmaliger und immer wieder eindrucksvoller Ausblick auf den von der Burg Hohenzollern gekrönten Zollern (Abbildung). Nach einer abschließenden Betrachtung zur Erdbebengefährdung des Gebiets und den Vergleich mit anderen Gebieten in Baden-Württemberg sowie den Konsequenzen dieser Gefährdung für Baumaßnahmen erfolgt die Rückkehr zum Ausgangspunkt. Wer möchte, kann zum Abschluss noch den Raichbergturm besteigen.

Mittwoch, 27. April 2022

Holzmaden: Ausflug in das Jurameer bei Holzmaden (Tagesexkursion)

Diese Tagesexkursion führt zu einem der bekanntesten Fossilienmuseen in Deutschland mit einzigartigen Ausstellungsstücken aus dem Jurameer. Auf dem Programm steht eine ausgiebige Besichtigung des Urweltmuseums Hauff in Holzmaden sowie ein anschließender Besuch im Steinbruch Kromer bei Holzmaden. Hier werden die schwarzen, bitumenreichen Tonsteine immer noch abgebaut, aber in manchen Bereichen können Sie sich auf Fossilienjagd begeben.  Ihre Funde dürfen Sie natürlich mit nach Hause mitnehmen. Zusätzlich erhalten Sie im Verlauf der Exkursion Informationen über die besonderen Bedingungen die zur Entstehung dieser einzigartigen Fossillagerstätte geführt haben, aber auch über die Bedeutung als Rohstoff, den das Gestein zeitweise hatte. 

Dienstag, 26. April 2022

Rottenburg-Wendelsheim: Rundwanderung am Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim (zwischen Rottenburg und Tübingen) sind das Ziel einer kleinen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch die Weinberge und Streubstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeichen der früheren Abbautätigkeit. Das Areal ist auch ein beliebtes Ziel für Kletterfreunde. Völlig unvermittelt taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim, die Wurmlinger Kapelle, das Neckartal und die Schwäbische Alb führt der Weg am Rand der Weinberge zurück zum Ausgangspunkt. 

Dienstag, 26. April 2022

Tübingen: Poesie der Steine

Ein Stadtrundgang in einer etwas anderen Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine geben Hinweise auf die in vieler Hinsicht bewegte geologische Vergangenheit der Universitätsstadt Tübingen. Im Verlauf des Stadtrundgangs geben Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper ihre Geheimnisse Preis! Der früher sehr aktive Naturstein-Abbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau bei Wurmlngen sind ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein Ausführungen zu "Dichtern und Denkern". Aber auch die in jüngster Zeit ergänzten Natursteinfassaden mit Materialien aus aller Welt sind bei diesem Stadtrundgang von Interesse. 

Montag, 25. April 2022

Kaiserstuhl und Neuf-Brisach - Wein und Stein (Tagesexkursion)

Der Kaiserstuhl im Frühjahr - alles blüht und grünt! Bei dieser geologischen Tagesexkursion geht es aber hauptsächlich um ... Steine. Es werden bekannte geologische Punkte wie der Winklerberg bei Ihringen, die Lößhohlgasse in Bickensohl, der Badberg bei Altvogtsburg und der Aussichtspunkt Mondhalde im zentralen Teil des Kaiserstuhls (Abbildung) aufgesucht. Ein kurzer Abstecher führt in die französische Nachbarstadt Neuf-Brisach mit der bekannten Vauban-Festung. Anschließend geht es zurück nach Sasbach am Limberg zu einem letzten Haltepunkt. Hier können sie Gesteine aus dem Erdmantel anfassen. Unterwegs erhalten sie zusätzliche Informationen anhand der mitgeführten Unterlagen. 

Sonntag, 24. April 2022

Freiburg: Abendliches Geopanorama am Kanonenplatz

Vom Kanonenplatz bietet sich ein Rundblick auf das Dreisamtal, den Lorettoberg mit dem dahinterliegenden Schönberg, die Altstadt und das Münster (Abbildung) und schließlich auf den Oberrheingraben und den Kaiserstuhl - bei guter Sicht grüßen ganz im Westen die Vogesen. Dabei werden im Verlauf des kommentierten Landschaftspanoramas sowohl die geologische Entwicklung des Gebiets als auch die Landschaftsgeschichte erläutert. Ferner wird die Bedeutung der Dreisam für die Lage der heutigen Altstadt erklärt sowie auf die Reste der Vauban-Festung in der Innenstadt verwiesen. Mehr zur Stadtgeologie erfahren Sie hier

Sonntag, 24. April 2022

Menzenschwand: Auf den Spuren der Eiszeit

Der beschauliche Ort Menzenschwand im Südschwarzwald ist Ausgangspunkt dieser Rundwanderung in das Obere Albtal. Zu Beginn führt die Route zu den Menzenschwander Wasserfällen und in Treppen an diesen vorbei. Danach geht es auf der heute autofreien ehemaligen Verbindungstraße von Sankt Blasien zum Feldberg talaufwärts in das Obere Albtal. Hier sind zwei sehr deutliche Endmoränenbögen erhalten, die auf die Feldberg-Vergletscherung im Pleistozän zurückzuführen sind (Abbildung). Der abwechslungsreiche Rundweg führt zum Talschluss unterhalb des Feldbergpasses und auf der anderen Talseite wieder zurück zum Ausgangspunkt. Bei entsprechender Witterung ist eine Alpensicht möglich. Anmerkungen zu den Gesteinen und anderen Gletscherspuren

Samstag, 23. April 2022

Freiburg: Geologische Stadtführung zwischen Schwabentor und Münster

Das Freiburg Münster wurde hauptsächlich aus Buntsandstein gebaut. Das weiß in Freiburg (fast) jedes Schulkind. Aber wussten sie auch, dass der Buntsandstein aus verfestigten Flussablagerungen entstanden ist? Und warum hat er oft eine rötliche Farbe. Wo wurden Sandsteine des Münsters gebrochen? Gibt es heute auch noch Steinbrüche für die notwendigen Sanierungsarbeiten? Warum haben manche Steine eine schwarze Kruste? Und was hat es mit den schrägen Linienmustern in manchen Steinblöcken auf sich? Aber es gibt in der Innenstadt noch andere Gesteine zu entdecken - nicht zu vergessen das Straßenpflaster und die Mosaikbilder (Abbildung)! Auf diesem Rundgang wird das nahegelegene Oberlindenquartier aufgesucht. Mehr zur Stadtgeologie von Freiburg erfahren Sie hier.

Samstag, 23. April 2022 

Staufen im Breisgau: Geopanorama und Geothermie

Vom Treffpunkt am Bahnhof geht es zunächst über einen bequemen aber das letzte Teilstück steilen Weg zum Schlossberg von Staufen. Der Blick schweift über den südlichen Oberrheingraben und bei guter Sicht schimmern im Westen die Vogesen. Die Entstehung des Oberrheingrabens wird erläutert und der Verlauf der östlichen Rheingraben-Randverwerfung in der Landschaft gezeigt. Zum zweiten Teil der Exkursion geht es hinunter in die Altstadt von Staufen. Dort werden die Ursachen des Geothermieunfalls im Herbst 2007 erklärt und einige Schäden an Hauswänden kommentiert. Die Exkursion endet auf dem Marktplatz in Staufen vor dem historischen Rathaus.

Freitag, 22. April 2022

Stockach: Haifischalarm an den Heidenhöhlen

Die im grünlich-gelben Molassesandstein künstlich angelegten Höhlen sind nicht die einzigen ihrer Art im Raum Stockach. Viele dieser Höhlen wurden früher als Bierkeller oder zum Lagern und Kühlen von Lebensmitteln angelegt. Manche dienten auch als Fluchtort oder Versteck. Doch was ist das für ein Gestein? Einerseits zerbröckelt es in der Hand, andererseits bildet es steile Felswände ... wie passt das zusammen? Wussten Sie, dass sich das Gestein ursprünglich in einem flachen, warmen Meer abgelagert hat, in dem auch Haifische lebten? Bei dem kurzen Rundgang erfahren die Teilnehmenden mehr über die faszinierende Entstehungsgeschichte und die Herkunft der Molassebildungen sowie deren Zusammenhang mit den Alpen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Zeitreise, als Stockach noch am Meer lag ...

Donnerstag, 21. April 2022

Vulkanlandschaft Hegau: Feuer, Eis, Wasser (Tagesexkursion)

Die Vulkanlandschaft Hegau mit ihren zahlreichen charakteristischen Kegelbergen ist das Ziel dieser Tagesexkursion. Nach einem Landschaftsüberblick von der Panoramaterrasse an der A 81 werden verschiedene geologisch bedeutsame Punkte in diesem Gebiet besucht: Die geologische Entwicklungsgeschichte des Hegau und die Entstehung von Deckentuffen, Lapillituffen, Hegaubasalt und Phonolith werden erläutert. Die landschaftsprägende Kraft des eiszeitlichen Rheingletschers ist ebenfalls ein zentraler Punkt dieser Tagesexkursion. Auch Georisiken werden am Beispiel des historischen Bergrutsches am Hohenhewen thematisiert.

Mittwoch, 20. April 2022

Vulkanlandschaft Hegau: Auf zum Hohenkrähen!

Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar. Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu den drei bedeutenden Phonolithstöcke im Hegau. Die anderen Kegelberge des Hegaus haben eine andere Gesteinszusammensetzung. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam - all das wird im Verlauf der Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem zugegebenermaßen etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht lohnt die Mitnahme eines Fernglases. Einige zusätzliche Hinweise zu verschiedenen botanischen Besonderheiten ergänzen die Geo-Wanderung. 

Mittwoch, 20. April 2022

Vulkanlandschaft Hegau: Rundwanderung Höwenegg

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelhof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Höwenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen (Abbildung). Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des basaltähnlichen Gesteins und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Höwenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen der Naturkundemuseen in Stuttgart und Karlsruhe eine neue Deutung ihrer Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Sonntag, 03. April 2022

Kaiserstuhl - Wein und Stein (Tagesexkursion)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe)

Der frühlingshafte Kaiserstuhl bietet natürlich auch eine interessante Pflanzen- und Tierwelt. Auf einer geologischen Zeitreise durch den Kaiserstuhl lassen wir aber zur Abwechslung einmal die Steine sprechen. Es werden bekannte geologische Punkte wie der Winklerberg bei Ihringen, die Lößhohlgasse in Bickensohl (Foto), der Badberg bei Altvogtsburg und der Aussichtspunkt Mondhalde im zentralen Teil des Kaiserstuhls sowie der Limberg bei Sasbach mit seinen Gesteinen aus dem Erdmantel aufgesucht. Die im Kaiserstuhl vorkommenden unterschiedlichen Gesteine werden erklärt und die geologische Karte, sowie die Entstehung und das Rohstoffpotential des Kaiserstuhls erläutert. Außerdem wird der Oberrheingraben als zentrale Bruchstruktur in Mitteleuropa und ergänzend weiterführende Literatur vorgestellt.

Samstag, 19. März 2022

Heidelberg - Steine in der Stadt (Stadtexkursion)

Bei Heidelberg denkt man natürlich an das Schloss oder an die Alte Brücke und sicher auch an die Universität. Bei dieser etwas anderen Stadtführung richtet sich der Blick allerdings oft nach unten auf Mauern und Straßenpflaster. Nach einer kurzen Einführung zur geologischen Lage Heidelbergs führt die Route vom Marktplatz durch die Hauptstraße, vorbei am ehemaligen Geologischen Institut bis zum Marktplatz. Natürlich prägt der Buntsandstein das Stadtbild (Abbildung), aber schon beim Straßenpflaster fallen auch noch andere Natursteine auf. Und die Fassaden der Häuser sind so vielfältig, dass sich ohne Mühe im Verlauf dieses geologischen Stadtrundgangs Vertreter der wichtigsten Gesteinstypen finden lassen. Auch die Bedeutung bestimmter Natursteine als Rohstoffe wird thematisiert. Zum Thema Rohstoffe in Deutschland wird ein Besuch der gegenwärtigen Sonderausstellung am Carl-Bosch-Museum in Heidelberg empfohlen. 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Archiv 2022.

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Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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