Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Veranstaltungen von 2021:

Montag, 07. Juni - Donnerstag, 17. Juni 2021

Studienreise Azoren - Blumenpracht und Vulkane mitten im Atlantik

Die Inselgruppe der Azoren liegt mitten im Atlantik – etwa auf halber Wegstrecke zwischen Nordamerika und Europa. Geologisch sind die Azoren ein Teil des Mittelatlantischen Rückens. Aus diesem Grund sind die Inseln vulkanischer Entstehung und es gibt auch aktive Vulkane auf den Azoren. Die letzte große Ausbruchstätigkeit war in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Als weitere Begleiterscheinungen zum Vulkanismus gehören natürlich Erdbeben, Schlammvulkane und heiße Quellen. Auch wird die Erdwärme mit Hilfe von Kraftwerken genutzt. Der Schwerpunkt der Reise liegt auf einer Besichtigung der Hauptinsel Sao Miguel. Das Standquartier ist in der Hauptstadt Ponta Delgada. Die Insel wird ausgiebig erkundigt, und neben der Geologie ist natürlich die ganzjährige Blütenpracht ein besonderes Erlebnis (Besuch botanischer Gärten) - und auch Aussichtspunkte dürfen nicht fehlen (z. B. Vista del Rey: Abbildung). Ein weiteres Ziel ist die Insel Terceira, welche bereits zur Zentralgruppe des Archipels gehört. Vor Ort wird die Lavahöhle Gruta do Carvao besichtigt. Das Quartier ist in der Inselhauptstadt Angra de Heroismo, die vor einigen Jahren durch ein starkes Erdbeben vollständig zerstört wurde. Der Wiederaufbau erfolgte mit finanzieller Unterstützung der UNESCO und die Stadt wurde daraufhin zum Weltkulturerbe erklärt. Die Insel Pico mit ihren Weinfeldern am Fuß des höchsten Berg Portugals wird ebenfalls erkundet und ein Abstecher führt auf die kleine Insel Faial. Ein Tagesausflug führt Sie auf die südlichste Insel Santa Maria. Ein halber Tag zur freien Verfügung in Ponta Delgada kann z.B. zu einer Wal- und Delfinbeobachtungsfahrt genutzt werden. Einige Reiseeindrücke von den bisherigen Azorenreisen erhalten Sie hier.

Freitag, 04. Juni 2021

Mummelsee und Hornisgrinde: Geologische Rundwanderung

Auf der Wanderung wird ihnen die Geologie und Landschaftsgeschichte des Nordschwarzwaldes am Beispiel der Hornisgrinde nähergebracht. Nach einer Teilumrundung des Mummelsees wird mit dem Dreifürstenstein der höchste Berg Württembergs erstiegen. Unterwegs bieten sich Ausblicke auf die Schwarzwaldhochstraße in Richtung Ruhestein. Der durch den Orkan „Lothar“ verursachte Windbruch ist ebenfalls noch deutlich erkennbar. Nach der Querung des Moorgebiets auf der Hornisgrinde auf dem Bohlenweg erfolgt der Rückweg zum Mummelsee über die Windkraftanlagen und den Aussichtsturm mit Rundblick auf die Vorbergzone und den Oberrheingraben (Abbildung), dann weiter abwärts auf der Fahrstraße. Unterwegs werden an geeigneten Stellen Erklärungen zur Geologie und Landschaftsgeschichte des Gebiets abgegeben.

Donnerstag (Fronleichnam), 03. Juni 2021

Bundenthal: Rund um die Fladensteine

Kooperationsveranstaltung mit dem NWV Karlsruhe

Entlang eines etwa 2 km langen Rundweges werden einige geologische Grundlagen wie z. B. der Gesteinskreislauf vorgestellt. Im weiteren Verlauf wird allgemein auf die geologischen Verhältnisse der Pfalz und des Pfälzer Waldes eingegangen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Buntsandstein, der hier in Form eindrucksvoller Felspfeiler herausgewittert ist. Die Fladensteine sind auch ein beliebtes Klettergebiet (siehe Abbildung) – wir beschränken uns jedoch auf geologische Details am Fuß der Felsentürme. Die Erklärungen erfolgen allgemeinverständlich und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Mittwoch, 26. Mai 2021

Sipplingen - Erdpyramiden und Bodenseegerölle

Der Rheingletscher hat an den Ufern des Bodensees viele Gerölle hinterlassen, die aus den Alpen stammen. Ein kurzer Blick an das Bodenseeufer bei Sipplingen zeigt eine erstaunliche Gesteinsvielfalt auf. Der zweite Teil der Exkursion besteht in der kurzen Wanderung durch den malerischen Ost Sipplingen hinauf und durch die Obstbaumwiesen  bis zu den Erdpyramiden am Rottweiler Berg. Entstehung, Verbreitung und Vergänglichkeit dieser Erdpfeiler werden erklärt. Die Erdpyramiden von Sipplingen bestehen aus grünlichem Molassesandstein und entstanden in einer Zeit, als im Raum Sipplingen die Küste eines warmen Flachmeeres verlief.

(Pfingst)Montag, 24. Mai 2021

Aachtopf - wo das Donauwasser zutage tritt

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund des Oberjurakalks. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt und wie lange das Wasser für seine unterirdische Reise benötigt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr darüber bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als Quelle mit der größten Schüttung in Deutschland gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und besichtigen die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und erfahren mehr über die Aktivitäten der Höhlentaucher.

Dienstag, 18. Mai 2021

Staufen - Geopanorama und Geothermie

Vom Treffpunkt am Bahnhof geht es zunächst über einen bequemen aber das letzte Teilstück steilen Weg zum Schlossberg von Staufen. Der Blick schweift über den südlichen Oberrheingraben und bei guter Sicht schimmern im Westen die Vogesen. Die Entstehung des Oberrheingrabens wird skizziert und der Verlauf der östlichen Rheingraben-Randverwerfung in der Landschaft gezeigt. Zum zweiten Teil der Exkursion geht es hinunter in die Altstadt von Staufen. Dort werden die Ursachen des Geothermieunfalls im Herbst 2007 erläutert und einige Schäden an Hauswänden kommentiert. Die Exkursion endet auf dem Marktplatz in Staufen vor dem historischen Rathaus.

Herzliche Dank für Ihr Interesse am Archiv 2021.

Hier geht es zurück zu den aktuellen Exkursionsangeboten und Studienreisen.

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 54
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