Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Veranstaltungen von 2020:

Sonntag, 15. März 2020: Steine in der Stadt - Geologischer Stadtspaziergang Karlsruhe

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe)

Im Verlauf eines geologischen Stadtrundgangs durch einen Teil der Karlsruher Innenstadt werden die geologische Situation der Stadt im nördlichen Oberrheingraben und die wichtigsten Bausteine erläutert. Dabei spielt der Buntsandstein eine wichtige Rolle (Abbildung: Stefanskirche). Aber auch Keupersandsteine sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Neben den Vorkommen werden auch die Entstehungsmodelle der Gesteine erläutert. Der Stadtrundgang ist eine ideale Ergänzung oder Einstimmung zum Besuch der neuen Dauerausstellung "Geologie am Oberrhein" im Naturkundemuseum. Für die Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Der Stadtrundgang endet wieder am Naturkundemuseum.

Freitag, 13. März 2020: 900 Jahre Freiburg - Geologischer Stadtrundgang extra muros

Nach einer kurzen geologischen Einführung zur geologischen Situation der Stadt führt ein kleiner geologischer Stadtrundgang außerhalb der historischen Stadtmauer durch die Eisenbahnstraße - Bismarckallee - Bertoldstraße zurück zum Rotteckring. Dabei geht es um die Straßenpflasterung (Abbildung), historische Naturwerksteine und moderne Fassadenverkleidungen. Im Laufes des Jahres wird es weitere geologische Stadtführungen geben. Weitere Informationen zur Stadtgeologie von Freiburg erhalten Sie hier. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Sonntag, 01. März 2020: Herkunft und Verwendung der Reutlinger Bausteine

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Wer sich ein wenig mit Bausteinen in Reutlingen beschäftigt, der kennt die Bedeutung von Schilfsandstein, Stubensandstein und "Kalktuff" für das Reutlinger Stadtbild. Doch das betrifft nur die historischen Gebäude. Seit dem Zweiten Weltkrieg findet man auch in Reutlingen eine Vielzahl anderer Gesteine, die oft genug nicht einmal aus Europa kommen, aber wegen ihres Preises und wegen ihrer Beständigkeit zunehmend geschätzt werden. Ausgehend vom Naturkundemuseum (Abbildung) werden bei einem kleinen Rundgang in der Innenstadt von Reutlingen eine Reihe von Beispielen historischer und neuerer Bau- und Fassadensteine gezeigt.

Donnerstag, 27. Februar 2020: Slowenien - das Mutterland des Karst (Vortrag)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die kleine Republik Slowenien erstreckt sich vom Hauptkamm der Karawanken im Norden bis nach Istrien und der Adria im Süden, wobei der Küstenanteil des Landes nur wenige Kilometer umfasst. Im Südwesten umschließt ein aus Kalksteinen aufgebautes Bergland die heutige italienische Stadt Trieste. Dieses Bergland wird im Slowenischen als Kras bezeichnet; die deutsche Übersetzung lautet Karst. Hier gibt es zahlreiche Dolinen, Flussschwinden sowie Höhlen und andere Karstformen. Selbst das bekannte Gestüt in Lipica (Lipizza) spielte eine wichtige Rolle bei der Erforschung dieser eindrucksvollen Kalkstein-Landschaft. Der Vortrag spannt einen Bilderbogen durch einen alten Kulturraum, in dem drei Kulturen aufeinander treffen.  

Donnerstag, 27. Februar 2020: Flächen- und Kuppenalb (Museumsführung)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Der südliche Teil der Schwäbischen Alb weist ein anderes Relief als die nördliche Albhochfläche auf. Während im Norden eine eher hügeligen Kuppenlandschaft vorherrscht, sins weiter im Süden die Reliefunterschiede nicht sehr groß. Der Grund für diesen Unterschied liegt im letzten Meeresvorstoß des Molassemeeres, der noch den Südrand der Schwäbischen Alb erfasste. An einigen Stellen ist die ehemalige Steilküste noch sehr gut erhalten - man findet hier sowohl Bohrmuscheln als auch Brandungshohlkehlen. Das Gebiet südlich dieser als Kliff bezeichneten ehemaligen Küstenlinie wird Flächenalb genannt, während die Gebiete weiter nördlich als Kuppenalb bezeichnet werden. 

Sonntag, 26. Januar 2020: Geologie und Landschaft rund um die Achalm

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Vor ein paar Millionen Jahren war die Achalm noch ein Teil der Albhochfläche - heute ist sie ein markanter Zeugenberg und das Wahrzeichen der Stadt Reutlingen. Hier haben sich schon die Kelten wohlgefühlt und Goldsucher vergeblich geschürft. Doch die Achalm kommt nicht zur Ruhe: immer wieder gibt es hier Rutschungen - wenn auch zum Glück nicht so spektakulär wie 1965. Dennoch sind auch diese kleinen Rutschungen ein eindrucksvolles Beispiel für die Dynamik geologischer Prozesse. Der Panoramablick über die Stadt Reutlingen, auf die Schwäbische Alb und das Vorland runden die Sonntags-Veranstaltung ab, zu der keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

Donnerstag, 23. Januar 2020: Der Jura - Mittelgebirge im Herzen Europas (Vortrag)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Der Jura ist das Grenzgebirge zwischen Frankreich und der Schweiz und erreicht im Raum Genf seine höchsten Erhebungen mit über 1700 m. Je nach dem geologischen Aufbau unterscheidet man den Falten- und Tafeljura. Die Gesteinsabfolge ist im Wesentlichen mit der Schwäbischen Alb zu vergleichen, wobei im Detail allerdings Unterschiede bestehen. Das Mittelgebirge ist z.T. stark verkarstet und ist auch heute noch das Herz der Schweizer Uhrenindustrie. Kein Geringerer als Alexander von Humboldt leitete aus den Kalksteinen des Juragebirges am Weißenstein bei Solothurn den bis heute noch gültigen geologischen Begriff der Jura-Zeit ab. Freuen Sie sich auf einen Bilderbogen zu einem Geheimtipp im Herzen Europas.  

Donnerstag, 23. Januar 2020: Tropenmeer und Jurakalk (Museumsführung)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Jeder kennt die Ammoniten und Belemniten von der Schwäbischen Alb. Doch dar Meer der Jurazeit hatte och ganz andere Lebensräume zu bieten: An manchen Stellen auf der Schwäbischen Alb findet man Fossilien, die im Vergleich zu heute auf ein ganz anderes Klima zur Jurazeit hinweisen: es sind vor allem die Korallen und Schwämme, die für den Aufbau der Riffe der Jurazeit verantwortlich sind. Zur Bildung von Riffen sind aber ganz bestimmte klimatische Voraussetzungen notwendig ... Tauchen Sie ein in die subtropischen Meere der Alb!

Herzliche Dank für Ihr Interesse am Archiv 2020.

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Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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