Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Veranstaltungen von 2019:

Sonntag, 14. April 2019: Tübingen - Poesie der Steine

Ein Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine geben Hinweise auf die in vieler Hinsicht bewegte erdgeschichtliche Vergangenheit von Tübingen: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern". Aber auch die in jüngster Zeit ergänzten Natursteinfassaden mit Materialien aus aller Welt sind bei diesem Stadtrundgang von Interesse.

Sonntag, 14. April – Donnerstag, 18. April 2019

ALB Die Schwäbische Alb - Abenteuer Geologie

Landschaftsgeschichte, Fossilien und Gesteine

Weite Bereiche der Schwäbischen Alb sind ein von der UNESCO zertifizierter Geopark. Aber auch ohne diese prestigeträchtige Auszeichnung ist die Schwäbische Alb ein sehr attraktives geologisches Ziel. Von den beiden Standquartieren in Tübingen und Ulm werden so bekannte Ziele wie das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden aufgesucht (mit Gelegenheit zum Fossilsammeln!), der Vulkanismus der Schwäbischen Alb und die ehemalige Steilküste des Molassemeeres vorgestellt, das Geheimnis des "Kalktuffs" entschüsselt sowie der Blautopf und das Naturkundemuseum Reutlingen aufgesucht. In Ulm und in Tübingen finden ferner geologische Stadtrundgänge statt - dabei bleibt auch Zeit für individuelle Erkundungen. Ein gesondertes Faltblatt ist auf Anforderung erhältlich. Ein paar Bildimpressionen von der Reise finden Sie hier.

Samstag, 13. April 2019: Vulkane im Hegau (Tagesexkursion)

Die Vulkanlandschaft Hegau mit ihren zahlreichen charakteristischen Kegelbergen ist das Ziel dieser Tagesexkursion. Nach einem Landschaftsüberblick von der Panoramaterrasse an der A 81 werden verschiedene geologisch bedeutsame Punkte in diesem Gebiet besucht: Die geologische Entwicklungsgeschichte des Hegau und die Entstehung von Deckentuffen, Lapillituffen, Hegaubasalt und Phonolith werden erläutert. Die landschaftsprägende Kraft des eiszeitlichen Rheingletschers ist ebenfalls ein zentraler Punkt dieser Tagesexkursion. Auch Georisiken werden am Beispiel des historischen Bergrutsches am Hohenhewen (Abbildung) thematisiert.  

Freitag, 05. April 2019: Freiburg im Breisgau: Steine in der Stadt

Der geologische Stadtspaziergang beginnt am Mozartsteg in Freiburg. Hier treffen - geologisch gesehen - der Schwarzwald und der Oberrheingraben aufeinander. Dies ist der wahrscheinlich geologisch bedeutendste Punkt in Freiburg. Erfahren Sie mehr vor Ort! Danach geht es hinauf zum Kanonenplatz. Dort erwartet Sie ein geologisches Landschaftspanorama. Von diesem Aussichtspunkt führt die Route hinunter zum Schwabentor. In den Gassen der Freiburger Altstadt erfahren Sie interessante Details zu Bau- und Pflastersteinen. Dabei geben uns auch die bekannten Mosaike auf den Gehwegen manchen Hinweis. Der geologische Stadtspaziergang endet beim Freiburger Münster.

Donnerstag, 04. April 2019: Reutlingen: Das Schwarze Gold der Schwäbischen Alb (Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die schwarzen, schieferartig verwitternden Tonsteine im Untergrund von Reutlingen enthalten nicht nur erstaunlich gut erhaltene Fossilien sondern waren immer wieder Hoffnungsträger auf der Suche nach Öl. Immer wieder hat man versucht, dem Gestein das schwarze Gold abzutrotzen – doch der Erfolg blieb bislang weitgehend aus und war im "Dritten Reich" als "Unternehmen Wüste" mit unendlich viel Leid verbunden. Ist unser "Ölschiefer", der von den Geologen, der von den Geologen übrigens als "Posidonienschiefer-Formation" bezeichnet wird auch heute noch ein potentieller Energierohstoff und wo lagern die möglichen Reserven?

Sonntag, 31. März 2019: Dinkelberg (Tagesexkursion)

Geologie und Landschaftsgeschichte zwischen Hochrhein, Wiese und Wehra

Geologisch besteht der Dinkelberg hauptsächlich aus den verschiedenen Schichten der Trias (Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper). Jüngere Gesteine sind nur am Randbereich des Dinkelberges als kleine Vorkommen vorhanden. Auf der Tagesexkursion werden mehrere bekannte Ziele angefahren, darunter das Grenzacher Hörnle, die Burgruine Rötteln (Abbildung) sowie das Karstgebiet rund um den Eichener See. In besonderer Weise wird auch auf die Bedeutung der Oberrheingrabens für das Gebiet eingegangen und der historische Bergbau thematisiert.

Samstag, 30. März 2019: Frühling im Kaiserstuhl (Tagesexkursion)

Der frühlingshafte Kaiserstuhl bietet natürlich auch eine interessante Pflanzen- und Tierwelt. Auf einer geologischen Zeitreise durch den Kaiserstuhl lassen wir aber zur Abwechslung einmal die Steine sprechen. Es werden bekannte geologische Punkte wie der Winklerberg bei Ihringen, die Lößhohlgasse in Bickensohl, der Badberg bei Altvogtsburg und der Aussichtspunkt Mondhalde (vgl. Abbildung) im zentralen Teil des Kaiserstuhls aufgesucht. Die im Kaiserstuhl vorkommenden unterschiedlichen Gesteine werden erklärt und die geologische Karte, die Entstehungsgeschichte und das Rohstoffpotential des Kaiserstuhls erläutert. Zusätzlich wird weiterführende Literatur vorgestellt.

Sonntag, 20. Januar 2019: Das Ammonitenpflaster von Ofterdingen

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Im Bachbett der Steinlach in der Ortsmitte von Ofterdingen südlich Tübingen ist eine einzigartige Ansammlung von Ammoniten, Muscheln und Austern zu sehen (vgl. Abbildung). Neben der faszinierenden Entstehungsgeschichte dieses heute geschützten Naturdenkmals werden andere bekannte Massenansammlungen von Fossilien im Schwäbischen Jura und die verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten angesprochen und die Entstehung des südwestdeutschen Schichtstufenlandes erläutert. Bitte beachten Sie, dass an dieser Stelle die Entnahme oder Beschädigung von Fossilien verboten ist!

Donnerstag, 17. Januar 2019: Tropenmeer und Jurakalk - Riffe auf der Schwäbischen Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Jeder kennt die Ammoniten und Belemniten von der Schwäbischen Alb. Doch dar Meer der Jurazeit hatte noch ganz andere Lebensräume zu bieten: An manchen Stellen auf der Schwäbischen Alb findet man Fossilien, die im Vergleich zu heute auf ein ganz anderes Klima zur Jurazeit hinweisen: es sind vor allem die Korallen und Schwämme, die für den Aufbau der Riffe der Jurazeit verantwortlich sind. Zur Bildung von Riffen sind aber ganz bestimmte klimatische Voraussetzungen notwendig ... Tauchen Sie ein in das subtropische Meer der Alb! 

Herzliche Dank für Ihr Interesse am Archiv 2019.

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Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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