Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Hier finden Sie Veranstaltungen aus dem Jahr 2016

Sonntag, 18. Dezember 2016 - Reutlingen: Geopanorama an der Achalm

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Vor ein paar Millionen Jahren war die Achalm noch ein Teil der Albhochfläche - heute ist sie ein markanter Zeugenberg und das Wahrzeichen der Stadt Reutlingen (Abbildung). Hier haben sich schon die Kelten wohlgefühlt und Goldsucher vergeblich geschürft. Selbst im Namen des Reutlinger Hausberges versteckt sich ein Hinweis auf die Geologie! Doch die Achalm kommt nicht zur Ruhe: immer wieder gibt es hier Rutschungen - ein gutes Beispiel für die Dynamik geologischer Prozesse. Der Panoramablick auf Reutlingen, die Schwäbische Alb und das Vorland runden die Veranstaltung ab.

Donnerstag, 15. Dezember 2016 - Reutlingen: Fossilien der Schwäbischen Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb ist bekannt für zahlreiche Fossilfundstellen, von denen einige sogar Weltruhm besitzen. So sind die Fossilien aus den Tonsteinen des Lias aus dem Raum Holzmaden, aber auch aus dem Gebiet um Reutlingen und in der Nähe von Dotternhausen weit über die Grenzen des Schwabenlandes hinaus bekannt. Auch im Naturkundemuseum Reutlingen gibt es hierzu Ausstellungstücke: Die nebenstehende Abbildung zeigt das "Reutlinger Meereskrokodil" in der Dauerausstellung (Foto: Naturkundemuseum Reutlingen). Doch auch der "Böttinger Marmor" bei Münsingen oder die Plattenkalke bei Nusplingen gehören ebenso wie die Urpferdfunde vom Höwenegg im Hegau ohne Zweifel zum schützenswerten paläontologischen Naturerbe Baden-Württembergs. Es gibt kaum ein Kind auf der Schwäbischen Alb, dass nicht einmal ein begeisterter Fossiliensammler war! In wie so oft, wurden die ersten Funde keineswegs von Wissenschaftlern gemacht - der Anteil der "Amateure und interesssierten Laien" bei dem Aufspüren und Bergen von Fossilien ist gerade hier auf der Schwäbischen Alb besonders hoch. Mehr dazu auf dieser Führung im Naturkundemuseum Reutlingen.

Die nachfolgenden Einträge werden nach und nach in das neue Layout überführt. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Samstag, 22. Oktober 2016

Heidelberg: Geologischer Stadtgang

Bei Heidelberg denkt man natürlich an das Schloss oder an die Neckarbrücke (Abbildung) und sicher auch an die Universität ... Bei dieser etwas anderen Stadtführung richtet sich der Blick allerdings oft nach unten auf Mauern und Straßenpflaster. Nach einer kurzen Einführung zur geologischen Lage Heidelbergs führt die Route vom Bismarckplatz durch die Hauptstraße bis zum Marktplatz. Natürlich prägt der Buntsandstein das Stadtbild, aber schon beim Straßenpflaster fallen auch noch andere Natursteine auf. Und die Fassaden der Häuser sind so vielfältig, dass sich ohne Mühe im Verlauf dieses geologischen Stadtrundgangs Vertreter der wichtigsten Gesteinstypen finden lassen.

Samstag, 08.10. - Samstag, 15.10.2016

NEU! VLC Valencia und Aragonien

Valencia, Sierra de Albarracín, Cuenca

Von Barcelona aus geht es der Küste entlang nach Valencia. Ein teilweise auch geologischer Stadtrundgang und ein Spaziergang durch das ehemalige Flussbett mit den repräsentativen Gebäuden des Stararchitekten Calatrava stehen auf dem Programm des zweiten Tages. Am dritten Tag wird die Albufera besucht. In dieser Camargue-ähnlichen Landschaft gibt es ganzjährig viele Vögel zu beobachten. Hier wurde auch die "Paella" erfunden. Vor der Abfahrt in das Hinterland von Valencia steht die große Markthalle auf dem Besuchsprogramm. Das nächste Standquartier ist der denkmalgeschützte Ort Albarracín mit seiner eindrucksvollen Stadtmauer. Es schließt sich eine Tagesfahrt zur Tajoquelle und nach Cuenca an und am nächsten Tag werden die Höhlenmalereien in den Buntsandsteinwäldern von Albarracín aufgesucht (Abbildung). Die vorletzte Tagesetappe führt von Albarracín aus zunächst zur Burganlage Peracense und weiter durch die karge Steppenlandschaft Aragoniens nach Alcañiz. Hier findet die letzte Übernachtung im Parador statt, der in der Burg der Calatrava-Ritterschaft hoch über der Stadt untergebracht ist. Am letzten Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Barcelona. Flüge ab der Mittagszeit werden erreicht.

Montag, 03.10. - Samstag 08.10.2016

CAT Katalonien - eine geokulturelle Rundreise

Barcelona - Montserrat - Garrotxa

Das Programm dieser Studienreise wurde neu zusammengestellt. Entkommen Sie dem Nebel Mitteleuropas und begeben Sie sich auf eine spannende geokulturelle Entdeckungstour in die Region Katalonien nach Nordwestspanien. Die stolze Hauptstadt Barcelona ist das erste Ziel der Reise. Ein geologischer Stadtrundgang, ein Panoramaspaziergang auf den parkähnlichen Anhöhen in der Stadt und der Besuch des Naturkundemuseums sowie der Sagrada Familia (Abbildung) stehen hier auf dem Programm. Allerdings bleibt auch Zeit für eine individuelle Erkundung der Stadt. Zahlreiche Museen und Theaterangebote machen die Auswahl schwer! Ein kompletter Tag ist einem Ausflug mit der Zahnradbahn zum Klosterberg Montserrat gewidmet. Hier ist auch eine Wanderung zwischen bizarren Felsformationen vorgesehen. Vom Montserrat geht Fahrt weiter in der Vulkanlandschaft der Garrotxa, die sich in einer Entfernung von ca. 2 h von Barcelona befindet. Die letzte vulkanische Aktivität in diesem Gebiet liegt nur ca. 10.000 Jahre zurück. Die vulkanischen Erscheinungsformen lassen sich recht gut mit der Eifel vergleichen. In Olot, dem Hauptort der Garrotxa, wird das örtliche Vulkanmuseum besichtigt. Gleichzeitig ist dieses Gebiet westlich von Girona aber auch für seine Jugendstilarchitektur bekannt. Am letzten Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Barcelona. Flüge ab der Mittagszeit werden erreicht.

Montag, 26.09. - Samstag, 01.10.2016

GAR Dolomiten, Gardasee und Verona

Geologie und Kultur auf der Sonnenseite der Alpen

Diese geokulturelle Studienreise beginnt mit einem Besuch der Bletterbachschlucht und einer Dolomitenrundfahrt und führt dann führt an die Gestade des Gardasees, der seit jeher Dichter und Denker anzog. Der Schwerpunkt ist dabei das nördliche Gardaseegebiet um Riva und Torbole. Im Rahmen von Tagesexkursionen wird die geologische Entstehungsgeschichte des Gebiets erklärt sowie durch botanische und kulturelle Besonderheiten ergänzt. Dabei finden in Absprache mit der Gruppe auch Wanderungen von max. 3 h Länge statt. Museen und Besichtigungen (z. B. Zitronengärten am Seeufer, Bergsturzgebiete, Wasserfälle, Schluchten und Gletschermühlen sowie eine Fahrt in das Monte Baldo Gebiet runden das Programm ab. Gleichzeitig wird auch auf die eingangs erwähnten literarischen Beschreibungen eingegangen, wobei sich hier die Bezüge zu Goethes "Italienischer Reise" als Leitfaden durch das Programm ziehen. Teilnehmer der Studienreise erhalten vorab auf Wunsch weitere Literaturhinweise sowie bei Reiseantritt eine Dokumentation mit Angabe der Route und der besuchten Lokalitäten. Die geologischen Erklärungen werden allgemeinverständlich vermittelt und durch die Auswahl der besuchten Lokalitäten im wahrsten Sinne des Wortes ansprechend. Die Kultur kommet auch nicht zu kurz: Ein kompletter Tag ist Verona gewidmet (davon steht ½ Tag zur freien Verfügung). Abends lädt das Städtchen Riva am Gardasee noch zur individuellen Erkundung ein.

Samstag, 10. September 2016

Weiterdingen: Basaltabbau am Hohenstoffeln

(Kooperationsveranstaltung mit Hegau Tourismus)

Die ursprünglichen Pläne zum Basaltabbau am Hohenstoffeln sahen in den 1930er Jahren vor, die markanten Gipfel komplett abzutragen. Dazu kam es aber nicht. Daher kann man heute nach dem Aufstieg von Weiterdingen im aufgelassenen Steinbruch auf der Nordseite noch die eindrucksvollen Säulenstrukturen des schwarzen Vulkangesteins erkennen. Wie und warum kommt es zur Säulenbildung? Wo kann man auch heute noch die Spuren des Rheingletschers am Hohenstoffeln und in der Umgebung erkennen? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie auf dieser Vormittagsführung.

Sonntag, 28.08. - Freitag, 02.09.2016

EIF Vulkanparadies Eifel

Maare, Schlacken, Bomben, Geysire und Museen

Die Eifel ist ein geologisch hochinteressantes Gebiet. Im Tertiär und im Quartär kam es immer wieder zu Vulkanausbrüchen und auch die jüngste vulkanische Eruption in Deutschland ereignete sich vor nicht einmal 10'000 Jahren in der Eifel. Manche Spezialisten glauben sogar, dass der Vulkanismus in der Eifel nur "ruht". Die Eifel ist zwar nicht gerade bekannt für schönes Wetter, aber die überaus vielfältige und eindrucksvolle Landschaft und hochmoderne Museen, von denen die wichtigsten besichtigt werden: Vulkandome in Mendig, Basaltkeller in Niedermendig, Deutsches Schiefermuseum in Mayen - um nur eine Auswahl zu nennen. Auch Europas größter Kaltwassergeysir in Andernach steht auf dem Programm dieser Studienreise. Eine Tagesfahrt ist den Maaren der Westeifel gewidmet. Die täglich mit dem Kleinbus zurückzulegenden Strecken nicht sehr groß. Es sind auch individuelle Besuche in der Klosteranlage Maria Laach möglich, da sich Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft der Abtei befindet.

Samstag, 27. August 2016

Freiburg - Steine in der Stadt zwischen Münster und Oberlinden

Das Freiburg Münster wurde hauptsächlich aus Buntsandstein gebaut. Das weiß in Freiburg (fast) jedes Schulkind. Aber wussten sie auch, dass der Buntsandstein aus verfestigten Flussablagerungen entstanden ist? Und warum hat er oft eine rötliche Farbe. Wo wurden Sandsteine des Münsters gebrochen? Gibt es heute auch noch Steinbrüche für die notwendigen Sanierungsarbeiten? Warum haben manche Steine eine schwarze Kruste? Und was hat es mit den schrägen Linienmustern in manchen Steinblöcken auf sich? Aber es gibt in der Innenstadt noch andere Gesteine zu entdecken - nicht zu vergessen das Straßenpflaster und die Mosaikbilder (Abbildung)! Auf diesem Rundgang wird auch das nahegelegene Oberlindenquartier aufgesucht.

Dienstag, 23. August 2016

Freiburg - Geopanorama von Kanonenplatz

Vom "Kanonenplatz" am Schlossberg in Freiburg bietet sich ein Rundblick auf das Dreisamtal, den Lorettoberg (Abbildung) mit dem dahinterliegenden Schönberg, die Altstadt und das Münster und schließlich auf den Oberrheingraben und den Kaiserstuhl - bei guter Sicht grüßen ganz im Westen die Vogesen. Dabei werden im Verlauf des kommentierten Landschaftspanoramas sowohl die geologische Entwicklung des Gebiets als auch die Landschaftsgeschichte erläutert. Ferner wird die Bedeutung der Dreisam für die Lage der heutigen Altstadt erklärt sowie auf die Reste der Vauban-Festung in der Innenstadt verwiesen. Mehr zur Stadtgeologie erfahren Sie hier.

Sonntag, 14. August 2016

Wiesbaden - Heiße Quellen und falscher Marmor

Bei einem geologischen Stadtrundgang richtet sich der Blick oft nach unten. Im ersten Teil dieser etwas anderen Stadtführung wird die besondere Lage von Wiesbaden zwischen Taunus und Oberrheingraben erläutert. Warum gibt es gerade hier im Stadtgebiet so viele heiße Quellen, die für die Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung waren. Sogar als Briefmarkenmotiv wurde Wiesbaden bekannt (Abbildung). Woher kommt das Wasser und warum ist es so mineralreich? Im zweiten Teil erfahren sie, aus welchen Bausteinen Gebäude in Wiesbaden errichtet wurden und wie sich die Natursteinverwendung vor allem nach dem zweiten Weltkrieg stark verändert hat.

Mittwoch, 10.08. - Sonntag, 14.08.2016

TAU Taunus und Mittelrhein

Heilquellen, Bergbau und Weltkulturerbe

Gönnen Sie sich ein paar Tage in der Landeshauptstadt Wiesbaden und entdecken Sie auf zwei geokulturellen Tagesexkursionen den Taunus, das Untere Lahntal und das Mittelrheingebiet rund um die Loreley. In Wiesbaden gibt es eine geologische Stadtführung, aber es bleibt auch Zeit für eine Erkundung auf eigene Faust. Nutzen Sie das reichhaltige kulturelle Angebot der Hessischen Landeshauptstadt für einen Museums- oder Theaterbesuch! Eine Tagesexkursion mit Schifffahrt führt in die Weltkulturerberegion Mittelrheintal rund um die Loreley, St. Goar und St. Goarshausen, Hin- oder Rückfahrt erfolgt durch das malerische Wispertal. Die hier vorkommenden Gesteine werden erklärt und ihre Bedeutung als Bausteine erläutert. Die zweite Exkursion führt in den Taunus und das Untere Lahntal. Hier wird unter anderem das geschichtsträchtige Heilbad Bad Ems aufgesucht. Ein weiterer Schwerpunkt ist der alte Bergbau in diesem Gebiet, den schon Goethe zu einem Besuch und intensiven Studien veranlasste. Auf dem Programm stehen dabei das Bergbaumuseum in Holzappel, ein hochinteressanter montanarchäologischer Lehrpfad in der Umgebung des Ortes sowie - natürlich - das Stöbern und die Suche nach Mineralien auf Halden.

Freitag, 22. Juli 2016: Tengen - unterwegs in der Mühlebachschlucht

Nach der Begrüssung und einer kurzen Anmerkung zur Geologie des nahen Wannenberges geht es zu einem Aufschluss von Meeresmolasse in Tengen Hinterburg ("Tengener Muschelkalk"). Hier wurden schon zur Römerszeit Mühlsteine gebrochen und auch später was dieses Gestein als Baustein sehr beliebt. Das hier aufgeschlossene Gestein steht für eine küstennahe Ablagerung vor knapp 20 Millionen Jahren. Danach geht es auf einem Rundweg durch die Mühlebachschlucht. Dabei wird die Entstehung der Schlucht erklärt und auf Georisken verweisen, wie sie von den steilen Hängen der Mühlebachschlucht ausgehen können.

Freitag, 15.07. - Dienstag, 19.07.2016

NEU! FAE Färöer-Inseln - mehr als Schafe, Regen und Wind

Die Färöer-Inseln sind nicht gerade als Urlaubsziel bekannt. Die Ursprünglichkeit und überraschende Weite dieser kleinen vulkanischen Inselgruppe im Nordatlantik erschließt sich vielleicht erst auf den zweiten Blick. Die teilweise archaische, baumlose Landschaft und die gewaltigen Steilküsten (bis zu 700 m!) sind jedoch eine Reise wert. Winzige Fischereidörfer am Ende meist sehr guter, aber schmaler Straßen, durch Tunnel verbundene Inseln und Moränenlandschaften als Spuren der Eispanzer und eine quirlige kleine Hauptstadt Tórshavn bilden die hochinteressante Mischung dieser geokulturellen Studienreise. Die Reise ist mit einem großzügigen Zeitplan ausgelegt, was wegen der geringen Teilnehmerzahl auch individuelle Lösungen ermöglicht.

Mittwoch, 06.07. - Donnerstag 14.07.2016

NEU! WIS Westfjorde/Snæfellsnes - durch die Einsamkeit von Nordwestisland

Der erste Tag ist eine klassische Touristenroute mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Am zweiten Tag gibt es eine abwechslungsreiche Wanderung südwestlich von Reykjavik in ein Gebiet mit Solfataren, Fumarolen und Schlammvulkanen. Am dritten Tag wird auf einer kurzen Hochlandpiste klar: Island ist dünn besiedelt und in den Westfjorden wird dies besonders deutlich. Es gibt Landstriche von vielen Quadratkilometern ohne jegliche Verkehrsanbindung. Entsprechend dünn ist auch die Infrastruktur für Übernachtungen. Auf dieser Fahrt gibt es neben der Geologie auch ausreichend Möglichkeiten, Vögel zu beobachten. Entsprechende Bestimmungsbücher werden mitgeführt. Auf Wunsch können auch einsame Schwimmbäder aufgesucht werden. Kohlelagen zwischen Lavaströmen zeugen an manchen Orten von der Zeit, als in Island ein mediterranes Klima herrschte. Ísafjörður, der Hauptort der Westfjorde besticht durch seine einzigartige Lage auf eine Landzunge in einem Fjord. Die letzten beiden Tage sind der spektakulären Landschaft der Snæfellsnes-Halbinsel gewidmet. Hier stehen einmalige Ausblicke auf die Gletscherlandschaft des Snæfellsnes auf dem Programm (sofern die Höhenstraße passierbar ist). Auch eine Küstenwanderung zwischen Basalttürmen und Brockenlava ist eingeplant. Die Rückreise nach Reykjavik führt am der heißesten Springquelle Islands vorbei. Die Reise ist mit einem großzügigen Zeitplan ausgelegt, was wegen der geringen Teilnehmerzahl auch individuelle Lösungen ermöglicht.

Sonntag, 26.06. - Dienstag, 05.07.2016

ISL Island: Feuer, Eis, Wasser - das Geologenparadies im Hohen Norden

Kaum eine Gegend auf der Welt ist mehr für ihre spektakuläre Geologie bekannt als Island. Die Insel unmittelbar südlich des Nördlichen Polarkreises ist ein absoluter Sonderfall. Hier kann man trockenen Fußes auf dem Mittelozeanischen Rücken spazieren und an manchen Stellen steht man in einem Fuß in Nordamerika und mit dem anderen in Europa - geologisch gesehen! Der erste Teil der Reise besteht aus mehreren Tagesexkursionen ab Reykjavik (Gullfoss, Geysir, Thingvellir, Reykjanes- Halbinsel, Grindavik ). Auch die Hauptstadt Reykjavik wird erkundet (Botanischer Garten, Ausblick von der Hallgrimmskirche - ein freier Nachmittag ermöglicht auch den individuellen Besuch anderer Museen oder der Thermalbäder). Der zweite Teil der Reise besteht aus einer mehrtägigen Umrundung der Insel - meist auf der Ringstraße. Wasserfälle, Gletscher, Vogelfelsen und natürlich Vulkane und heiße Quellen stehen neben atemberaubenden Landschaften auf dem Programm. Am letzten Tag nach einer Hochlandetappe findet abends in Reykjavik ein Abschlussessen statt. Die Reise ist mit einem großzügigen Zeitplan ausgelegt, was wegen der geringen Teilnehmerzahl auf individuelle Lösungen ermöglicht.

Mittwoch, 15. Juni 2016: Duchtlingen - Abendliches Geopanorama am Hohenkrähen

Lassen Sie sich von der abendlichen Aussicht verzaubern! Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar. Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu einem der drei bedeutenden Phonolithstöcke im Hegau. Die anderen Kegelberge des Hegaus haben eine andere Gesteinszusammensetzung. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam wird - all das wird im Verlauf der abendlichen Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem zugegebenermaßen etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht lohnt die Mitnahme eines Fernglases. Einige zusätzliche Hinweise zu verschiedenen botanischen Besonderheiten ergänzen die abendliche Geo-Wanderung.

Sonntag, 05.06. - Sonntag, 12.06.2016

AZO Azoren: Vulkanlandschaft und Blumenpracht mitten im Atlantik

Die Inselgruppe der Azoren liegt mitten im Atlantik - etwa auf halber Wegstrecke zwischen Nordamerika und Europa. Geologisch sind die Azoren ein Teil des Mittelatlantischen Rückens. Aus diesem Grund sind die Inseln vulkanischer Entstehung und es gibt auch aktive Vulkane auf den Azoren. Die letzte große Ausbruchstätigkeit war in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Als weitere Begleiterscheinungen zum Vulkanismus gehören natürlich Erdbeben, Schlammvulkane und heiße Quellen. Auch wird die Erdwärme mit Hilfe von Kraftwerken genutzt. Der Schwerpunkt der Reise liegt auf einer Besichtigung der Hauptinsel Sao Miguel. Das Standquartier dort ist in der Hauptstadt Ponta Delgada. Die Insel wird ausgiebig erkundigt und neben der Geologie ist natürlich die ganzjährige Blütenpracht ein besonderes Erlebnis. Daneben wird auch noch die Insel Terceira mit Übernachtung im wunderschönen Hauptort Angra do Heroismo aufgesucht.

Sonntag, 22.05. - Samstag, 28.05.2016

SLO Slowenien, Istrien und Triest - zwischen Alpen, Karst und Adria

Das geschichtsträchtige und geologisch interessante Gebiet zwischen Adria und den Alpen ist erstmalig Ziel einer Studienreise. Die Anfahrt erfolgt über Österreich und den Karawankentunnel in die slowenische Hauptstadt Laibach (Ljubljana). Die ersten drei Nächte werden dort verbracht. Zwei Tagesausflüge in das Triglavgebiet (Nationalpark), nach Bled und zum Isonzo (Soca) werden durchgeführt. Neben Karstphänomenen wird hier auch von Geschichte und Literatur die Rede sein. ½ Tag ist in Laibach zur freien Verfügung um die Stadt und ihre Museen individuell zu erkunden. Danach geht die Fahrt nach Istrien. Neben bekannten Karsthöhlen wird auch die Küstenstadt Piran sowie die kleine immer noch in Betrieb befindliche Saline bei Piran besucht. Ein ganztägiger Ausflug führt nach Triest mit Stadtbesichtigung und einem Besuch des Schlossparks Miramar. Triest erscheint in Bezug auf die heutige Einwohnerzahl überdimensioniert, war aber einst der wichtigste Handelshafen von Österreich-Ungarn. Die Stadt erholt sich langsam aus der früher politisch schwierigen Grenzlage. Die letzten drei Übernachtungen finden in Ankaran nahe der italienischen Grenze statt. Die Rückfahrt erfolgt entweder über den Brenner oder erneut über den Karawankentunnel.

Mittwoch, 11. Mai 2016: Immendingen: Höwenegg im Abendlicht

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelhof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Hewenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen. Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des Basaltähnlichen Gesteins und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Hewenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen der Naturkundemuseen in Stuttgart und Karlsruhe eine neue Deutung ihrer Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Mittwoch, 11. Mai 2016: Donaueschingen - Geologie zum Anfassen

Gegenüber dem Bahnhof von Donaueschingen wurde unter Beteiligung von örtlichen Schulen und mit Unterstützung der Stadt Donaueschingen und des Landesamts für Geologie ein sehr ansprechendes Modell des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes geschaffen. Blöcke aus Originalgestein und Erklärungstafeln geben einen guten Überblick zur geologischen Entstehungsgeschichte der Baar und ihrer Umgebung. Ein geologisches Bodenmosaik und im Halbkreis aufgestellte Gesteinsblöcke vervollständigen den geologischen Rahmen des Geogartens in Donaueschingen. Nehmen Sie sich einfach Zeit für eine Stunde Geologie von Baden-Württemberg in der Mittagszeit!

Sonntag, 01. Mai 2016: Scharnhausen - Der nördlichste Albvulkan

Viel ist nicht mehr zu sehen - nur ein kleiner Aufschluss am Rande einer Streuobstwiese (Abbildung) in der Nähe von Scharnhausen. Doch die Lage dieses Vulkanschlotes ist außerordentlich interessant. Dieser nördlichste Vorposten des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets liefert durch seine Auswurfmassen eine direkte Angabe über die Lage des Albtraufs zur Zeit des aktiven Vulkanismus im jüngeren Tertiär. Mehr dazu und zum Albvulkanismus insgesamt direkt in Scharnhausen ...

Samstag, 30. April 2016: Pfaffenhofen - Besuch im Weissen Steinbruch

Hier wurde Stubensandstein als Baumaterial abgebaut. Dieser Sandstein der Keuperzeit ist in weiten Teilen Nordwürttembergs verbreitet und seit dem Mittelalter ein bedeutender Baustoff für Kirchen, Rathäuser usw. Das leicht zu Sand zu vermahlende Gestein wurde auch bei der Mörtelherstellung sowie auch als Streu- und Scheuersand für Straßen oder die Holzböden der Wohnstuben genutzt wurde (Name!). Der Stubensandstein enthält lokal auch geringe Mengen an Gold, wobei die Ausbeute für einen wirtschaftlichen Abbau zu gering war. Ein Landschaftspanorama rundet die Exkursion in den Weißen Steinbruch ab.

Donnerstag, 28. April 2016: Färöer Inseln (Vortrag)

Die Färöer-Inseln liegen etwa 1 Flugstunde östlich von Island und etwa 1 ½ Flugstunden von der Nordküste Schottlands im Nordatlantik. Das ozeanische Klima sorgt zwar für ein insgesamt ausgeglichenes Klima, doch ist es sehr häufig nebelig, regnerisch und windig. Doch ein Besuch der Inseln zeigt eine überraschend moderne Gesellschaft, die sich mit den Widrigkeiten einer oft archaisch-kargen Landschaft gut arrangiert hat. Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs. Hochaufragende Felsküsten, die Vögeln ideale Brutbedingungen bieten, zahlreiche Wasserfälle und noch mehr Schafe prägen das Landschaftsbild.

Donnerstag, 28. April 2016: Achalm und Georgenberg (Führung)

Achalm und Georgenberg gelten zu Recht als die "Hausberge" der ehemaligen Freien Reichstadt Reutlingen. Eigentlich sehen die beiden Berge recht ähnlich aus. Doch ihre geologische Entstehungsgeschichte ist sehr unterschiedlich: Während die Achalm ein klassischer "Zeugenberg" ist, steht der Georgenberg als Beispiel für einen der zahlreichen (nicht mehr aktiven!) Vulkanschlote des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets. Mehr zu den beiden Bergen erfahren Sie auf einer Führung im Naturkundemuseum Reutlingen.

Sonntag, 17.04. - Samstag, 23.04.2016

HPR Haute Provence: Frühlingsfahrt vom Vercors zur Verdon-Schlucht

Der Geopark der Haute Provence mit seinem reichen geologischen und kulturellen Erbe ist das Ziel dieser Studienreise. Abseits der großen Hauptstraßen entdecken Sie zauberhafte Landschaften und kleine Städte und Dörfer. Übernachtet wird in zentralen und landestypischen Hotels. Durch die zentrale Lage besteht abends die Möglichkeit zur ausführlichen Erkundung der Etappenziele. Bei entsprechender Witterung findet mittags in der Regel Rucksackvesper statt (nicht im Preis inbegriffen). Kaffeepausen werden nach den Wünschen der Teilnehmer eingelegt. Die Reiseroute berührt den Vercors, die Voralpen und das Karstplateau des Haut-Verdon. Mit etwas Glück können in der Verdonschlucht Geier beobachtet werden. Ein Tagesausflug nach Nizza mit der Schmalspurbahn "Train des Pignes" rundet das Programm ab.

Samstag, 16. April 2016: Frühlingserwachen am Hohenhewen (Kooperationsveranstaltung mit Hegautourismus Singen)

Zugegebenermaßen ist der Anstieg auf den Hausberg von Engen z. T. recht steil; dafür wird man aber am Gipfel unterhalb der Ruine mit einem wunderschönen Ausblick auf die frühlingshafte Hegaulandschaft belohnt. Nachdem im letzten Jahr landschaftspflegerische Maßnahmen eingeleitet wurden, ist die Aussicht wieder gut - man muss dazu nicht einmal auf den Aussichtsturm steigen! Der Hohenhewen gehört zu den Basalt-Kegelbergen des Hegaus.

Samstag, 16. April 2016: Sipplingen - Haifische und Krokodile

Wo heute bis zu 100 m hohe Felswände aus Sandstein die Uferlandschaft des Überlinger Sees prägen, schwammen einst Haifische im tropischen Meer. Später bedeckte der mächtige Eispanzer des Rheingletschers die Gegend. Ihm verdanken wir die Ausprägung der Landschaft und die Entstehung des heutigen Bodensees. Die erdgeschichtlichen Ereignisse, welche die Landschaft in Sipplingen prägten, werden Ihnen auf der Führung über den geologischen Lehrpfad näher gebracht.

Dienstag, 12. April 2016: Heidelberg - Steine in der Stadt

Bei Heidelberg denkt man natürlich an das Schloss oder an die Neckarbrücke (Abbildung) und sicher auch an die Universität ... Bei dieser etwas anderen Stadtführung richtet sich der Blick allerdings oft nach unten auf Mauern und Straßenpflaster. Nach einer kurzen Einführung zur geologischen Lage Heidelbergs führt die Route vom Bismarckplatz durch die Hauptstraße bis zum Marktplatz. Natürlich prägt der Buntsandstein das Stadtbild, aber schon beim Straßenpflaster fallen auch noch andere Natursteine auf. Und die Fassaden der Häuser sind so vielfältig, dass sich ohne Mühe im Verlauf dieses geologischen Stadtrundgangs Vertreter der wichtigsten Gesteinstypen finden lassen.

Samstag, 5. März 2016: Rottweil - Steine in der Stadt

Rottweil ist nicht nur die älteste Stadt in Württemberg. Auf dieser etwas anderen Stadtführung richtet sich der Blick oft nach unten - z. B. auf das Straßenpflaster oder Bordsteine (Abbildung). Aber auch historische Bauwerke aus Natursteinen bieten eine Vielfalt an Informationen. Dies gilt z. B. für den an verschiedenen Stellen verbauten Buntsandstein. Diese "Steinvielfalt" ist seit einigen Jahrzehnten noch größer geworden, denn inzwischen sind häufig auf fernen Ländern importierte Fassadensteine billiger als heimisches Material. Kommen Sie mit und entdecken Sie eine etwas andere Seite von Rottweil - Fachkenntnisse sind nicht erforderlich.

Freitag, 26.02.2016: Geologie des Schwarzwaldes

Hier gibt es die ältesten Gesteine von Baden-Württemberg aber auch eindrucksvolle Zeugnisse der letzten Eiszeiten, in deren Verlauf die Kammlagen des Schwarzwaldes einen mächtigen Eispanzer trugen. Erfahren Sie warum der Gesteinsuntergrund das Leben der Menschen im Schwarzwald mehr prägt als dies zunächst erscheint. Warum gibt es Erze im Schwarzwald und viele Thermalquellen entlang seines Westrandes? Warum sind die höchsten Berge des Schwarzwalds eher Buckel als steil aufragende Gipfel? Erfahren Sie die Antworten auf alle dieses Fragen in einem reichbebilderten Vortrag (Wegen großer Nachfrage Wiederholung des Vortrages vom 30. Januar 2016).

Samstag, 30.01.2016: Geologie des Schwarzwaldes

Hier gibt es die ältesten Gesteine von Baden-Württemberg aber auch eindrucksvolle Zeugnisse der letzten Eiszeiten, in deren Verlauf die Kammlagen des Schwarzwaldes einen mächtigen Eispanzer trugen. Erfahren Sie warum der Gesteinsuntergrund das Leben der Menschen im Schwarzwald mehr prägt als dies zunächst erscheint. Warum gibt es Erze im Schwarzwald und viele Thermalquellen entlang seines Westrandes? Warum sind die höchsten Berge des Schwarzwalds eher Buckel als steil aufragende Gipfel? Erfahren Sie die Antworten auf alle dieses Fragen in einem reichbebilderten Vortrag.

Sonntag, 24.01.2016: Ofterdingen - Geotop Ammonitenpflaster

Im Bachbett der Steinlach in der Ortsmitte von Ofterdingen südlich Tübingen ist bei niedrigem Wasserstand eine einzigartige Ansammlung von Ammoniten, Muscheln und Austern zu sehen (vgl. Abbildung). Neben der faszinierenden Entstehungsgeschichte dieses heute geschützten Naturdenkmals werden andere bekannte Massenansammlungen von Fossilien im Schwäbischen Jura und die verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten angesprochen. Abschließend wird noch die Entstehung des südwestdeutschen Schichtstufenlandes erläutert. Das Ammonitenpflaster ist ein geschütztes geologisches Denkmal (Geotop).

Donnerstag, 21.01.2016: Vulkanlandschaft Eifel (Vortrag)

Am Ostrand der heutigen Eifel gab es die jüngsten Vulkanausbrüche in Deutschland. Vor nicht einmal 12000 Jahren wurden große Mengen von Aschen ausgeworfen, die auch heute noch fein verteilt in Skandinavien, im Schwarzwald und sogar südlich der Alpen nachzuweisen sind. Nach Ansicht vieler Experten ruht der Vulkanismus in der Eifel nur. Der Vortrag zeigt die geologischen Verhältnisse der Eifel auf und spannt dabei einen Bilderbogen von den Maaren der Westeifel bis hin zu den berühmten Schlacken- und Aschenkegeln im Laacher Seegebiet.

Donnerstag, 21.01.2016: Meteoriteneinschläge auf der Schwäbischen Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

 

Auf der östlichen Schwäbischen Alb gibt es mit dem Steinheimer Becken und dem Nördlinger Ries zwei Gebiete, die schon lange das Interesse der Geologen auf sich zogen. Verschiedene Deutungen und Vermutungen auf vulkanische Entstehung wurden aufgestellt, aber als Einschlagskrater von Himmelskörper wurden sie erst vor etwa 50 Jahren erkannt - auch wenn dies in der deutschen Gelehrtenwelt zunächst sehr umstritten war. Im Rahmen der Museumsführung wird ein kurzer forschungsgeschichtlicher Überblick gegeben, ferner wird auf besondere Gesteinsausbildungen in beiden Kratern eingegangen und schließlich werden noch andere bedeutende Meteoritenkrater auf der Welt erwähnt.

Herzlichen  Dank für Ihr Interesse am Archiv 2016.

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Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 112b
79117 Freiburg
Tel. +49-162-40.65.416
E-Mail: geotourist@aol.com