Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Sonntag, 12. Dezember 2010: Geopanorama am Schloss Lichtenstein Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen

Das auf Weißjurafelsen des Albtraufs der Schwäbischen Alb errichtete Schloss Lichtensteinfotouristen.de) hat eine beherrschende Stellung hoch über dem Echaztal. Aber der Blick reicht bei ordentlichen Sichtverhältnssen über Pfullingen hinaus. Man erkennt entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke bei der Honauer Steige immer wieder die Kalksteine des Weißjuras und auf der angrenzenden Albhochfläche auch im Winter typische Merkmale des Landschaftsbildes, die (natürlich!) geologische Ursachen haben. Bei dieser letzten Exkursion des Jahres 2010 wird abschließend auch ein Ausblick zum Programm des Jahres 2011 gegeben.

Donnerstag, 09. Dezember 2010: Karst und Kalk auf der Alb (Führung) Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen

Die Schwäbische Alb gehört zu den größten und bekanntesten Karstlandschaften in Europa. Doch was ist die Ursache für diese Landschaftsformen, von denen Dolinen, Flussschwinden, Schlucklöcher und Höhlen nur die bekanntesten Erscheinungsformen sind? Geht die Verkarstung heute weiter oder ist der Vorgang zum Stillstand gekommen? Warum ist der Grundwasserschutz in Karstgebieten so außerordentlich wichtig? All diese Fragen werden im Rahmen der Führung im Naturkundemuseum Reutlingen angesprochen und allgemeinverständlich erklärt.

Donnerstag, 02. Dezember - Sonntag, 05. Dezember 2010: Freiberg im Erzgebirge Mineralienausstellung, Bergwerksbefahrung, Bergparade

Die alte Silberstadt Freiberg im Sächsischen Erzgebirge mit seiner bekannten Bergakademie ist das Ziel dieser vorweihnachtlichen Studienfahrt. Folgende Attraktionen stehen auf dem Programm (Reihenfolge noch nicht festgelegt): ein Besuch der einzigartigen Mineralogischen und Lagerstättenkundlichen Schausammlungen in den Gebäuden der Bergakademie, die ausführliche Besichtigung der neuen Ausstellung terra mineralia im restaurierten Schloss Freudenberg (außergewöhnliche Ausstellung mit kostbaren und eindrucksvollen Exponaten aus einer der größten und bedeutsamsten Mineraliensammlungen der Welt: www.terra-mineralia.de; Abbildung: Achat - Jörg Witter©) , eine Befahrung des Lehrbergwerkwerks der Bergakademie Freiberg (oder einer gleichwertigen in der Nähe gelegenen Einrichtung) sowie abschließend ein Besuch der großen Bergparade in Freiberg, bei der alljährlich die besondere Bedeutung des Bergbaus im Erzgebirge deutlich wird und die bestehenden Traditionen eindrucksvoll zur Schau gestellt werden. Ferner besteht die Möglichkeit zum individuellen Besuch des sächsischen Weihnachtsmarktes in der festlich geschmückten Altstadt und seinen allgegenwärtigen traditionellen Holzkrippen aus dem Erzgebirge.

Samstag, 30. Oktober 2010: Sasbach - Herbstfarben am Kaiserstuhl

Der geologisch-naturkundliche Erlebnisweg am Limberg bei Sasbach am Nordwestrand des Kaiserstuhls ist das Ziel unserer herbstlichen Geowanderung. Die Strecke führt durch abwechslungsreiches wald- und Rebengelände und bietet schöne Ausblicke auf Vogesen, Breisgau und Schwarzwald. Dabei wird neben der vielfältigen vulkanischen Entstehungsgeschichte des Kaiserstuhls auch an geeigneter Stelle in verständlicher Weise auf die Mineralien und ihre Besonderheiten des Kaiserstuhls eingegangen. Auch die Bedeutung des kleinen Gebirges innerhalb des Oberrheingrabens und der Zusammenhang des Kaiserstuhls mit anderen, etwa gleich alten Vulkangebieten in Baden-Württemberg wird mit Hilfe einer geologischen Karte angesprochen und erläutert.

Sonntag, 24. Oktober 2010: Sipplingen - Herbstlicher Bodensee

Vom Bahnhof aus geht es zunächst durch Sipplingen und dann ab dem Waldrand über den mit neuen Tafeln bestückten Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant "Haldenhof" hinauf. Dabei sind etwa 250 Höhenmeter zu überwinden. Allerdings gibt es Pausen, denn unterwegs wird auch auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Diese Zeitreise eröffnet Ihnen in einen Einblick in mehr als 20 Millionen Jahre Erdgeschichte. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Die Führung endet am Haldenhof. Von dort aus können Sie "auf eigene" Faust wieder zurück nach Sipplingen zurückkehren oder z. B. über den Hödinger Tobel in Richtung Überlingen weiterwandern.

Freitag, 22. Oktober 2010: Ulm - Münster, Ziegel und Zement

Themen dieses nachmittäglichen geologischen Stadtrundgangs sind die unterschiedlichen Bausteine des Ulmer Münsters und anderer Gebäude der Ulmer Innenstadt, die frühere Wasserversorgung, die ehemalige Bedeutung der Ziegeleien und die Gründe, weshalb Ulm zur Wiege der deutschen Zementindustrie wurde (und auch heute noch auf dem deutschen Markt entsprechend vertreten ist!). Gleichzeitig wird auch noch einmal auf die vor wenigen Jahren abgeschlossene archäologische Stadtgrabung in der Neuen Straße hingewiesen. Sofern die Zeit reicht, wird das "archäologische Fenster" im neuen Parkhaus besichtigt. Die Erklärungen sind allgemeinverständlich, so dass keine besonderen Fachkenntnisse zum Verständnis erforderlich sind - diese etwas andere Stadtführung versteht sich als "Ulmer Heimatkunde" und richtet sich in besonderem Maße an interessierte Ulmer Bürgerinnen und Bürger und kann auch - entsprechend angepasst und etwas abgewandelt - ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Sonntag, 17. Oktober 2010: Engen-Anselfingen - Auf zum Hohenhewen

Zugegebenermaßen ist der Anstieg auf den Hausberg von Engen z. T. recht steil; dafür wird man aber am Gipfel unterhalb der Ruine mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Nachdem im letzten Jahr landschaftspflegerische Maßnahmen eingeleitet wurden, ist die Sicht sogar noch besser geworden. Der Hohenhewen gehört zu den Kegelbergen im Hegau, die aus basaltähnlichem Gestein aufgebaut sind. Doch auch den charakteristischen Ablagerungsspuren des eiszeitlichen, alpinen Rheingletschers in Form von Geröllen werden wir beim Auf- und Abstieg begegnen. Auch die frühere Nutzung der Gipshöhle unterhalb des Gipfels wird angesprochen.

Samstag, 16. Oktober 2010: Singen: Herbstfarben am Hohentwiel (Kooperationsveranstaltung mit der VHS Singen-Konstanz)

Vom Treffpunkt aus geht es durch den Bannwald hinauf zur Hofdomäne am Fuß des steil aufragenden Vulkanschlotes, der sogar einmal auf einer Briefmarke abgebildet war (vgl. Abbbildung). Anschließend wird der Hohentwiel auf dem Vulkanpfad umrundet, wobei neben geologischen auch botanische und geschichtliche Hinweise erfolgen. Im Streckenverlauf eröffnen sich auch immer wieder neue Ausblicke in den Naturraum Hegau mit seinen charakteristischen Kegelbergen.

Freitag, 15. Oktober 2010: Karlsruhe - Steine in der Stadt

Im Verlauf eines geologischen Stadtrundgangs durch einen Teil der Karlsruher Innenstadt werden die geologische Situation der Stadt im nördlichen Oberrheingraben und die wichtigsten Bausteine erläutert. Dabei stellt der Buntsandstein eine wichtige Rolle. Aber auch Keupersandsteine sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Neben den Vorkommen werden auch die Entstehungsmodelle der Gesteine erläutert. Der Stadtrundgang ist eine ideale Ergänzung oder Einstimmung zum Besuch der neuen Dauerausstellung "Geologie am Oberrhein" im Naturkundemuseum (vgl. Abbildung). Für die Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

05. Oktober - 09. Oktober 2010: Studienreise Barcelona und Montserrat

Wenn sich in Mitteleuropa der Nebel und nasskaltes Wetter ausbreiten, dann ist es Zeit für einen Abstecher in südliche und normalerweise wärmere Gefilde. Auf dem Programm der geokulturellen Studienfahrt nach Barcelona stehen eine Stadtbesichtigung mit geologischer Spurensuche, ein Gang über die Ramblas, ein Besuch des nahegelegenen Marktes „Boqueria“ und der im Bau befindlichen Kathedrale Sagrada Familia (vgl. Abbildung), der Parc Guëll und das älteste geologische Museum Spaniens im ehemaligen katholischen Priesterseminar (mit einer Exklusivführung in deutscher Sprache) sowie das modernste und neueste naturwissenschaftliche Museum Spaniens, ein Besuch am Strand und eine Exkursion mit Regionalzug, Zahnradbahn und Seilbahn auf den Montserrat mit spektakulärer Panoramaanderung und Besuch der berühmten Wallfahrtskirche. Sie haben es erkannt: Auch in Katalonien gibt es Einiges zu entdecken. Ein freier Vor- oder Nachmittag gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Interessen entsprechend die Stadt zusätzlich individuell zu erkunden.

Samstag, 02. Oktober 2010: Rielasingen - Geopanorama Rosenegg

Wenig bekannt - und dennoch ein schönes Hegau-Panorama aus einem etwas anderen Blickwinkel (vgl. Abbildung). Die Anordnung der Vulkanberge folgt übrigens alten geologischen Bruchlinien – auch wenn der Vulkanismus heute als erloschen gelten kann, so sind andere Auswirkungen dieser Störungslinien immer noch bisweilen an anderer Stelle spürbar. Ein kurzer Rundgang führt zu zwei unterschiedlichen Aussichtspunkten, die uns - jeder für sich - ein herrliches Panorama auf die Landschaft zwischen Bodensee, Schienerberg und Schwäbischer Alb eröffnen.

19. September - 25. September 2010: Studienreise "Gardasee, Trentino und Verona"

Diese „geokulturelle“ Studienreise führt an die Gestade des Gardasees, der seit jeher Dichter und Denker zu schwärmerischen Beschreibungen veranlasste. Schwerpunkt ist dabei das nördliche Gardaseegebiet um Riva und Torbole. Im Rahmen von Tagesexkursionen wird die geologische Entstehungsgeschichte des Gebiets durch den Besuch von klassischen Lokalitäten erklärt sowie durch botanische und kulturelle Besonderheiten ergänzt. Dabei finden auch Wanderungen von max. 3 h Länge statt. Besuche, Museen und Besichtigungen (z. B. Zitronengärten am Seeufer am Seeufer, Bergsturzgebiete, Wasserfälle, Schluchten und Gletschermühlen sowie eine Fahrt in das Monte Baldo Gebiet und die Führung in einem Weingut (mit Weinprobe) runden das Programm ab. Gleichzeitig wird auch auf die eingangs erwähnten literarischen Beschreibungen eingegangen, wobei sich hier die Bezüge zu Goethes „Italienischer Reise“ als Leitfaden durch das Programm ziehen. Teilnehmer der Studienreise erhalten vorab weitere Literaturhinweise sowie bei Reiseantritt eine Dokumentation mit Angabe der besuchten Lokalitäten. Die Erklärungen zum „Geopanorama am Gardasee“ werden allgemeinverständlich vermittelt und durch die Auswahl der besuchten Lokalitäten im wahrsten Sinne des Wortes ansprechend. Am letzten Tag findet vormittags ein Besuch in Verona statt.

Samstag, 18. September 2010: Romantisches Luxembourg: Tagesfahrt in das Müllerthal und das Tal der Sieben Schlösser

(Kooperationsveranstaltung mit StattReisen Saar)

Diese Fahrt ins mittlere Luxembourg führt zu zwei Landschaften, die durch ihre beschaulichen Täler bekannt geworden sind. Wir beginnen im „Tal der Sieben Schlösser“ an der Eisch und besuchen Koerich, Septfontaine sowie das Schloss Ansembourg. Als nächstes folgen Larochette an der Weißen Ernz. Hier besteht auch Einkehrmöglichkeit über Mittag. danach geht es weiter nach Beaufort. Abschließend besuchen wir das romantische Müllerthal in der „Kleinen Luxemburger Schweiz“ (vgl. Abbildung) mit einer kurzen Wanderung (optional) und dem Besuch der Ölmühle Consdorf.

Sonntag, 12. September 2010: Gönningen - "Kalktuff"-Landschaft im Wiesaztal(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Diese für das Naturkundemuseum Reutlingen organisierte Exkursion hat den "Kalktuff"-Abbau im Raum Gönningen als Thema. Das heutige Naherholungsgebiet Oberes Wiesaztal ("Gönninger Seen") war noch vor 100 Jahren ein Gebiet, in dem intensiver Natursteinabbau betrieben wurde, denn die weiches Süßwasserkalk-Abscheidungen ("Kalktuffe") waren begehrte Bausteine (z. B. Rathaus Gönningen, Amtsgericht Reutlingen uvm.). Die Abbauspuren sind auch heute noch deutlich erkennbar (vgl. Abbildung). Vor einigen Jahren wurde ein Themenweg angelegt, der aus Anlaß der Exkursion teilweise begangen und kommentiert wird.

Donnerstag, 9. September 2010: Reutlingen - Bausteine von der Schwäbischen Alb(Kooperationsveranstaltung mit dem

Bei dieser Museumsführung geht es um die verschiedenen Bausteine der Schwäbsichen Alb. Erläutert werden die Herkunft und die Verwendungsmöglichkeiten (mit Vor- und Nachteilen) sowie das geologische Alter ausgewählter Natursteine. Nach Möglichkeit werden Beispiele im Reutlinger Naturkundemuseum gezeigt bzw. ergänzend auf Bauwerke in der näheren Umgebung verwiesen.

Mittwoch, 8. September 2010: Duchtlingen - Abendlicht am Hohenkrähen

Seit 1. Mai 2010 ist der Hohenkrähen nach fast zweijähriger Sperrung wieder zugänglich – lassen Sie sich von der abendlichen Aussicht verzaubern! Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar. Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu einem der drei bedeutenden Phonolithstöcke im Hegau. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam wird - all das wird im Verlauf der abendlichen Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Einige Hinweise zu botanischen Besonderheiten ergänzen die abendliche Geo-Wanderung. Bitte achten Sie auf festes Schuhwerk, da der Weg bei feuchter Witterung rutschig sein kann.

Sonntag, 5. September 2010: Pfaffenhofen - Weißer Steinbruch

Hier wurde Stubensandstein als Baumaterial abgebaut. Dieser Sandstein der Keuperzeit ist in weiten Teilen Nordwürttembergs verbreitet und seit dem Mittelalter ein bedeutender Baustoff für Kirchen, Rathäuser usw. Das leicht zu Sand zu vermahlende Gestein wurde auch bei der Mörtelherstellung sowie auch als Streu- und Scheuersand für Straßen oder die Holzböden der Wohnstuben genutzt wurde (Name!). Der Stubensandstein enthält lokal auch geringe Mengen an Gold, wobei die Ausbeute für einen wirtschaftlichen Abbau zu gering war. Ein Landschaftspanorama rundet die Exkursion in den Weißen Steinbruch ab.

Samstag, 4. September 2010: Singen - Spätsommer am Hohentwiel

Bei sonnigem Wetter genießen wir den einmaligen Rundblick vom Hohentwiel unterhalb der Festung auf die Kegelberge des Hegau und die Stadt Singen. Die vielgepriesene Landschaft, entstanden durch „Feuer, Eis und Wasser“ bietet in der Nachmittagslicht des Spätsommers einen ganz besonderen Anblick. Bei unsicheren Witterungsverhältnissen wird ein Teil des Vulkanpfades mit Schwerpunkt auf der Südostseite aufgesucht.

Sonntag, 29. August 2010: Bad Urach - Uracher Wasserfall

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Bei dieser klassischen Wanderung steht heute die Geologie im Vordergrund. Wie entstand der Wasserfall? Warum gerade hier? Was genau ist „Kalktuff“ und warum sollte man in der Geologie diesen Begriff besser nicht verwenden? Was ist am Runden Berg so Besonderes? Auf dem Rückweg öffnet sich der Blick zum Ermstal hin. Angesichts des erst vor wenigen Jahrzehnten errichteten und weithin sichtbaren Kur- und Thermalbadbereich wird noch auf die Uracher Wärmeanomalie und die damit verbundene geothermische Energiegewinnung eingegangen, die nach hoffnungsvollen Anfängen vor einigen Jahren wegen technischer Probleme zum Stillstand gekommen ist.

Sonntag, 11. Juli 2010: Weiterdingen - Auf zum Hohenstoffeln(Kooperationsveranstaltung mit der

Der charakteristische Doppelgipfel hat seine ganz eigene Geschichte. beim Aufstieg auf den Nordgipfel kommen wir an den ehemaligen Steinbrüchen des basaltartigen Gesteins vorbei, welches hier einstmals abgebaut wurde. Reste von Seilbahnmasten bezeugen den großangelegten Abbau. Der abschließende steile Ansteig auf den Nordgipfel wird durch einen sehr schönen Rundblick über die Vulkanlandschaft Hegau, den Untersee und vielleicht die Alpen belohnt.

Samstag, 10. Juli 2010: Mendig und Laacher See: Tagesfahrt Vulkaneifel

(Kooperationsveranstaltung mit StattReisen Saar)

Die Eifel ist ein Vulkangebiet, das auch über 10.000 Jahre nach dem letzten, gewaltigen Vulkanausbruch seine Aktivität nicht komplett eingestellt hat. In der Landschaft sind die vulkanischen Spuren, z.B. in Form der Maare sowie der verschiedenartigen Gesteine noch deutlich erlebbar. Besuchen Sie auf dieser Tagesexkursion u. a. ein Lavabergwerk oder den Lava-Dome (vgl. Abbildung) sowie das romantische Brohltal.

Samstag, 10. Juli 2010: Inzigkofen - Geologische Führung im Landschaftspark

Auf Veranlassung der Fürstin Amalie von Hohenzollern-Sigmaringen wurde ab 1815 ein Landschaftspark unterhalb der säkularisierten Klosteranlage Inzigkofen eingerichtet. Die hochaufragenden Kalksteinfelsen verleihen diesem Abschnitt des Oberen Donautales einen besonderen Charakter. Neben der Gesteinsansprache wird auch die Flussgeschichte der Donau im Raum Inzigkofen erläutert sowie auch jüngste archäologische Untersuchungen hingewiesen.

Montag, 5. Juli - Samstag, 10. Juli 2010: Geologiekurs "Feuer, Eis, Wasser: Hegau und Bodensee" (in Zusammenarbeit mit dem VHS Inzigkofen)

Die Naturräume Bodensee und Hegau sind Themen des diesjährigen Geologiekurses. Am ersten Tag steht eine theoretische Einführung der beiden Naturräume auf dem Programm. Dabei werden auch die wichtigsten Gesteinsarten präsentiert und die Literatur zu diesen Gebieten vorgestellt.
Drei Ganztages-Exkursionen führen anschließend zum Pfänder bei Bregenz, in die Steiluferlandschaft zwischen Sipplingen und Überlingen sowie in die Vulkanlandschaft Hegau mit der Halbinsel Höri. Das Themenspektrum umfasst den Vulkanismus im Hegau, die Fossilfundstätte Öhningen, die Pfahlbau-Archäologie am Bodensee, die geologische Schichtenfolge am Nordrand und im alpennahen Bereich des Molassebeckens einschließlich der technischen Verwendung der Gesteine sowie die Entstehung des Bodenseebeckens und seine glaziale Überprägung. Die im Verlauf der Exkursionen fest eingeplanten Wanderungen bieten darüberhinaus eine gute Möglichkeit zum Erkennen geologischer und geomorphologischer Phänomene in der Landschaft.

Mittwoch, 30. Juni 2010: Mühlhausen-Ehingen - Abendlicher Mägdeberg(Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Tourismus Hegau)

Der Mägdeberg fällt als Vulkanruine im Vergleich zum benachtbarten Hohenkrähen nicht gerade besonders auf. Dennoch ist seine geologische Entstehungsgeschichte nicht weniger spannend. Vom Treffpunkt aus werden Fahrgemeinschaften gebildet und dann der Mägdeberg vom Parkplatz aus bezwungen. Von der krönenden Burgruine bietet sich ein etwas anderer Blick auf die übrigen Kegelberge der abendlichen Hegau-Landschaft.

Dienstag, 29. Juni 2010: Konstanz - Geopanorama vom Leuchtturm Allmannsdorf

Sie wollten schon immer einmal das atemberaubende Panorama vom Turm der Jugendherberge Konstanz genießen aber hatten bislang noch keine Gelegenheit dazu? An diesem Abend gibt es die Möglichkeit, nicht nur die ... vielen ... Stufen zu erklimmen, sondern auch die Aussicht unter fachkundiger Begleitung zu genießen. Alpen, Molasse, Gletscher - die Erdgeschichte wird hier spannend verpackt und für alle TeilnehmerInnen verständlich erklärt und damit nachvollziehbar.

Dienstag, 29. Juni 2010: Konstanz - Steine in der Stadt

Ausgehend vom Konstanzer Münster wird auf die geologische Situation der Städte Konstanz und Kreuzlingen eingegangen und welche der Spuren der Rheingletscher auch heute noch sichtbar hinterlassen hat. Der Blick der Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtet sich aber auch unten - das Straßenpflaster erzählt ebenfalls eine lange Geschichte. Und was der Baustein des Konstanzer Münsters mit der Entstehung der Alpen zu tun hat, erfahren Sie ebenfalls auf diesem etwas anderen Stadtrundgang

Sonntag, 27. Juni 2010: Dornbirn – Geowanderung in der Rappenlochschlucht

Die Rappenlochtschlucht bei Dornbirn beginnt im "Gütle" (Rolls Royce-Museum). Die Entstehung der teilweise spektakulären Schlucht mit ihren Engstellen (Abbildung) und mit dem recht ungewöhnlichen Namen wird allgemeinverständlich beschrieben. Dabei werden auch die einzelnen Gesteinsarten angesprochen. Bei Feuchtigkeit sind feste Schuhe zur besseren Trittsicherheit unbedingt empfehlenswert. Im Anschluß an die Führung können die TeilnehmerInnen auf eigene Faust die weiteren Wandermöglichkeiten ausnutzen, vorort in einem kleinen Gasthaus einkehren oder mit einem Bus zum Ausgangspunkt zurückkehren. Das Geoabenteuer Rappenlochschlucht ist gut kombinierbar mit der Pfänderwanderung am Tag zuvor.

Samstag, 26. Juni 2010: Bregenz: Geopanorama Pfänder

Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz (vgl. Abbildung der Pfänderbahn AG) und dem Panoramüberblick an der Bergstation auf den Bodensee und die Alpen geht es abwärts. Dabei werden an geeigneten Punkten Erklärungen zur Geologie und Naturgeschichte des Pfändergebietes in allgemeinverständlicher Form abgegeben. Im unteren Teil des Pfänders wurde vor einigen Jahren ein geologischer Lehrpfad angelegt, den wir in Teilen gemeinsam begehen werden. Dabei sehen wir vor allem unterschiedliche Molasse-Schichten des Tertiärs und sprechen auch über die Klammbildung der steil herabstürzenden Bäche im alpinen Raum. Die Pfänderwanderung lässt sich gut mit der am nächsten Tag stattfindenden Wanderung in die Rappenschlucht kombinieren.

Mittwoch, 16. Juni 2010: Singen – Abendlicht am Hohenkrähen

Seit 1. Mai 2010 ist der Hohenkrähen nach fast zweijähriger Sperrung wieder zugänglich – lassen Sie sich von der abendlichen Aussicht verzaubern! Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar. Der Hohenkrähen ist neben dem Hohentwiel und dem Mägdeberg einer der drei bedeutenden Phonolithstöcke im Hegau. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam wird im Verlauf der abendlichen Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Ein paar Hinweise zu botanischen Besonderheiten ergänzen die abendliche Geo-Wanderung.

Donnerstag, 10. Juni 2010: Freiberg - Problemfall Geothermie in Staufen (Breisgau)

Die Euphorie zur Nutzung der Geothermie als umweltfreundlicher Energiequelle hat mit den Erdbeben in Zusammenhang mit dem Deep-Heat-Mining-Projekt in Basel 2007 und den durch Geothermiebohrungen verursachten Hebungen im historischen Ortskern von Staufen (Breisgau) einen deutlichen Dämpfer erhalten. Der Vortrag an der Bergakademie Freiberg stellt den geologischen Rahmen in der Vorbergzone des südlichen Oberrheingrabens vor und gibt auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Unterlagen einen Überblick über die aktuelle Schadensbilanz sowie die vorgeschlagenen Sanierungskonzepte.

Sonntag, 6. Juni 2010: Dettingen (Erms) - Vulkanschlot Calverbühl(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Auch der Calverbühl hat einen vulkanischen Kern und gehört unter den zahlreichen Vulkanschloten des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets sicher zu den Bekanntesten. Zwar ist das Vorkommen magmatischer Gesteine am Calverbühl nicht besonders groß, doch umso eindrucksvoller lassen sich hier die Mineralien und Einschlüsse beobachten. Dazuhin bietet sich von der Höhe des von der der bekannten Linde gekrönten Calverbühl aus ein schöner Rundblick über das Ermstal zwischen Metzingen und Bad Urach.

Samstag, 5. Juni 2010: Tübingen - Poesie der Steine

Ein abendlicher Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine erzählen aus der in vieler Hinsicht bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit Tübingens: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Wussten Sie z. B. daß die Stiftskirche aus Sand gebaut wurde, der vor vielen Millionen Jahren durch Unwetter hier angeschwemmt wurde? Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern".

Dienstag, 25. Mai 2010: Engen - Zu den Rentierjägern ins Brudertal

Das Brudertal bei Engen und der vor einigen Jahren eingerichtete "Eiszeitpark" ist das Ziel dieser Samstagswanderung. Themen sind die Geologischen Verhältnisse, die botanischen Besonderheiten sowie die Bedeutung der archäologischen Funde, die das Brudertal mit dem Petersfelsen und der Gniershöhle zu einer wichtigen Fundstelle machen. Die Umgestaltung des Brudertales zum "Eiszeitpark" führte zu Eingriffen in die uns vertraute und vom Menschen maßgeblich beeinflusste mitteleuropäische Kulturlandschaft. Andererseits vermittelt das Gebiet einen Eindruck vom Landschaftsbild aus der Zeit der Rentierjäger ...

(Pfingst)Montag, 24. Mai 2010: Allensbach-Langenrain - Marienschlucht

Vom Parkplatz bei der der Burg Kargegg führt ein kurzer, aber geologisch hochinteressanter Bohlenweg mit Treppen hinab zum Bodensee. Der Ausblick ist spektakulär und man kann kaum glauben, dass der kleine Wasserlauf infolge von Unwettern so angeschwollen war, dass er weite Teile des alten Weges fortgerissen hat. Dies hatte bekanntlich die Schließung und Sanierung der Schlucht erforderlich und eine aufwändige Neuanlage des Weges notwendig gemacht. An der schmalsten Stelle ist die Marienschlucht nicht einmal mehr 2 m breit. Unten angekommen, gibt es entweder die Möglichkeit wieder direkt zum Ausgangspunkt aufzusteigen, mit dem Schiff weiterzufahren oder den Uferweg nach Wallhausen einzuschlagen. Diese Wegstrecke weitgehend im Schatten am Bodenseeufer entlang und am bekannten "Teufelstisch" vorbei.

(Pfingst)Sonntag, 23. Mai 2010: Immendingen - Urpferde und Vulkane(Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Tourismus Hegau)

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelhof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Hewenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen. Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des Basaltähnlichen Gesteins und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Hewenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen der Naturkundemuseen in Stuttgart und Karlsruhe eine neue Deutung ihrer Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Donnerstag, 20. Mai 2010: Reutlingen – Fossilfundstellen der Schwäbischen Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb ist nicht nur „steinreich“ sondern ist auch für spektakuläre Fossilfunde bekannt. Sehr früh schon haben Pfarrer, Lehrer und Ärzte aus Holzmaden und anderen Orten Fossilien beschrieben. Anhand einiger Beispiele im Reutlinger Naturkundemuseum werden im Rahmen der öffentlichen Museumsführung mehrere bedeutende Fossilfundstellen auf der Schwäbischen Alb vorgestellt, die ein Zeugnis vom reichen Leben in der erdgeschichtlichen Vergangenheit ablegen.

Donnerstag, 20. Mai 2010: Balingen – Geopanorama am Lochenstein

Heute wird dieses klassische Wandergebiet einmal aus dem Blickwinkel der Erd- und Landschaftsgeschichte besucht. Besondere Bedeutung kommt dabei der Ausbildung der hier vorkommenden Kalksteine zu. Vom Lochenstein aus lernen wir, geologische Phänomene in der Landschaft zu lesen. So wird auch klar, warum sich entlang des Albtraufs ein charakteristisches Schichtstufenland ausbilden konnte. Aber der Schwäbische Jura ist nicht nur wegen seiner Fossilfunde weltbekannt …

Mittwoch, 19. Mai 2010: Wendelsheim - Rund um den Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim (zwischen Rottenburg und Tübingen) sind das Ziel dieser familienfreundlichen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch Weinberge und Streuobstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeigen der früheren Abbautätigkeit. Das Areal ist auch ein beliebter Treffpunkt für Felskletterer. Völlig unvermittel taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim, die Wurmlinger Kapelle, das Neckartal und die Schwäbische Alb führt der Weg durch die Weinberge zurück hinunter zum Parkplatz.

Mittwoch, 19. Mai 2010: Haigerloch - Geopanorama mit Zollernblick

Ein kurzer Spaziergang führt zum Aussichtspunkt Zollernblick. Hier wird zunächst die geologische Situation der Stadt Haigerloch erläutert. Anschließend wird auf die Bedeutung des Muschelkalks für die Rohstoffversorgung in Baden-Württemberg eingegangen. Abschließend erfolgt ein Überblick zum Schichtstufenland der Schwäbischen Alb, der durch die besondere Hervorhebung der Bedeutung des Zollern abgeschlossen wird.

Dienstag, 18. Mai 2010: Tübingen - Poesie der Steine

Ein abendlicher Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine erzählen aus der in vieler Hinsicht bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit Tübingens: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Wussten Sie z. B. daß die Stiftskirche aus Sand gebaut wurde, der vor vielen Millionen Jahren durch Unwetter hier angeschwemmt wurde? Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern".

Dienstag, 18. Mai 2010: Raichberg bei Onstmettingen - wo die Alb wackelt

Eine Rundwanderung führt die TeilnehmerInnen zum „Hangenden Stein“ – hier sieht man, dass der Name durchaus seine Berechtigung hat. Die nächste Station ist der Backofenfels. Von hier aus bietet sich ein einmaliger und immer wieder eindrucksvoller Ausblick auf den von der Burg Hohenzollern gekrönten Zollern. Nach einer abschließenden Betrachtung zur Erdbebengefährdung des Gebiets kann bei guten Witterungsverhältnissen zum Abschluss der Veranstaltung noch der Aussichtsturm bestiegen werden.

Sonntag, 16. Mai 2010: Unser Klima im Spiegel der Erdgeschichte(Kooperationsveranstaltung mit dem

Führung anläßlich des 33. Internationalen Museumstages in die tropische Vergangenheit der Schwäbischen Alb bis zur jüngsten Eiszeit, als Krokodile, Seelilien und Fischsaurier den Rentieren, Mammuts und Bisons weichen mussten. Im Verlauf der Erdgeschichte war es nämlich häufig wärmer als heute und die heutige Alb mit (Meer)Wasser bedeckt, was sich auch in den aus diesen Zeiten überlieferten Fossilien wiederspiegelt.

Sonntag, 2. Mai - Samstag, 8. Mai 2010: Studienreise Haute Provence

Die Anfahrt erfolgt über die Schweiz (Mittagspause). Fahrt über die Autobahn nach Chambéry, weiter nach Grenoble und über den Vercors auf kurvenreichen, landschaftlich eindrucksvollen Straßen in Richtung Die (Hôtel des Alpes für die 1. und 2. Nacht). Am nächsten Tag stehen eine Wanderung am Claps de Luc (Bergsturz und Wasserfall; ca. 1 h) sowie eine Wanderung im Felskessel „Cirque d‘Archiane“ an (ca. 2 h). Am dritten Tag führt die Fahrt zum ersten Etappenziel nach Sisteron (Mittagspause). Nach einer Fahrt über die "Route du Temps" (geologische Erlebnisstraße mit mehreren kurzen Spaziergängen) erfolgt noch Besuch der Erdpyramiden bei Les Mées sowie Weiterfahrt nach Digne (Hôtel de l'Aiglon für die 3. Nacht). Am vierten Tag erfolgt zuerst eine Besichtigung des Ammonitenpflasters bei Digne und des Geologischen Museums (Mittagspause). Anschließend Zugfahrt mit dem „Train des Pignes“ bis Barrême. Weiterfahrt durch das Asse-Tal nach St. André und über den Lac de Castillon bis Castellane (Hôtel du Roc für die 4.- 6. Nacht) bevor am fünften Tag eine Rundfahrt auf der Panoramastraße durch die Verdon-Schlucht bis Moustiers Ste. Marie erfolgt (Mit Wanderung in der Verdon-Schlucht 2-3 h). Am sechsten Tag stehen aus Aussichtspunkt bei Castellane, das dortige geologische Museum und eine Wanderung zu einer Fundstelle fosslier Seekühe statt (ca. 2 1/2 h). Am letzten Tag erfolgt die Rückreise, teilweise auf der Route Napoléon, nach Grenoble und über die Schweiz zurück an den Ausgangsort. Neben der Geologie sind Botanik und Architektur weitere zentrale Themen. Einige Bilder als Vorgeschmack finden Sie hier.

Samstag, 17. April 2010: Sipplingen - Frühlingserwachen am Haldenhof (Kooperationsveranstaltung mit der Gemeinde Sipplingen)

Vom Bahnhof aus geht es zunächst durch Sipplingen und dann ab dem Waldrand über den mit neuen Tafeln bestückten Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant "Haldenhof" hinauf. Dabei sind etwa 250 Höhenmeter zu überwinden. Allerdings gibt es Pausen, denn unterwegs wird auch auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Diese Zeitreise eröffnet Ihnen in einen Einblick in mehr als 20 Millionen Jahre Erdgeschichte. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Die Führung endet am Haldenhof. Von dort aus können Sie "auf eigene" Faust wieder zurück nach Sipplingen zurückkehren oder z. B. über den Hödinger Tobel in Richtung Überlingen weiterwandern.

Donnerstag, 15. April - Samstag, 17. April 2010: Überlingen - Lehrerfortbildung DJH

Zum Thema „Bodensee und Hegau – Geologie und Landschaftsgeschichte“ führt das Deutsche Jugendherbergswerk, Landesverband Baden-Württemberg e.V., in der Martin-Buber Jugendherberge in Überlingen ein Seminar für Lehrkräfte ab der 4. Klasse durch. 
Dabei machen Sie zusätzlich auch noch interessante Exkursionen in die Umgebung. Eine davon geht zur bekannten Gletschermühle bei Goldbach unweit von Überlingen (vgl. Abb.). Dort können Sie sich eine Vorstellung von den gewaltigen Kräften des Gletschers machen, dessen mitgeführte Geröllfracht für die Entstehung der Gletschermühle verantwortlich ist. 
Außerdem besichtigen Sie die nahe gelegene Vulkanlandschaft Hegau. Das Ziel ist der Vulkanpfad rund um den Hohentwiel bei Singen. Es erwarten Sie nicht nur wechselnde Ausblicke auf die Kegelberge des Hegaus, sondern zusätzlich zur Geologie mit den Phänomenen des Hegau-Vulkanismus eine Fülle unterschiedlicher Themen aus Botanik, Naturschutz und Geschichte. 
Zudem erkunden Sie die aus Molassesandstein aufgebaute Sipplinger Steiluferlandschaft. Sie wandern auf einem geologischen Erlebnisweg, der weitere Informationen zur Vertiefung bietet. Es besteht für Sie die Möglichkeit, unterschiedliche Gesteinsausbildungen näher kennen zu lernen und zu untersuchen.
Folgende Themen werden behandelt:
- „Bodensee und Hegau“ – aus Feuer, Eis und Wasser entstanden
- Einführung in die Erd- und Landschaftsgeschichte beider Gebiete
- Allgemeinverständliche geologisch-naturkundliche Erklärungen und Gesteinsansprache
- Aspekte des Naturschutzes
- Anregungen zur Gestaltung von Projekttagen im Hegau oder am westlichen Bodensee.

Dienstag, 13. April 2010: Geologisch-Naturkundlicher Streifzug am Gardasee

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe)

Der Gardasee bietet mehr als Wasser, Wind und Sonne! So bietet sich z. B. oberhalb von Torbole am Nordufer ein einmaliges Panorama auf den See. Der Ausblick hat bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fasziniert und er legte davon ein begeistertes schriftliches Zeugnis ab. Einige der literarisch verewigten Schauplätze werden im Verlauf des Vortrages vorgestellt. Im Verlauf des Vortrages werden die Grundzüge der geologischen Entwicklungsgeschichte des Gardasees anhand einiger ausgewählter Beispiele allgemeinverständlich erläutert. Auf botanische und historische Besonderheiten des Naturraums wird ebenfalls eingegangen. Hinweise auf weitere Dichter und Künstler sowie deren Schilderungen vom Gardasee vervollständigen das geokulturelle Landschaftserlebnis des Vortragsabends.

Sonntag, 11. April 2010: Öhningen: Geologische Exkursion auf den Schienerberg (Kooperationsveranstaltung mit der VHSKonstanz-Singen)

Der Schienerberg zwischen Hegau und Untersee besteht aus Glimmersanden der Molasse und eiszeitlichen Schottern. Außerdem kam es etwa zeitgleich zum Hegau hier ebenfalls zu vulkanischer Tätigkeit. Berühmt sind die Fossilienfunde aus den aufgelassenen Öhninger Steinbrüchen. Besondere Beachtung fand die Entdeckung eines Riesensalalmander-Skeletts, welches wissenschaftlichgeschichtlich von außergewöhnlicher Bedeutung wurde. Anhand ausgesuchter Halte und Aussichtspunkte begeben sich die Teilnehmer der Veranstaltung auf eine Zeitreise durch die letzten 30 Millionen Jahre und erfahren allgemeinverständlich die Zusammenhänge zwischen Gesteinsaufbau, Landnutzung und Besiedlung.

Sonntag, 11. April 2010: Bohlingen - Geologie zum Anfassen(Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Tourismus Hegau)

Wasser, Verwitterung und Erosion sind die Leitwörter der heutigen GeoWanderung in die Bohlinger Schlucht am Nordhang des Schienerberges bei Bohlingen südöstlich von Singen. Die eindrucksvolle Erosionskraft des kleinen Wasserlaufs führte hier unterhalb der Schrotzburg zur Entstehung eines Tobels an dessen Flanken der Aufbau der unterschiedlichen Molasseschichten des Schienerberges gut veranschaulicht werden kann. Die Bohlinger Schlucht gehört auch zur Gruppe der "aktiven Tobel", d.h. am Talausgang bilden sich nach jedem Starkregen lehrbuchmässige, fächerförmige Schuttkegel. Beim Verlassen des Waldes bietet sich darüberhinaus ein Hegaupanorama aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Sonntag, 28. März 2010: Achkarren - Frühling im Kaiserstuhl

Die Wanderung auf dem Weinlehrpfad bei Achkarren im Kaiserstuhl wird zu einer Zeit-
Reise durch die letzten 30 Mio. Jahre Erdgeschichte. Ausgehend von einer kurzen und allgemeinverständlichen Einführung zur geologischen Entstehungsgeschichte des Oberrheingrabens erfahren wir die Gründe, warum der Kaiserstuhl gerade hier entstand. Der Kaiserstuhl bietet als „Sonnenstube“ von Deutschland nicht nur für Geologen etwas. Mit etwas Glück sehen wir auf unserer Wanderung sogar eine Smaragdeidechse in den aufgeheizten Trockenmauern der Weinberge dösen. Auch die Pflanzenwelt überrascht durch ihre Vielfalt und ihren teilweise fast mediterranen Charakter. Die Orchideenbestände vom Badberg sind berühmt. Eine weitere Besonderheit des Kaiserstuhls hängt mit den letzten Eiszeiten zusammen. Damals wurden große Mengen feinster Gesteinspartikel mit dem Wind hierher verfrachtet. Diese Ablagerungen werden als Löß bezeichnet. Lößgebiete sind sehr fruchtbar und Lößwände bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere. Diese Veranstaltung ist in abgewandelter Form auch ganzjährig als Schulausflug buchbar.

Sonntag, 28. März 2010: Freiburg - Die Welt der Mineralien

Die Mineralogische Schausammlung ist in dekorativen Vitrinen in den Gängen des Instituts für Geowissenschaften im Institutsviertel ausgestellt. Die bunte Welt der Mineralien, deren Entstehung und Nutzung stehen im Mittelpunkt dieser allgemeinverständlichen Führung. Ferner wird eine kurze Einführung zur Systematik der Mineralien und Kristallklassen gegeben. Auch wenn Mineralien für den Betrachter vielleicht nur ein ästhetischer Genuss sind, so gehorcht ihr Aufbau dennoch Gesetzmässigkeiten.

Freitag, 27. März 2010: Aach - wo das Donauwasser zutage tritt(Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Tourismus Hegau)

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund des Oberjurakalks. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt und wie lange das Wasser für seine unterirdische Reise benötigt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr darüber bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als Quelle mit der größten Schüttung in Deutschland gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und die Aktivitäten der Höhlentaucher.

Freitag, 05. März 2010: Riesen und Zwerge in der Urzeit (Kinderprogramm) (Kooperationsveranstaltung mit dem

Es gibt kleine und große Menschen. Auch bei den Tieren ist das so. Und früher war es natürlich auch so. Aber wusstet Ihr, dass es einmal Riesenlibellen so groß wie Amseln gab und die Pferde einmal nur so groß wie heute die Hunde waren? Wie kann denn so etwas sein? Gemeinsam gehen wir im Museum auf Spurensuche.

Donnerstag, 04. März 2010: Geologische Entdeckungsreise in die Haute Provence(Kooperationsveranstaltung mit dem

Hier wurde vor fast 20 Jahren der weltweit erste Geopark gegründet. Bekannte Schluchten wie die Gorges du Verdon und so einmalige Fossilfundstellen wie etwa das Ammonitenpflaster von Digne und berühmte Festungen wie die Zitadelle von Sisteron machen einen Besuch in diesem teilweise alpinen Gebiet mit südlicher Vegetation zum geokulturellen Erlebnis. Der Vortrag stellt dabei in allgemeinverständlicher Form einen Bezug zwischen den heutigen Landschaftsformen zur erdgeschichtlichen Vergangenheit her und vermittelt einen geologischen und landschaftlichen Überblick.

Donnerstag, 04. März 2010: Georisiken in Baden-Württemberg(Kooperationsveranstaltung mit dem

Erdbeben, Erdbrände, Rutschungen, Bodenhebungen, Hochwasser sind Ereignisse, die viel mehr mit der Geologie zu tun haben, als dies auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Nach einem kurzen Überblick über die verschiedenen Georisiken wird anhand historischer und aktueller Beispiele aus Baden-Württemberg auf die vielfältigen Bezüge zum geologischen Untergrund eingegangen. Schadensbekämpfung von Georisiken ist häufig sehr kostenintensiv. Korrekte Planung und Durchführung von Maßnahmen in potentiell gefährdeten Gebieten sind daher unerlässlich und mittelfristig auch wirtschaftlich lohnend.

Freitag, 26. Februar 2010: Geologische Entdeckungsreise in die Haute Provence(Kooperationsveranstaltung mit der VHSKonstanz-Singen)

Hier wurde vor fast 20 Jahren der weltweit erste Geopark gegründet. Bekannte Schluchten wie die Gorges du Verdon und so einmalige Fossilfundstellen wie etwa das Ammonitenpflaster von Digne und berühmte Festungen wie die Zitadelle von Sisteron machen einen Besuch in diesem teilweise alpinen Gebiet mit südlicher Vegetation zum geokulturellen Erlebnis. Der Vortrag stellt dabei in allgemeinverständlicher Form einen Bezug zwischen den heutigen Landschaftsformen zur erdgeschichtlichen Vergangenheit her und vermittelt einen geologischen und landschaftlichen Überblick.

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 112b
79117 Freiburg
Tel. +49-162-40.65.416
E-Mail: geotourist@aol.com