Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Sonntag 13. Dezember: Reutlingen: Geopanorama an der Achalm (Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Vor ein paar Millionen Jahren war die Achalm noch ein Teil der Albhochfläche - heute ist sie ein markanter Zeugenberg und das Wahrzeichen der Stadt Reutlingen. Hier haben sich schon die Kelten wohlgefühlt und Goldsucher vergeblich geschürft. Doch die Achalm kommt nicht zur Ruhe: immer wieder gibt es hier Rutschungen - ein eindrucksvolles Beispiel für die Dynamik geologischer Prozesse. Der Panoramablick auf die Schwäbische Alb und das Vorland runden die Veranstaltung ab. Das Programm am Reutlinger Hausberg kann auch in angepasster Form ganzjährig als Schulprogramm gebucht werden.

Freitag, 11. Dezember: Reutlingen: Gibt es heute noch Dinosaurier? (Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Unsere Vögel und die Dinosaurier sind näher verwandt als dies erscheinen mag. Warum das so ist und was genau die Vögel und die Dinosaurier zu nahen Verwandten macht erfahrt Ihr beim Kinderprogramm des Naturkundemuseums in Reutlingen. Wir schauen uns zuerst im Museum um, bevor wir uns gemeinsam überlegen, was Vögel und Dinosaurier eigentlich gemeinsam haben.

Donnerstag, 10. Dezember: Reutlingen: Schichtstufenlandschaft Schwäbischen Alb (Kooperationsveranstaltung mit dem

Die geologische Schichtenfolge der Schwäbischen Alb ist ein weithin bekanntes Beispiel für ein Schichtstufenland. Doch was erzählen uns die heutigen Gesteine und die darin enthaltenen Fossilien über ihre Entstehung und was für Besonderheiten machen die geologische Einmaligkeit der Alb aus? Mehr dazu auf der heutigen Museumsführung …

Sonntag, 29. November: Metzingen: Der Jusi – Wanderung durch einen Vulkanschlot (Kooperationsveranstaltung mit dem

Der kahle Bergrücken bei Kohlberg in der Nähe von Metzingen ist in Wirklichkeit einer der über 250 Vulkanschlote des Urach-Kirchheimer Vulkangebietes. Wie kam es zu diesem Vulkanismus? Gibt es zeitgleich noch in anderen gebieten baden-Württembergs Vulkanismus? Haben wir heute noch einen Ausbruch zu befürchten? Wie hängt die Erdwärmenutzung im Raum Bad Urach damit zusammen? Der teilweise steile Aufstieg wird durch einen Panorama-Rundblick belohnt.

Freitag, 27. November: Reutlingen: Riesenechsen und Vulkane (Kinderprogramm) (Kooperationsveranstaltung mit dem

Vor vielen Millionen Jahren gab es in Reutlingen Riesenechsen und wagenradgroße Ammoniten. Etwas später kam die Zeit als Berge Feuer spuckten. Wir untersuchen Vulkangesteine - nicht nur von der Schwäbischen Alb - und wer eine schöne Versteinerung zuhause hat, kann sie gerne mitbringen und etwas dazu erzählen.

Donnerstag, 26. November: Reutlingen: Darwin und das Steinheimer Becken (Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Es ist auch in der Fachwelt kaum bekannt, dass Charles Darwin die Entwicklungsgeschichte der Süßwasserschnecken im Steinheimer Becken als Beweis für seine damals umstrittene Evolutionstheorie anführte. Doch was geschah eigentlich, bevor diese Schnecken den See im heutigen Steinheimer Becken besiedelten? Mehr über die katastrophale Entstehungsgeschichte dieses Gebiets im Rahmen der heutigen Museumsführung.

Mittwoch, 04. November: Schopfloch: Höhlen, Dolinen & Co (Kooperationsveranstaltung mit dem Naturschutzzentrum Schopflocher Alb)

Höhlen, Dolinen, Trockentäler, Kalktuffbildungen, Quelltöpfe und viele weitere Landschaftselemente sind charakteristisch für die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb. Der Vortrag befaßt sich mit dem historischen Karstbegriff, dann allgemein mit der Entstehung und Bedeutung der unterschiedlichen Karstformen und stellt abschließend die Schwäbische Alb unter geologischen und hydrogeologischen Gesichtspunkten vor.

Dienstag, 03. November: Friedrichshafen: Kampf um die Wasserscheide (Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Friedrichshafen)

Das Gewässernetz Südwestdeutschlands unterschied sich vor einigen Millionen Jahren grundlegend vom heutigen vertrauten Bild. Aber eine aufmerksame Beobachtung heutiger Naturräume hilft Zeugnisse alter Flussläufe aufzuspüren. Neben den Gesteinen des geologischen Untergrundes helfen uns auch heutige botanische Besonderheiten bei der Rekonstruktion des ehemaligen Gewässernetzes. Das Tal der Oberen Donau mit seinen verschiedenen Versickerungsstellen ist eines der bekanntesten Beispiele zur Flussgeschichte Südwestdeutschlands. Die Anzapfung der Feldberg-Donau durch die Wutach gilt als beispielhaft. Ein zentraler Punkt für die Erforschung der Flussgeschichte ist auch der Verlauf der Europäischen Wasserscheide, welche auf der Schwäbischen Alb verläuft und die auch siedlungsgeschichtlich bedeutsam. Der Vortrag zeigt in allgemeinverständlicher Form die vielfältigen Prozesse auf, durch welche sich in im Verlauf der Zeit das heutige Landschaftsbild entwickelt hat.

Sonntag, 18. Oktober 2009: Goldener Oktober im Kaiserstuhl

Der geologisch-naturkundliche Erlebnisweg am Limberg bei Sasbach ist das Ziel unserer frühherbstlichen Geowanderung. Die Strecke bietet schöne Ausblicke auf Vogesen, Breisgau und Schwarzwald. Dabei wird neben der vielfältigen vulkanischen Entstehungsgeschichte des Kaiserstuhls auch an geeigneter Stelle in verständlicher Weise auf die Mineralien und ihre Besonderheiten eingegangen. Auch die Bedeutung des Kaiserstuhls innerhalb des Oberrheingrabens wird mit Hilfe einer geologischen Karte angesprochen und erläutert.

Sonntag, 18. Oktober 2009: Freiburg - Sandstein, Porphyr und Granit

Ausgehend einem kurzen Überblick zur geologischen Situation Freiburgs am Ostrand des Oberrandgrabens beschäftigen wir uns zunächst mit dem Münster (vgl. Abbildung; die Aufnahme des nicht eingerüsteten Hauptturms stammt aus dem Jahr 2006), seiner Baufinanzierung, seinen Bausteinen und den aktuellen Restaurierungskonzepten. Anschließend erkunden wir weitere Bausteine an ausgewählten Gebäuden in der Freiburger Innenstadt. Dabei wird auch auf die unterschiedliche Pflasterung und die Mosaike in der Altstadt eingegangen. Bei dieser etwas anderen Stadtführung geht der Blick oft nach unten! Zum Verständnis der Erklärungen sind keine besonderen Fachkenntnisse erforderlich. Dieses Angebot ist mit entsprechenden Anpassungen auch ganzjährig als Schulausflug buchbar.

Samstag, 17. Oktober 2009: Singen - Wein und Stein am Hohentwiel

Vom Weingut Vollmayer aus besteigen wir die "unbekannte Seite" des Hohentwiels und lernen die unterschiedlichen Gesteine am Hontes kennen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den "Lapilli": So bezeichnet man kleine Kügelchen vulkanischen Ursprungs, die lagenweise in den hier vorkommenden vulkanischen Tuffbildungen vorkommen (vgl. Abb.). Begleitet wird der Spaziergang durch die Weinberge mit allgemeinen Ausführungen zum Vulkanismus im Hegau.

Freitag, 16. Oktober 2009: Vortrag: Fossilfundstellen zwischen Hegau und Untersee

Nach dem Abklingen des Vulkanismus im Hegau und auf dem Schienerberg kam es in diesen Gebieten örtlich zur Ausbildung einer Seenlandschaft. Diese zogen eine reichhaltige Tierwelt an. Aufgrund besonderer geologischer Gegebenheiten wurden an bestimmten Stellen Fossilien in außergewöhnlich guter Qualität erhalten. Die Urpferde vom Höwenegg und der Riesensalamander von Öhningen stehen im Mittelpunkt des Vortrages, der zum besseren Verständnis mit einer Einführung in die geologischen Verhältnisse unter Einbezug der Vorstellung geologischer Karten beginnt. Als thematische Ergänzung bietet sich die Exkursion am 4.Oktober an.

Freitag, 16. Oktober 2009: Immendingen - Urpferde und Basaltabbau am Hewenegg

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelhof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Hewenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen. Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des Basaltes und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Hewenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden (Bild: E.P.J. Heizmann, Stuttgart) und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen eine neue Deutung ihrer Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

10. - 13. Oktober 2009: Studienreise "Barcelona und Montserrat"

Wenn sich in Mitteleuropa der Nebel und nasskaltes Wetter ausbreiten, dann ist es Zeit für einen Abstecher in südliche und normalerweise wärmere Gefilde. Auf dem Programm der geokulturellen Studienfahrt nach Barcelona stehen eine Stadtbesichtigung mit geologischer Spurensuche, ein Gang über die Ramblas, ein Besuch des nahegelegenen Marktes „Boqueria“ und der im Bau befindlichen Kathedrale Sagrada Familia, der Parc Guëll und das älteste geologische Museum Spaniens im ehemaligen katholischen Priesterseminar (mit einer Exklusivführung in deutscher Sprache) sowie das modernste und neueste naturwissenschaftliche Museum Spaniens, ein Besuch am Strand und eine Exkursion mit Regionalzug, Zahnradbahn und Seilbahn auf den Montserrat mit spektakulärem Ausblick und Besuch der berühmten Wallfahrtskirche. Sie haben es erkannt: Auch in Katalonien gibt es Einiges zu entdecken. Ein freier Vor- oder Nachmittag gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Interessen entsprechend die Stadt zusätzlich individuell zu erkunden. Weitere Informationen erhalten Sie hier

Samstag, 03. Oktober 2009: Engen - Herbstliches Geopanorama am Hohenhewen

Zugegebenermaßen ist der Anstieg auf den Hausberg von Engen z. T. recht steil; dafür wird man aber am Gipfel unterhalb der Ruine mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Nachdem im letzten Jahr landschaftspflegerische Maßnahmen eingeleitet wurden, ist die Sicht sogar noch besser geworden. Der Hohenhewen gehört zu den Kegelbergen des Hegau, die aus basaltähnlichem Gestein aufgebaut sind. Doch auch den charakteristischen Ablagerungsspuren des eiszeitlichen, alpinen Rheingletschers werden wir beim Auf- und Abstieg begegnen.

20. - 26. September 2009: Studienreise "Gardasee, Trentino und Verona"

Diese „geokulturelle“ Studienreise führt an die Gestade des Gardasees, der seit jeher Dichter und Denker zu schwärmerischen Beschreibungen veranlasste. Schwerpunkt ist dabei das nördliche Gardaseegebiet um Riva und Torbole. Im Rahmen von Tagesexkursionen wird die geologische Entstehungsgeschichte des Gebiets durch den Besuch von klassischen Lokalitäten erklärt sowie durch botanische und kulturelle Besonderheiten ergänzt. Dabei finden auch Wanderungen von max. 3 h Länge statt. Besuche, Museen und Besichtigungen (z. B. Zitronengärten am Seeufer, Bergsturzgebiete, Wasserfälle, Schluchten und Gletschermühlen sowie eine Fahrt in das Monte Baldo Gebiet und die Führung in einem Weingut (mit Weinprobe; www.endrizzi.it) runden das Programm ab. Gleichzeitig wird auch auf die eingangs erwähnten literarischen Beschreibungen eingegangen, wobei sich hier die Bezüge zu Goethes „Italienischer Reise“ als Leitfaden durch das Programm ziehen. Teilnehmer der Studienreise erhalten vorab weitere Literaturhinweise sowie bei Reiseantritt eine Dokumentation mit Angabe der besuchten Lokalitäten. Die Erklärungen zum „Geopanorama am Gardasee“ werden allgemeinverständlich vermittelt und durch die Auswahl der besuchten Lokalitäten im wahrsten Sinne des Wortes ansprechend. Weitere Hinweise finden Sie hier.

Sonntag, 13. September 2009: Wurmlingen - der "Schwäbische Lindwurm"

„Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab“ dichtete Ludwig Uhland vor über 200 Jahren. Die Lage der Kapelle mit der wunderschönen Aussicht hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt – bis zur Reutlinger Alb reicht der Blick. Der Höhenrücken zwischen Tübingen und Wurmlingen besteht aus verschiedenen Schichten des Keupers und wird auch als „Schwäbischer Lindwurm“ bezeichnet. Bedeutsam waren Abbau und Verwendung des „Wurmlinger Zuckers“ (Gips) für Stuckarbeiten und als Dünger. Der geologisch vielfältige Untergrund aus verschiedenen Sandsteinen und den sogenannten Bunten Mergeln ist für die Verbreitung des Obst- und Weinbaus in diesem Gebiet maßgeblich verantwortlich. Panoramablicke in das Ammer- und Neckartal belohnen für den Aufstieg zur Wurmlinger Kapelle (vgl. Abbildung).

Samstag, 12. September 2009: Tübingen - Poesie der Steine

Ein abendlicher Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine erzählen aus der in vieler Hinsicht bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit Tübingens: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Wussten Sie z. B. daß die Stiftskirche aus Sand gebaut wurde, der vor vielen Millionen Jahren durch Unwetter hier angeschwemmt wurde? Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern".

Samstag, 12. September 2009: Wendelsheim: Rund um den Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim (zwischen Rottenburg und Tübingen) sind das Ziel dieser familienfreundlichen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch Weinberge und Streuobstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeigen der früheren Abbautätigkeit. Völlig unvermittel taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim führt der Weg zurück hinunter zum Parkplatz.

Sonntag, 06. September 2009: Aachtopf: Wo das Donauwasser (wieder) zutage tritt

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund des Oberjurakalks. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt und wie lange das Wasser für seine unterirdische Reise benötigt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr darüber bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als Quelle mit der größten Schüttung in Deutschland gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und die Aktivitäten der Höhlentaucher.

Samstag, 05. September 2009: Sipplingen - Geologische Zeitreise zum Haldenhof

Vom Gasthaus "Sternen" aus geht es über den mit neuen Tafeln bestückten Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant "Haldenhof" hinauf. Dabei sind etwa 250 Höhenmeter zu überwinden. Allerdings gibt es Pausen, denn unterwegs wird auch auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Diese Zeitreise eröffnet Ihnen in einen Einblick in mehr als 20 Millionen Jahre Erdgeschichte. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Die Führung endet am Haldenhof. Von dort aus können Sie "auf eigene" Faust wieder zurück nach Sipplingen zurückkehren oder z. B. über den Hödinger Tobel in Richtung Überlingen weiterwandern.

Freitag, 04. September 2009: Konstanz - Geopanorama Leuchtturm Allmannsdorf

Sie wollten schon immer einmal das atemberaubende Panorama vom Turm der Jugendherberge Konstanz genießen, aber hatten bislang noch keine Gelegenheit dazu? An diesem Abend gibt es ausnahmsweise die Möglichkeit, nicht nur die ... vielen ... Stufen zu erklimmen, sondern auch einen Rundblick unter fachkundiger Begleitung zu genießen. Alpen, Molasse, Gletscher - die Erdgeschichte wird hier spannend verpackt und für alle TeilnehmerInnen verständlich erklärt und damit nachvollziehbar.

Sonntag, 09. August 2009: Arco und das Sarcatal - Dürers Burg und Rilkes Schloß

Die Burgruine von Arco hat schon Dürer fasziniert. Wir begeben und an die Stelle, von der aus Dürer inmitten eines Olivenhains das Motive gemalt hat. Der Burgfelsen - heute ein Kletterparadies - hat natürlich seine eigene geologische Geschichte. Sarcaaufwärts besuchen wir das historische Bergsturzgebiet der Marocche (vgl. Abbildung), fahren am Cavedine-See entlang und kommen abschließend noch das Schloß von Toblino, am gleichnamigen See gelegen und von Rilke schwärmerisch gelobt. Doch auch hier ist der geologische Aufbau rund um den See sehenswert. Zum Verständnis der Führung (in deutscher Sprache) sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

Sonntag, 09. August 2009: Torbole am Gardasee - Goethe und die Geologie

Der Gardasee bietet mehr als Wasser, Wind und Frühlingsonne! Oberhalb von Torbole bietet sich ein einmaliges Landschaftspanorama auf das Nordufer des Gardasees mit Riva und Torbole, den beiden durch den Monte Brione getrennten und seit einigen Jahren durch einen Tunnel verbundenen Kleinstädten. Dieser paradiesiche Ausblick hat bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fasziniert und er legte davon ein begeistertes schriftliches Zeugnis ab. Goethe und die Geologie ist übrigens ein faszinierendes Thema! Daneben gibt es direkt am Aussichtspunkt kleine, aber eindrucksvolle Karstphänomene zu sehen und etwas unterhalb kann man die berühmten Gletschermühlen besuchen. Zum Verständnis der Führung (in deutscher Sprache) sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

Mittwoch, 05. August 2009: Singen - Abendlicht am Hohentwiel

Wie wäre es einmal an einem Sommer-Abend vom Singener Hausberg aus den Ausblick auf die Stadt, die Aachniederung und den Bodensee zu genießen? Hier bietet sich Gelegenheit, dies mit geologisch-naturkundlichen Erklärungen zu verbinden. Dabei kommen die Ursachen des Hegau-Vulkanismus und die vulkanischen Erscheinungsformen zur Sprache, aber auch Hinweise zur Vegetation kommen nicht zu kurz und die Bedeutung der Gletscher für unser heutiges Landschaftsbild wird den TeilnehmerInnen allgemein verständlich erklärt.

Samstag, 25. Juli 2009: Ulm - Münster Ziegel und Zement

Themen dieses nachmittäglichen geologischen Stadtrundgangs sind die unterschiedlichen Bausteine des Ulmer Münsters und anderer Gebäude der Ulmer Innenstadt, die frühere Wasserversorgung, die ehemalige Bedeutung der Ziegeleien und die Gründe, weshalb Ulm zur Wiege der deutschen Zementindustrie wurde (und auch heute noch auf dem deutschen Markt entsprechend vertreten ist!). Gleichzeitig wird auch noch einmal auf die vor wenigen Jahren abgeschlossene archäologische Stadtgrabung in der Neuen Straße hingewiesen. Sofern die Zeit reicht, wird das "archäologische Fenster" im neuen Parkhaus besichtigt. Die Erklärungen sind allgemeinverständlich, so dass keine besonderen Fachkenntnisse zum Verständnis erforderlich sind - diese etwas andere Stadtführung versteht sich als "Ulmer Heimatkunde" und richtet sich in besonderem Maße an interessierte Ulmer Bürgerinnen und Bürger und kann auch - entsprechend angepasst und etwas abgewandelt - ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Samstag, 25. Juli 2009: Ulm - Geowanderung vom Kuhberg bis zum Münster

Diese stadtnahe GeoWanderung führt uns vom Kuhberg hinunter an die Donau. Wir gehen entlang des Uferweges in Richtung Ulmer Innenstadt. Dabei verläuft ein Teil der Wegstrecke auf dem vom BUND Ulm eingerichteten Naturweg, dessen Stationen Informationen zu unterschiedlichen Naturphänomenen bieten. Nach einer allgemeinen Einführung zur geologischen Lage des Raumes Ulm sprechen wir z. B. über die Rutschungen am Kuhberg, die alten Ulmer Ziegeleien und ihre Bedeutung für die frühe Industrialisierung der Stadt. Die Untiefen in der Donau kommen ebenso zur Sprache wie die Herkunft die historischen Bausteine des Münsters.

Sonntag, 19. Juli 2009: Genkingen: Geopanorama am Rossberg

Ein wunderschöner Ausblick auf den Albtrauf und das Schichtstufenland belohnen für den Aufstieg. Zusätzlich wird beim Quenstedt-Denkmal auf die Bedeutung dieses Geologen für die Erforschung der Geologie und des Schichtstufenlands in Südwestdeutschland eingegangen. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

Samstag, 18. Juli 2009: Wendelsheim: Geowanderung zum Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim (zwischen Rottenburg und Tübingen) sind das Ziel dieser familienfreundlichen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch Weinberge und Streuobstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeigen der früheren Abbautätigkeit. Völlig unvermittel taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim führt der Weg zurück hinunter zum Parkplatz.

Samstag, 18. Juli 2009: Scharnhausen: Nördlichster Vulkanschlot der Alb

Viel ist nicht mehr zu sehen - nur ein kleines Vorkommen am Rande einer Streuobstwiese (Abbildung) in der Nähe von Scharnhausen. Doch die Lage dieses Vulkanschlotes ist außerordentlich interessant. Dieser nördlichste Vorposten des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets liefert durch seine Auswurfmassen eine direkte Angabe über die Lage des Albtraufs zur Zeit des aktiven Vulkanismus im jüngeren Tertiär. Mehr dazu und zum Albvulkanismus insgesamt direkt in Scharnhausen ...

Donnerstag, 16. Juli 2009: Reutlingen: Tintenfische im Jurameer

Alle denken an Ichthyosaurier, wenn es um Meeresbewohner in der Jura-Zeit geht. Doch dabei waren die Tintenfische in Form von Belemniten und Ammoniten sehr viel häufiger und letztendlich auch erfolgreicher, denn diese Tiergruppe gibt es heute noch! Ein Museumsrundgang im Naturkundemsueum zeigt, dass diese Tiere auch im Jurameer rund um Reutlingen ihre Spuren hinterlassen haben.

Samstag, 11. Juli 2009: Geologische Führung im Landschaftspark Inzigkofen

Auf Veranlassung der Fürstin Amalie von Hohenzollern-Sigmaringen wurde ab 1815 ein Landschaftspark unterhalb der säkularisierten Klosteranlage Inzigkofen eingerichtet. Die hochaufragenden Kalksteinfelsen verleihen diesem Abschnitt des Oberen Donautales einen besonderen Charakter. Neben der Gesteinsansprache wird auch die Flussgeschichte der Donau im Raum Inzigkofen erläutert sowie auch jüngste archäologische Untersuchungen hingewiesen.

Montag, 6. Juli - Samstag, 11. Juli 2009: Geologiekurs "Schwäbische Alb" (in Kooperation mit dem VHS Inzigkofen)

Die geologische Entstehungsgeschichte der Schwäbischen Alb zwischen Sigmaringen, Reutlingen und Ulm ist das zentrale Thema des diesjährigen Geologie-Kurses. Dabei führen drei Ganztagesexkursionen in unterschiedliche Gebiete. Es werden verschiedene Museen besucht, klassische und „unbekannte“ Aufschlüsse aufgesucht und kleinere Panoramawanderungen durchgeführt, in deren Verlauf das Erkennen geologischer und geomorphologischer Phänomene in der Landschaft im Vordergrund steht. Neben dem Gesteinsaufbau der Schwäbischen Alb und den heute wieder zunehmend wichtigen technischen Verwendungsmöglichkeiten kommt auch dem Vulkanismus eine besondere Bedeutung zu. Zusätzlich werden botanische und klimatische Besonderheiten angesprochen. Zur Teilnahme an dem diesjährigen Geologie-Kurs sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Die Theorie wird durch zahlreiche Bilder aufgelockert; die wichtigsten Gesteinsarten und Fossilien der Schwäbischen Alb und die wichtigste Literatur werden ebenfalls vorgestellt. Die Unterlagen werden den Kursteilnehmern auf CD oder als Ausdruck zur Verfügung gestellt. Einige Bildimpressionen erhalten Sie hier.

Freitag, 3. Juli 2009: Auf den Spuren der Wasserscheide zwischen Hohenfels und Mühlingen

Wir besuchen wir den größten Findling des Gebiets bei Deutwang, genießen die herrliche Aussicht in Richtung Bodensee, Alpen und Hegau und fahren dann an den Rand der Schwackenreuter Seenplatte. Hier, am ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt Schwackenreute, kommen wir auf die spannende Geschichte der Europäischen Wasserscheide zu sprechen. Schließlich geht es nach Mühlingen mit einem Rundblick vom Brennerberg auf Mainwangen.

Mittwoch, 17. Juni 2009: Mühlhausen - Abendliches Geopanorama am Offerenbühl

Vom Treffpunkt aus bilden wir Fahrgemeinschaften bis zum Parkplatz am Mägdeberg. Diese stimmungsvolle Abendwanderung führt danach auf einem guten Wanderweg zum Offerenbühl zwischen Mägdeberg und Hohenkrähen. Nach kurzem, steilem Aufstieg genießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein herrliches „Geopanorama“ auf die Hegauberge und die Aachniederung. Erleben Sie den Rundblick sich vom Offerenbühl auf die Kegelberge des Hegaus und den Ausblick auf den abendlichen Untersee ... Neben Hinweisen zu der Erd- und Landschaftsgeschichte des Hegaus und Erklärungen zu den landschaftsformenden Prozessen ergänzen einige Erläuterungen zur Botanik und zur Geschichte die allgemein verständlichen Erklärungen. Bei unsicherer Witterung (z. B. Gewitter im Anzug) erfolgt eine Führung zum Mägdeberg.

Sonntag, 13. Juni 2009: Engen - Rentierjäger im Brudertal

Das Brudertal bei Engen und der vor einigen Jahren eingerichtete "Eiszeitpark" ist das Ziel dieser Samstagswanderung. Themen sind die Geologischen Verhältnisse, die botanischen Besonderheiten sowie die Bedeutung der archäologischen Funde, die das Brudertal mit dem Petersfelsen und der Gniershöhle zu einer wichtigen Fundstelle machen. Die Umgestaltung des Brudertales zum "Eiszeitpark" führte zu Eingriffen in die uns vertraute und vom Menschen maßgeblich beeinflusste mitteleuropäische Kulturlandschaft. Andererseits vermittelt das Gebiet einen Eindruck vom Landschaftsbild aus der Zeit der Rentierjäger ...

Mittwoch, 20. Mai 2009: Freiburg - Steine in der Stadt

Ausgehend einem kurzen Überblick zur geologischen Situation Freiburgs am Ostrand des Oberrheingrabens beschäftigen wir uns zunächst mit dem Münster, seiner Baufinanzierung, seinen Bausteinen und den aktuellen Restaurierungskonzepten. Anschließend erkunden wir weitere Bausteine in der Freiburger Innenstadt. Dabei wird auch auf die unterschiedliche Pflasterung in der Altstadt eingegangen. Bei dieser etwas anderen Stadtführung geht daher der Blick oft nach unten! Diese Veranstaltung ist in abgewandelter Form ganzjährig auch als Schulausflug buchbar.

Mittwoch, 20. Mai 2009: Freiburg - Geogarten im Institutsviertel

Bei diesem Rundgang durch den Geogarten beim Institut für Geowissenschaften in der Albertstraße werden anhand der dort ausgestellten Gesteinsblöcke die für Baden-Württemberg typischen Gesteine vorgestellt. Mittels einer geologischen Karte lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung auch die Verteilung und die Vorkommen der Gesteine kennen. Der Zeitpunkt der allgemeinverständliche Führung wurde auf den frühen gelegt, so daß anschließend noch die Teilnahmemöglichkeit am geologischen Stadtspaziergang rund um das Freiburger Münster besteht.

Dienstag, 19. Mai 2009: Balingen - Geopanorama am Lochenpass

Diese klassische Wandergebiet wird heute einmal aus dem Blickwinkel der Erd- und Landschaftsgeschichte besucht. Dabei steht die besondere Ausbildung der hier vorkommenden Kalksteine am Anfang der Betrachtungen. Wir lernen, Phänomene der Erdgeschichte in der Landschaft zu lesen und zu verstehen. So gehen wir der Frage nach, warum sich gerade entlang des Albtraufs ein charakteristisches Schichtstufenland ausbilden konnte und erfahren, dass die Gesteine des Schwäbischen Jura sind nicht nur wegen ihrer Fossilfunde weltbekannt sind. Diese Veranstaltung ist in abgewandelter Form ganzjährig auch als Schulausflug buchbar.

Montag, 18. Mai 2009: Tübingen - Poesie der Steine

Ein abendlicher Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine erzählen aus der in vieler Hinsicht bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit Tübingens: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Wussten Sie z. B. daß die Stiftskirche aus Sand gebaut wurde, der vor vielen Millionen Jahren durch Unwetter hier angeschwemmt wurde? Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern".

Montag, 18. Mai 2009: Albstadt-Onstmettingen: Wo die Alb wackelt

Rund um den Raichberg bei Onstmettingen gibt es Vieles zu entdecken: Unterhalb des Nägelehauses ist ein Kohlenmeiler wieder errichtet worden – was das mit Geologie zu tun hat, erfahren die TeilnehmerInnen gleich zu Anfang. Weiter geht es zum „Hangenden Stein“ - hier sieht man, wie der aus Oberjura-Kalkstein aufgebaute Albtrauf allmählich abbricht. Schließlich gehen wir weiter bis zum Backofenfels. Von hier aus bietet sich ein einmaliger Ausblick auf die Burg Hohenzollern: Ein Bilderbuch der Erdgeschichte tut sich auf. Was am Zollern so ungewöhnlich ist und warum es hier immer wieder Erdbeben gibt wird vor dem Rückweg zum Nägelehaus erklärt. Diese Veranstaltung ist in abgewandelter Form ganzjährig auch als Schulausflug buchbar.

Freitag, 15. Mai 2009: Stockach - Haifischalarm bei den Heidenhöhlen

Die im grünlich-gelben Molassesandstein angelegten Höhlen sind nicht die einzigen ihrer Art im Raum Stockach. Viele der künstlich angelegten Höhlen wurden früher als Bierkeller oder zum Lagern und Kühlen von Lebensmitteln angelegt. Manche dienten auch als Fluchtort oder Versteck. Doch was ist das für ein Gestein? Bei dem kurzen Rundgang erfahren die TeilnehmerInnen die faszinierende Entstehungsgeschichte und die Herkunft der Molassebildungen sowie deren Zusammenhang mit den Alpen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Zeitreise, als Stockach noch am Meer lag ...

Samstag, 9. Mai 2009: Weiterdingen - Auf zum Hohenstoffeln!

Der charakteristische Doppelgipfel hat seine ganz eigene Geschichte. beim Aufstieg auf den Nordgipfel kommen wir an den ehemaligen Steinbrüchen des basaltartigen Gesteins vorbei, welches hier einstmals abgebaut wurde. Reste von Seilbahnmasten bezeugen den großangelegten Abbau. Der abschließende steile Ansteig auf den Nordgipfel wird durch einen sehr schönen Rundblick über die Vulkanlandschaft Hegau, den Untersee und vielleicht die Alpen belohnt.

Donnerstag, 30. April - Sonntag 3. Mai 2009: Studienreise "Haute Provence"

Die Anfahrt erfolgt über die Schweiz (Mittagspause). Fahrt über die Autobahn nach Chambéry, weiter nach Grenoble und über den Col de la Croix Haute in Richtung Die (Hôtel des Alpes für die 1. Nacht). Zuvor kleine Wanderung im Felskessel „Cirque d‘Archiane“ (1 h; Abbildung links). Am nächsten Tag über den Col de Grimone oder Col de Cabre nach Serres und Sisteron (Mittagspause). Besuch der Erdpyramiden bei Les Mées und etwa 1 ½ h Wanderung durch den Olivenhain von Lagremuse oder bei La Robine im Bès-Tal sowie Weiterfahrt nach Digne (Hôtel de l'Aiglon für die 2. Nacht). Am dritten Tag erfolgt zuerst eine Besichtigung des Ammonitenpflasters bei Digne. Anschließend Zugfahrt mit dem „Train des Pignes“ bis Barrême (Mittagspause). Weiterfahrt durch das Asse-Tal (mit geologischen Halten und kleineren Wanderungen im Raum Barrême) nach St. André und über den Lac de Castillon bis Castellane (Hôtel du Roc für die 3. Nacht) bevor am vierten Tag am Vormittag eine Rundfahrt auf der Panoramastraße durch die Verdon-Schlucht bis Moustiers Ste. Marie erfolgt. Nach einem kurzen Aufenthalt in dem durch Faïence bekannten Städtchen wird von dort aus wird die Rückreise über Grenoble und die Schweiz angetreten. Das genaue Programm ist witterungsabhängig kann kurzfristig geändert werden kann. Neben der Geologie sind Botanik und Architektur weitere zentrale Themen. Weitere Hinweise finden Sie hier.

Sonntag, 26. April 2009: Tengen - Schluchten, Tobel und Vulkane

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung am Rathaus Tengen mit Hinweisen zur Geologie des nahen Wannenberges geht es zur unweit entfernten Mühlebachschlucht. Zuvor werden aber an einem Stadtturm noch die Besonderheiten des hier vorkommenden Randengrobkalks ("Tengener Muschelkalk") erläutert. Die Enstehungsgeschichte dieses als Baustein und Mühlstein beliebten Gesteins wird so lebendig ... Beim anschließenden Durchqueren der Mühlebachschlucht wird auch die geologische Schichtenfolge der Molasseschichten erklärt.

Sonntag, 26. April 2009: Stein am Rhein (Schweiz) - Geologische Spurensuche rund um die Burg Hohenklingen

Allein schon wegen des Ausblicks lohnt sich der Besuch auf der Burg Hohenklingen (Photo H. Glarner). Der Blick schweift auf Stein am Rhein und das gegenüberliegende Thurgauer Seeufer. Und mit etwas Glück ahnen wir auch die Alpen in der Ferne. Vollständig renoviert, ist in der Burg heute ein Restaurant und ein frei zugängliches Burgmuseum untergebracht. Die Bausteine der Burg Hohenklingen und der geologische Aufbau des Schienerbergs wird anhand einer neu erschienenen Karte des Geologischen Atlas der Schweiz allgemein verständlich erläutert. Desweiteren gehen wir den Zeugnissen der Gletscher der Eiszeit nach, die hier mannigfaltige Spuren hinterlassen haben.

Samstag, 25. April 2009: Neuhausen (Schweiz) - Naturschauspiel Rheinfall

Infolge der Baumaßnahmen auf der Zürcher Seite des Rheinfalls beginnt die Veranstaltung auf dem Neuhauser Ufer. Entlang des Rheinfallbeckens wird von der Entstehung und vom Alter der Wasserfälle die Rede sein, aber auch die Bedeutung des Rheinfalls für die Industriegeschichte kommt nicht zu kurz. Beim Gang über die Eisenbahnbrücke wechseln wir abschließend auf das Zürcher Ufer, erfahren von dern nicht mehr verfolgten Plänen eines Ausbaus des Rheins als Europäische Schifffahrtsstraße. Schließlich steigen wir zum Schloss Laufen hinauf, bevor wir dort aus zur Bootsanlegestelle hinunter laufen und mit dem Boot wieder an das Neuhauser Ufer übersetzen.

Donnerstag, 23. April - Samstag, 25. April 2009: Lehrerfortbildung in Bad Urach

Hier sind die wesentlichen Programmpunkte: kurze Wanderung zu den Uracher Wasserfällen, Ganztags-Exkursion Raum Urach (mit Alternativen falls schlechtes Wetter), Vortrag zur Geologie und Landschaftsgeschichte der Schwäbischen Alb mit Vorstellung von Literatur und Vorschlägen zur Gestaltung von Schulausflügen sowie einer Präsentation des Deutschen Jugendherbergswerkes. Hier sind die wesentlichen Programmpunkte: kurze Wanderung zu den Uracher Wasserfällen, Ganztags-Exkursion Raum Urach (mit Alternativen falls schlechtes Wetter), Vortrag zur Geologie und Landschaftsgeschichte der Schwäbischen Alb mit Vorstellung von Literatur und Vorschlägen zur Gestaltung von Schulausflügen ...

Sonntag, 19. April 2009: Immendingen: Donauversinkung - ein Fluss taucht ab ...

Kaum zu glauben aber wahr! Wer aber diese eindrucksvolle Flussschwinde schon einmal mit eigenen Augen gesehen hat, wird dieses Naturschauspiel in Erinnerung behalten. Was ist der Grund hierfür? Das Flussbett der Donau verläuft ab Immendingen in den Schichten des Oberjura. Das Flusswasser dringt dort durch zahlreiche Spalten in den Untergrund. Und wo tritt das Wasser wieder zutage? Am Aachtopf - wenige Kilometer südlich ...

(Kar)Freitag, 10. April 2009: Hohentwiel bei Singen - Feuer, Eis, Wasser

Der Hohentwiel bei Singen ist mit seiner charakteristischen Form ohne Zweifel der bekannteste Kegelberg des Hegau. War der Hohentwiel einmal ein aktiver Vulkan? Ist der Vulkanismus im Hegau erloschen? Nach der Führung werden Sie mehr wissen ... Gemeinsam wird ein Teil des Vulkanpfads am Hohentwiel oberhalb der Stadt Singen erkundet. Neben Geologie, Vulkanismus und Biologie werden natürlich auch weitere Themen wie Naturschutz und Landschaftspflege angesprochen. Zum Verständnis sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Für Kinder gibt es ein kleines „Arbeitsblatt“. Beim abschließenden, mittlerweile bereits traditionellen „Mostempfang“ wird auch das weitere Exkursionsangebot im Hegau für 2009 vorgestellt. Der Hohentwiel ist auch seit Jahren beliebtestes Ziel unserer Schulausflüge.

Sonntag, 5. April 2009: Frühlingserwachen im Kaiserstuhl

Nach einer allgemeinverständlichen Einführung auf dem Eckartsberg bei Breisach zur geologischen Entstehungsgeschichte des Kaiserstuhls und seiner Lage im südlichen Oberrheingraben begeben wir uns auf eine Zeitreise durch 20 Millionen Jahre Erdgeschichte und besuchen dabei klassische geologische Lokalitäten wie den Winklerberg bei Ihringen, die Lößwand in Bickensohl, den Badberg bei Altvogtsburg mit seinen botanischen Besonderheiten und zum Abschluss einen Aussichtspunkt mit Panorama-Rundblick bei Oberrotweil.

Sonntag, 29. März 2009: Sipplingen - Erste Führung auf dem neuen Lehrpfad

Vom Gasthaus "Sternen" aus geht es über den mit neuen Tafeln bestückten Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant "Haldenhof" hinauf. Unterwegs wird auch auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Diese Zeitreise eröffnet Ihnen in einen Einblick in mehr als 20 Millionen Jahre Erdgeschichte. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Die Führung endet am Haldenhof. Von dort aus können Sie "auf eigene" Faust wieder zurück nach Sipplingen zurückkehren oder z. B. über den Hödinger Tobel in Richtung Überlingen weiterwandern.

Samstag, 28. März 2009: Ulm - Münster, Ziegel und Zement

Themen dieses nachmittäglichen geologischen Stadtrundgangs sind die unterschiedlichen Bausteine des Ulmer Münsters und anderer Gebäude der Ulmer Innenstadt, die frühere Wasserversorgung, die ehemalige Bedeutung der Ziegeleien und die Gründe, weshalb Ulm zur Wiege der deutschen Zementindustrie wurde (und auch heute noch auf dem deutschen Markt entsprechend vertreten ist!). Gleichzeitig wird auch noch einmal auf die vor wenigen Jahren abgeschlossene archäologische Stadtgrabung in der Neuen Straße hingewiesen. Sofern die Zeit reicht, wird das "archäologische Fenster" im neuen Parkhaus besichtigt. Die Erklärungen sind allgemeinverständlich, so dass keine besonderen Fachkenntnisse zum Verständnis erforderlich sind - diese etwas andere Stadtführung versteht sich als "Ulmer Heimatkunde" und richtet sich in besonderem Maße an interessierte Ulmer Bürgerinnen und Bürger und kann auch - entsprechend angepasst und etwas abgewandelt - ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Samstag, 28. März 2009: Ulm - Geowanderung vom Kuhberg bis zum Münster

Diese stadtnahe GeoWanderung führt uns vom Kuhberg hinunter an die Donau. Wir gehen entlang des Uferweges in Richtung Ulmer Innenstadt. Dabei verläuft ein Teil der Wegstrecke auf dem vom BUND Ulm eingerichteten Naturweg, dessen Stationen Informationen zu unterschiedlichen Naturphänomenen bieten. Nach einer allgemeinen Einführung zur geologischen Lage des Raumes Ulm sprechen wir z. B. über die Rutschungen am Kuhberg, die alten Ulmer Ziegeleien und ihre Bedeutung für die frühe Industrialisierung der Stadt. Die Untiefen in der Donau kommen ebenso zur Sprache wie die Herkunft die historischen Bausteine des Münsters.

Sonntag, 22. März 2009: Breisach und Neuf-Brisach - Geologische Spurensuche in den Vaubanfestungen

An ausgesuchten Beispielen in Breisach und Neuf-Brisach werden die beiden Vaubanfestungen geologisch "unter die Lupe" genommen. Was für Gesteine wurden verwendet? Lässt sich eine zuverlässige Aussage über die Herkunft der Bausteine machen? Hatte die politische Zugehörigkeit eine Bedeutung für die Bezugsquellen der Bausteine? Wie kann man die unterschiedlichen Gesteine in den Mauern erkennen und unterscheiden? Die allgemein verständliche geologische Führung diesseits und jenseits der Grenze gibt auf alle diese Fragen eine Antwort. Im Rahmen der Exkursion wird auch die besondere Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Geologie, Archäologie und Denkmalpflege herausgestellt, ohne die eine zufriedenstellende Beantwortung dieser Fragen nicht möglich wäre.

Sonntag, 15. März 2009: Aachtopf: Wo das Donauwasser (wieder) zutage tritt ...

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund des Oberjurakalks. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt und wie lange das Wasser für seine unterirdische Reise benötigt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr darüber bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als Quelle mit der größten Schüttung in Deutschland gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und die Aktivitäten der Höhlentaucher. Wer am 19. April nach Immendingen kommt, der sieht auch, wo das Donauwasser verschwindet ...

Sonntag, 22. Febuar 2009: Vulkanschlot Jusi bei Kohlberg (Metzingen)

Der kahle Bergrücken bei Kohlberg in der Nähe von Metzingen ist in Wirklichkeit der höchste von über 250 Vulkanschloten des Urach-Kirchheimer Vulkangebietes - auch seit vielen Jahren als "Schwäbischer Vulkan" bekannt. Doch zu welcher Zeit ereignete sich dieser Vulkanismus und ist er wirklich erloschen oder haben wir auch heute noch einen Ausbruch zu befürchten? Welche geologischen Ursachen hat der Vulkanismus? Hängen die Erdwärmenutzung im Raum Bad Urach und die Thermalquellen des Gebiets mit dem Vulkanismus zusammen? Der teilweise steile Aufstieg wird durch einen weiten Panorama-Rundblick belohnt ...

Donnerstag, 19. Febuar 2009: Die Wutachschlucht (Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Wutachschlucht gilt zu Recht als eine der geologisch interessantesten Stellen in Baden-Württemberg. Wer gut zu Fuß ist, der kann auf nahezu 30 km das Gebiet durchwandern und gelangt auf der Strecke ganz allmählich aus den Gesteinen des Grundgebirges in immer jüngere Schichten derv Trias und des Juras. Doch auch in der Flussgeschichte von Südwestdeutschland spielt die Wutachschlucht eine ganz wichtige Rolle. Nicht zuletzt wegen einiger botanischer Besonderheiten ist die Wutachschlucht auch ein Naturschutzgebiet - und dies ist bereits seit 1939 so!

Donnerstag, 19. Febuar 2009: Ölschiefer in Reutlingen (Museumsführung)

Die schwarzen Schiefer im Untergrund von Reutlingen enthalten nicht nur erstaunlich gut erhaltene Fossilien (nicht nur Belemniten wie inder Abbildung!) sondern waren immer wieder Hoffnungsträger auf der Suche nach Öl. Immer wieder hat man versucht, dem Gestein das schwarze Gold abzutrotzen – doch der Erfolg blieb bislang weitgehend aus. Ist unser Ölschiefer bei weiter steigenden Rohölpreisen eine Alternative?

Sonntag, 25. Januar 2009: "Kalktuff-Landschaft" Gönningen bei Reutlingen

Der Abbau des Süßwasserkalks bei Gönningen ist ein bemerkenswertes Beispiel für Bausteingewinnung im Raum Reutlingen. Die Spuren des mittlerweile eingestellten Abbaus sind auch heute noch gut bei den Gönninger Seen im Wiesaztal erkennbar und zahlreiche Gebäude aus diesem löchrigen und porösen Gestein - umgangssprachlich geologisch nicht ganz korrekt als "Kalktuff" bezeichnet - prägen auch heute noch das Ortsbild in Gönningen.

Donnerstag, 22. Januar 2009: Karstlandschaft Alb (Museumsführung Reutlingen)

Im Rahmen einer Führung durch die Dauerausstellung des Naturkundemuseums in Reutlingen wird die Bedeutung der Karstphänomene für das heutige Landschaftsbild der Schwäbischen Alb erläutert. Zusammen mit der Fränkischen Alb gilt die Schwäbische Alb als das größte, zusammenhängende Karstgebiet Mitteleuropas.

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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