Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Sonntag, 21. Dezember 2008

Reutlingen: Geopanorama an der Achalm

Vor ein paar Millionen Jahren war die Achalm noch ein Teil der Albhochfläche - heute ist sie ein markanter Zeugenberg und eines der Wahrzeichen der Stadt Reutlingen. Hier haben sich schon die Kelten wohlgefühlt und Goldsucher vergeblich geschürft. Doch die Achalm kommt nicht zur Ruhe: immer wieder gibt es hier Rutschungen - ein eindrucksvolles Beispiel für die Dynamik geologischer Prozesse. Der Panoramablick auf die Stadt Reutlingen, die Schwäbische Alb und das Vorland runden die Veranstaltung ab.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Reutlingen: Die Schwäbische Alb - ein geologisches Musterländle (Museumsführung im Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb hat in der Geschichte der Geologie eine herausragende Bedeutung. Vulkanismus, Meteoritenkrater und weltbekannte Fossilfundstellen in den verschiedenen Schichten des Juras und der Trias – eine Einladung zu einer geologischen Entdeckungsreise im Rahmen einer Führung durch die Dauerausstellung des Reutlinger Naturkundemuseums.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Reutlingen: Böttingen, Höwenegg und Öhningen - drei wenig bekannte Fossilfundstellen in Baden-Württemberg (Vortrag im

Holzmaden, Nusplingen oder Eislingen sind in aller Munde. Doch Baden-Württemberg hat insbesondere aus der Tertiärzeit zahlreiche spektakuläre aber erstaunlicherweise nur wenig bekannte Fundstellen wie Böttingen auf der Münsinger Alb oder dem Höwenegg im nördlichen Hegau und den Öhninger Steinbrüchen auf der Halbinsel Höri zu bieten. Bei jeder dieser Fundstätten haben stets ganz besondere Umstände den guten Erhaltungszustand der Fossilien ermöglicht, auf die im Vortag in besonderer Weise und allgemeinverständlich eingegangen wird. Das paläontologische Erbe Baden-Württembergs birgt noch manche Überraschungen …

Donnerstag, 13. November 2008

Freiburg: Die Welt der Mineralien

Die Sammlungen sind in dekorativen Vitrinen in den Gängen des Mineralogischen Instituts in Institutsviertel ausgestellt. Die bunte Welt der Mineralien, deren Entstehung und Nutzung stehen im Mittelpunkt dieser Führung an der Universität im Rahmen der Französischen Woche.

Donnerstag, 13. November 2008

Freiburg: Sandstein, Porphyr und Granit - Geologischer Stadtspaziergang

Ausgehend einem kurzen Überblick zur geologischen Situation Freiburgs beschäftigen wir uns zunächst mit dem Münster, seiner Baufinanzierung, seinen Bausteinen und den aktuellen Restaurierungskonzepten. Anschließend erkunden wir weitere Bausteine in der Freiburger Innenstadt. Dabei wird auch auf die unterschiedliche Pflasterung in der Altstadt eingegangen. Bei dieser etwas anderen Stadtführung geht der Blick oft nach unten!

Samstag, 08. November bis Dienstag, 11. November 2008
Studienreise nach Barcelona: Palmen, Strand und Montserrat

Wenn sich in Mitteleuropa der Nebel und naßkaltes Wetter ausbreiten, dann ist es Zeit für einen Abstecher in südliche und normalerweise wärmere Gefilde. Auf dem Programm der geokulturellen Studienfahrt nach Barcelona stehen eine Stadtbesichtigung, die Ramblas, ein Besuch der Sagrada Familia (von außen; Photographie links), der Parc Guell und das älteste geologische Museum Spaniens im ehemaligen katholischen Priesterseminar (Exklusivführung) und das neueste naturwissenschaftliche Museum Spaniens, ein Besuch am Strand und eine Exkursion mit Regionalzug, Zahnradbahn und Seilbahn auf den Montserrat. Sie haben es erkannt: Auch in Katalonien gibt es Einiges zu entdecken. Hier gibt es einige Bilder als Vorgeschmack, denn 2009 wird die Reise ebenfalls wieder angeboten.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Sasbach: Herbstliches Geopanorama am Kaiserstuhl

Der geologisch-naturkundliche Erlebnisweg am Limberg bei Sasbach ist das Ziel unserer frühherbstlichen Geowanderung. Die Strecke bietet schöne Ausblicke auf Vogesen, Breisgau und Schwarzwald. Dabei wird neben der vielfältigen vulkanischen Entstehungsgeschichte des Kaiserstuhls auch an geeigneter Stelle in verständlicher Weise auf die Mineralien und ihre Besonderheiten eingegangen. Auch die Bedeutung des Kaiserstuhls innerhalb des Oberrheingrabens wird mit Hilfe einer geologischen Karte angesprochen und erläutert.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Freiburg: Sandstein, Porphyr und Granit - Steine in der Stadt

Ausgehend einem kurzen Überblick zur geologischen Situation Freiburgs beschäftigen wir uns zunächst mit dem Münster, seinen Bausteinen und den aktuellen Restaurierungskonzepten. Anschließend erkunden wir weitere Bausteine in der Freiburger Innenstadt. Dabei wird auch auf die unterschiedliche Pflasterung in der Altstadt eingegangen. Bei dieser etwas anderen Stadtführung geht der Blick oft nach unten.

Freitag, 17. Oktober 2008

Singen: Herbststimmung am Hohentwiel

Bei sonnigem Wetter genießen wir den einmaligen Rundblick vom Hohentwiel unterhalb der Festung auf die Kegelberge des Hegau und die Stadt Singen. Die vielgepriesene Landschaft, entstanden durch „Feuer, Eis und Wasser“ bietet in der Nachmittagslicht der Herbstsonne einen ganz besonderen Anblick. Bei unsicheren Witterungsverhältnissen wird ein Teil des Vulkanpfades mit Schwerpunkt auf der Südostseite aufgesucht.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Singen: Wein und Stein am Hohentwiel (in Zusammenarbeit mit der AG Hegau)

Vom Weingut Vollmayr aus besteigen wir die "unbekannte Seite" des Hohentwiels und lernen die unterschiedlichen Gesteine am Hontes kennen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den "Lapilli": So bezeichnet man kleine Kügelchen vulkanischen Ursprungs, die lagenweise in den hier vorkommenden vulkanischen Tuffbildungen vorkommen (vgl. Abb.). Begleitet wird der Spaziergang durch die Weiberge mit allgemeinen Ausführungen zum Vulkanismus im Hegau.

Freitag, 10. Oktober 2008

Ulm: Münster, Ziegel und Zement - Geologischer Stadtspaziergang

Themen dieses nachmittäglichen geologischen Stadtrundgangs sind die unterschiedlichen Bausteine des Ulmer Münsters und anderer Gebäude der Ulmer Innenstadt, die frühere Wasserversorgung, die ehemalige Bedeutung der Ziegeleien und die Gründe, weshalb Ulm zur Wiege der deutschen Zementindustrie wurde (und auch heute noch auf dem deutschen Markt entsprechend vertreten ist!). Gleichzeitig wird auch noch einmal auf die vor wenigen Jahren abgeschlossene archäologische Stadtgrabung in der Neuen Straße hingewiesen. Sofern die Zeit reicht, wird das "archäologische Fenster" im neuen Parkhaus besichtigt. Die Erklärungen sind allgemeinverständlich, so dass keine besonderen Fachkenntnisse zum Verständnis erforderlich sind - diese etwas andere Stadtführung versteht sich als "Ulmer Heimatkunde" und richtet sich in besonderem Maße an interessierte Ulmer Bürgerinnen und Bürger und kann auch - entsprechend angepasst und etwas abgewandelt - ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Freitag, 3. Oktober bis Sonntag, 5. Oktober 2008

Geokulturelle Studienfahrt in den Geopark Schwäbische Alb

Auf der dreitägigigen Exkursion werden unter anderem der Lochenpass und der Raichberg bei Balingen, das Museum „Werkforum“ der Fa. Holcim in Dotternhausen und der Atomkeller in Haigerloch besucht. Ein Besuch der geologisch-paläontologischen Sammlungen der Universität und ein geologischer Stadtrundgang in Tübingen („Poesie der Steine“), beim Ammonitenpflaster in Ofterdingen und beim Rhätsandsteinbruch in Pfrondorf, Süßwasserkalke von Gönningen und der tertiäre Vulkanismus stehen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch in Reutlinger Naturkundemuseum sowie ein Albpanorama von der Achalm.

Sonntag, 21. September – Sonntag, 28. September 2008

Geologie und Landschaftsgeschichte am Gardasee - eine 8tägige Busreise auf den Spuren Goethes

Diese „geokulturelle“ Studienreise führt an die Gestade des Gardasees, der seit jeher Dichter und Denker zu schwärmerischen Beschreibungen veranlasste. Schwerpunkt ist dabei das nördliche Gardaseegebiet. Im Rahmen von Tagesexkursionen wird die geologische Entstehungsgeschichte des Gebiets durch den Besuch von klassischen Lokalitäten erklärt sowie botanische und kulturelle Besonderheiten besichtigt. Dabei finden auch Wanderungen von maximal 2 ½ Stunden Länge statt. Besuche und Besichtigungen, u. a. von Sirmione mit den Grotten des Catull, Zitronenplantagen am Seeufer, spektakulären Wasserfällen bei Riva, Gletschermühlen bei Torbole, sowie die Fahrt auf den Monte Baldo und die Führung in einem Weingut runden das Programm ab. Gleichzeitig wird auch auf die eingangs erwähnten literarischen Beschreibungen eingegangen, wobei sich hier die Bezüge zu Goethes „Italienischer Reise“ als Leitfaden durch das Programm ziehen. Teilnehmer der Studienreise erhalten vorab eine Informationsmappe sowie Literaturhinweise. Die Erklärungen zum „Geopanorama am Gardasee“ werden allgemeinverständlich vermittelt und durch die Auswahl der besuchten Lokalitäten im wahrsten Sinne des Wortes ansprechend. Hier finden sie eine Bild- und Literaturauswahl zur Studienfahrt.

Samstag, 20. September 2008

Geologische Führung im „Landschaftspark Inzigkofen“

Auf Veranlassung der Fürstin Amalie von Hohenzollern-Sigmaringen wurde ab 1815 ein Landschaftspark unterhalb der säkularisierten Klosteranlage Inzigkofen eingerichtet. Die hochaufragenden Kalksteinfelsen verleihen diesem Abschnitt des Oberen Donautales einen besonderen Charakter (vgl. Abbildung; Photo: VHS Inzigkofen). Neben der Gesteinsansprache wird auch die Flussgeschichte der Donau im Raum Inzigkofen erläutert sowie auch jüngste archäologische Untersuchungen hingewiesen.

Sonntag, 14. September 2008

Engen: Hegaublick und Neuhewen ... am höchsten Punkt im Hegau (in Zusammenarbeit mit der AG Hegau)

Erstmals auf dem Programm steht ein Besuch des Neuhewen. Der höchste Hegauberg besteht aus basaltähnlichem Gestein. Der der Burgturm nicht mehr bestiegen werden kann, eignet sich die unterhalb des Neuhewen unweit des Restaurants "Hegaustern" gelegene Aussichtstafel wesentlich besser als Aussichtspunkt. Hier erhalten die TeilnehmerInnen der Veranstaltung einen umfassenden Überblick zum Ablauf des Vulkanismus im Hegau sowie die anschließende Überprägung durch den Rheingletscher.

Samstag, 13. September 2008

Hewenegg bei Immendingen: Als die Urpferde im Hegau grasten ...

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelihof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Hewenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen (vgl. Abbildung). Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des Basaltes und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Hewenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden (Bild: E.P.J. Heizmann, Stuttgart) und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen eine neue Deutung ihrer geologischen Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Samstag, 13. September 2008

Immendingen: Donauversinkung - ein Fluss taucht ab ...

Kaum zu glauben aber wahr! Wer aber diese eindrucksvolle Flussschwinde schon einmal mit eigenen Augen gesehen hat, wird dieses Naturschauspiel in Erinnerung behalten. Was ist der Grund hierfür? Das Flussbett der Donau verläuft ab Immendingen in den verkarsteten Schichten des Oberjura. Das Flusswasser dringt durch zahlreiche Spalten in den Untergrund. Und wo tritt das Wasser wieder zutage? Am Aachtopf - wenige Kilometer in südlicher Richtung entfernt von der Versinkungsstelle. Diese Veranstaltung kann auch ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Donnerstag, 11. September 2008

Reutlingen: Achalm und Georgenberg - zwei Berge mit unterschiedlicher Geologie(Museumsführung im Naturkundemuseum Reutlingen)

Eigentlich sehen Achalm und Georgenberg recht ähnlich aus. Doch ihre geologische Entstehungsgeschichte kann unterschiedlicher nicht sein: Zeugenberg oder Vulkan? Dieser Frage wird bei der heutigen öffentlichen Führung „auf den Grund“ gegangen. Dabei wird auch auf die Entstehung des Schwäbischen Schichtstufenlandes eingegangen.

Sonntag, 07. September 2008

Stockach: Heidenhöhlen - Geologie zum Anfassen (in Zusammenarbeit mit der AG Hegau)

Die im grünlich-gelben Molassesandstein angelegten Höhlen sind nicht die einzigen ihrer Art im Raum Stockach. Viele der meist künstlich angelegten Höhlen wurden früher als Bierkeller oder zum Lagern und Kühlen von Lebensmitteln angelegt. Manche dienten auch als Fluchtort oder Versteck. Doch was ist das für ein Gestein? Bei dem kurzen Rundgang erfahren die TeilnehmerInnen die faszinierende Entstehungsgeschichte und die Herkunft der Molassebildungen sowie deren Zusammenhang mit den Alpen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Zeitreise, als Stockach noch am Meer lag ...

Sonntag, 07. September 2008

Überlingen: Haifischalarm im Stadtgraben ...

Vom Treffpunkt aus gehen wir wenige Schritte zum See und dann an der Uferpromenade entlang in Richtung Stadtgraben (vgl. Abbildung). Diese Zeitreise in der Nähe der Innenstadt von Überlingen eröffnet Ihnen einen in knapp 2 h Einblick in nahezu 30 Millionen Jahre Erdgeschichte. Neben der Geologie von Überlingen wird aber auch auf die Entstehung des Bodensees und dessen grosse Bedeutung als Trinkwasserspeicher für Baden-Württemberg, auf die Verwendung lokaler Bausteine am Beispiel des Münsters sowie auf das Überlinger Thermalwasser eingegangen. Die Veranstaltung kann auch ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Sonntag, 13. Juli 2008

Bregenz: Geowanderung am Pfänder in Vorarlberg

Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz (vgl. Abbildung der Pfänderbahn AG) und dem Panoramüberblick an der Bergstation auf den Bodensee und die Alpen geht es abwärts. Dabei werden an geeigneten Punkten Erklärungen zur Geologie und Naturgeschichte des Pfändergebietes in allgemeinverständlicher Form abgegeben. Im unteren Teil des Pfänders wurde vor einigen Jahren ein geologischer Lehrpfad angelegt, den wir in Teilen gemeinsam begehen werden. Dabei sehen wir vor allem unterschiedliche Molasse-Schichten des Tertiärs und sprechen auch über die Klammbildung der steil herabstürzenden Bäche im alpinen Raum.

Samstag, 12. Juli 2008

Dornbirn: Geoabenteuer Rappenlochschlucht

Die Rappenlochtschlucht bei Dornbirn beginnt im "Gütle" (Rolls Royce-Museum). Die Entstehung der teilweise spektakulären Schlucht mit ihren Engstellen (Abbildung) und mit dem recht ungewöhnlichen Namen wird allgemeinverständlich beschrieben. Dabei werden auch die einzelnen Gesteinsarten angesprochen. Bei Feuchtigkeit sind feste Schuhe zur besseren Trittsicherheit unbedingt empfehlenswert. Im Anschluß an die Führung können die TeilnehmerInnen auf eigene Faust die weiteren Wandermöglichkeiten ausnutzen, vorort in einem kleinen Gasthaus einkehren oder mit einem Bus zum Ausgangspunkt zurückkehren. Das Geoabenteuer Rappenlochschlucht wird 2008 erstmals als Veranstaltung angeboten und rundet die Angebote in Vorarlberg ab.

Freitag, 11. Juli 2008

Bregenz: Abendliches Geopanorama am Pfänder in Vorarlberg

Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz brechen wir zu einer abendlichen "Gipfelbesteigung" des Pfänders auf. Das Panorama erählt durch die besonderen Lichtverhältnisse seinen besonderen Reiz. Anhand mitgebrachter Unterlagen wird die geologische Situation des Pfänders und die jüngere erdgeschichtliche Vergangenheit allgemeinverständlich erläutert. Anschließend haben die TeilneherInnen die Möglichkeit entweder noch länger auf dem Pfänder zu verweilen, mit der Bahn wieder abzufahren oder am gemeinsamen Abstieg nach Bregenz teilzunehmen.

Sonntag, 06. Juli 2008

Singen: Bohlinger Schlucht (in Zusammenarbeit mit der AG Touristik Hegau)

Wasser, Verwitterung und Erosion sind die Leitwörter der heutigen GeoWanderung in die Bohlinger Schlucht am Nordhang des Schienerberges bei Bohlingen südöstlich von Singen. Die eindrucksvolle Erosionskraft des kleinen Wasserlaufs führte hier unterhalb der Schrotzburg zur Entstehung eines Tobels an dessen Flanken der Aufbau der unterschiedlichen Molasseschichten des Schienerberges gut veranschaulicht werden kann. Die Bohlinger Schlucht gehört auch zur Gruppe der "aktiven Tobel", d.h. am Talausgang bilden sich nach jedem Starkregen lehrbuchmässige, fächerförmige Schuttkegel. Beim Verlassen des Waldes bietet sich darüberhinaus ein Hegaupanorama aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Sonntag, 22. Juni 2008

Rheinfall bei Neuhausen (SH): Geopoesie im Abendlicht

Die Besonderheit dieser kleine Spazierrunde am Rheinfall liegt in der abendlichen Stunde und an den besonderen Lichtverhältnissen dieser Stunden: die Tagesgäste sind verschwunden und der Rheinfall bietet uns ganz exklusiv sein majestätisches Schauspiel im Licht der späten Abendstunden. Wir steigen zur zum Aussichtspunkt Känzeli hinunter. Ergänzt werden die geologisch-naturkundlichen Ausführungen durch Gedichte und alte Beschreibungen des Rheinfalls bei Neuhausen.

Sonntag, 22. Juni 2008

Rielasingen: Rosenegg (in Zusammenarbeit mit der AG Touristik Hegau)

Wenig bekannt - und dennoch ein schönes Hegau-Panorama aus einem etwas anderen Blickwinkel (vgl. Abbildung). Die Anordnung der Vulkanberge folgt übrigens alten geologischen Bruchlinien – auch wenn der Vulkanismus heute als erloschen gelten kann, so sind andere Auswirkungen dieser Störungslinien immer noch bisweilen an anderer Stelle spürbar. Ein kurzer Rundgang führt zu zwei unterschiedlichen Aussichtspunkten, die uns - jeder für sich - ein herrliches Panorama auf die Landschaft zwischen Bodensee, Schienerberg und Schwäbischer Alb eröffnen.

Samstag, 14. Juni 2008

Geologische Führung in die Marienschlucht bei Konstanz Veranstaltung mit dem

Nach nahezu zweijähriger Schließung infolge großer Unwetterschäden ist es erstmals wieder möglich, die Marienschlucht bei Konstanz zu besuchen. Vom parkplatz bei der der Burg Kargegg führt ein kurzer, aber geologisch hochinteressanter Bohlenweg mit Treppen hinab zum Bodensee. Der Ausblick ist spektakulär und man kann kaum glauben, dass der kleine Wasserlauf infolge von Unwettern so angeschwollen war, dass er weite Teile des Alten Weges fortgerissen hat. An der schmalsten Stelle ist die Marienschlucht nicht einmal mehr 2 m breit. Unten angekommen, gibt es nach einer Pause entweder die Möglichkeit wieder direkt zum Ausgangspunkt aufzusteigen oder den Uferweg nach Wallhausen einzuschlagen. Diese Wegstrecke weitgehend im Schatten am Bodenseeufer entlang und am bekannten "Teufelstisch" vorbei.

Sonntag, 08. Juni 2008

Singen: Abendlicht am Hohentwiel ... das Alternativprogramm zur Fußball EM

Wie wäre es einmal an einem Frühsommer-Abend vom Singener Hausberg aus den Ausblick auf die Stadt, die Aachniederung und den Bodensee zu genießen? Hier bietet sich Gelegenheit, dies mit geologisch-naturkundlichen Erklärungen zu verbinden. Dabei kommen die Ursachen des Hegau-Vulkanismus und die vulkanischen Erscheinungsformen zur Sprache, aber auch Hinweise zur Vegetation kommen nicht zu kurz und die Bedeutung der Gletscher für unser heutiges Landschaftsbild wird den TeilnehmerInnen allgemein verständlich erklärt.

Sonntag, 08. Juni 2008

Tengen: Mühlebachschlucht (in Zusammenarbeit mit der AG Touristik Hegau)

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung am Rathaus Tengen mit Hinweisen zur Geologie des nahen Wannenberges geht es zur unweit entfernten Mühlebachschlucht. Zuvor werden aber an einem Stadtturm noch die Besonderheiten des hier vorkommenden Randengrobkalks ("Tengener Muschelkalk") erläutert. Die Enstehungsgeschichte dieses als Baustein und Mühlstein beliebten Gesteins wird so lebendig ... Beim anschließenden Durchqueren der Mühlebachschlucht wird auch die geologische Schichtenfolge erklärt.

Samstag, 07. Juni 2008

Bastberg bei Bouxwiller (Nordelsass): Goethe und die Geologie (Kooperationsveranstaltung mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V.)

Der Blick vom Bastberg bei Bouxwiller im Hanauer Land auf die Oberrheinische Tiefebene ist sehr eindrucksvoll. der junge Goethe bewunderte diese Landschaft und erwähnte bereist das Vorkommen von versteinerten Schnecken (vgl. Abbildung). Die Wanderung führt im wesentlichen über befestigte Wege und folgt hauptsächlich dem Verlauf des geologischen Lehrpfades. Bei den unterschiedlichen Gesteinen entlang des Weges werden sowohl die Entstehung wie auch die Verwendung angesprochen. Der Bastberg ist auch botanisch interessant, wobei dieser Punkt bei der Führung nur am Rande erwähnt wird.

Freitag, 06. Juni 2008

Pfaffenweiler bei Freiburg: Historische Steinbrüche und Freilichtmuseum

Der "Pfaffenweiler Sandstein" war ein historisch sehr begehrter Baustein, der auch heute noch mit seinen warmen Farben das Ortsbild von Pfaffenweiler prägt. Doch wurde dieser sehr gut zu bearbeitende Naturstein auch zur weiteren Verarbeitung nach Freiburg transportiert. Dort ist z. B. die Kanzel im Münster aus Pfaffenweiler Sandstein (vgl. Abbildung). Im Rahmen der Führung wird ausgehend vom frei zugänglichen Freilichtmuseum auf einem kleinen Rundweg auch einer der historischen Steinbrüche besichtigt und dabei auch die unterschiedlichen Entstehungsbedingungen dieses Gesteins erläutert und in den größeren Zusammenhang der Entsehung des Oberrheingrabens gestellt. Zum Verständnis der geologisch-naturkundlichen Erklärungen sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

Donnerstag, 05. Juni 2008
Lochenpass bei Balingen: Geopanorama Schwäbische Alb

Diese klassische Wandergebiet wird heute einmal aus dem Blickwinkel der Erd- und Landschaftsgeschichte besucht. Dabei steht die besondere Ausbildung der hier vorkommenden Kalksteine am Anfang der Betrachtungen. Wir lernen, Phänomene der Erdgeschichte in der Landschaft zu lesen und zu verstehen. So gehen wir der Frage nach, warum sich gerade entlang des Albtraufs ein charakteristisches Schichtstufenland ausbilden konnte und erfahren, dass die Gesteine des Schwäbischen Jura sind nicht nur wegen ihrer Fossilfunde weltbekannt sind. Diese Veranstaltung ist in abgewandelter Form ganzjährig auch als Schulausflug buchbar.

Mittwoch, 04. Juni 2008

Tübingen: Poesie der Steine

Ein abendlicher Stadtrundgang in etwas anderer Form: Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine erzählen aus der in vieler Hinsicht bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit Tübingens: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Wussten Sie z. B. daß die Stiftskirche aus Sand gebaut wurde, der vor vielen Millionen Jahren durch Unwetter hier angeschwemmt wurde? Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema. Natürlich gibt es auch ein paar Ausführungen zu "Dichtern und Denkern".

Mittwoch, 04. Juni 2008

Rottenburg-Wendelsheim: Rund um den Steinbruch Märchensee

Die aufgelassenen Schilfsandstein-Steinbrüche oberhalb von Wendelsheim sind das Ziel dieser familienfreundlichen Geo-Wanderung. Ein kurzer Anstieg durch Weinberge und Streuobstwiesen führt uns an den Waldrand. Im geheimnisvollen Halbdunkel entdeckt man nach und nach die Anzeigen der früheren Abbautätigkeit. Völlig unvermittel taucht der Märchensee auf (Abbildung). Nach einem Ausblick auf Wendelsheim führt der Weg zurück hinunter zum Parkplatz.

Sonntag, 25. Mai 2008

Sipplingen: Zeitreise durch die Molasseschichten zum Haldenhof

Von der Schallenbergstraße am Waldrand wandern über gemütlich über den Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant „Haldenhof“ hinauf. Unterwegs wird auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees, auf dessen Bedeutung als Trinkwasserspeicher sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Diese Zeitreise eröffnet Ihnen in knapp 90 Minuten einen Einblick in mehr als 20 Millionen Jahre Erdgeschichte. Neben der Geologie werden aber bei den Erklärungen auch andere naturkundliche Besonderheiten angesprochen. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Die Führung endet am Haldenhof. Von dort aus können Sie "auf eigene" Faust wieder zurück nach Sipplingen hinunter wandern oder z. B. auch über den Hödinger Tobel in Richtung Überlingen weiterwandern.

Sonntag, 25. Mai 2008

Überlingen-Goldbach: Geopanorama an der Gletschermühle

Der kurze Vormittagsspaziergang durch Obstgärten und Reben zur Goldbacher Gletschermühle eröffnet uns ein wunderschönes Morgenpanorama auf den Überlinger See und den gegenüberliegenden Bodanrück. Die Gletschermühle führt uns in eindrucksvoller Weise die gewaltigen Kräfte der Gletscher vor, die das gesamte Bodenseegebiet nachhaltig überprägt haben und ist in ihrer Art nur ein Beispiel für den vielfältigen Formenschatz, den die Gletscher hier hinterlassen haben.

Samstag, 24. Mai 2008

Konstanz: Geopanorama vom ehemaligen Leuchtturm Allmannsdorf

Sie wollten schon immer einmal das atemberaubende Panorama vom Turm der Jugendherberge Konstanz genießen, aber hatten bislang noch keine Gelegenheit dazu? An diesem Abend gibt es ausnahmsweise die Möglichkeit, nicht nur die ... vielen ... Stufen zu erklimmen, sondern auch einen Rundblick unter fachkundiger Begleitung zu genießen. Alpen, Molasse, Gletscher - die Erdgeschichte wird hier spannend verpackt und für alle TeilnehmerInnen verständlich erklärt und damit nachvollziehbar.

Samstag, 24. Mai 2008
Auf den Spuren der Wasserscheide zwischen Hohenfels und Mühlingen (in Zusammenarbeit mit der AG Touristik Hegau)

In Begleitung der Bürgermeister beider Gemeinden besuchen wir den größten Findling des Gebiets bei Deutwang Abbildung links), genießen die herrliche Aussicht in Richtung Bodensee, Alpen und Hegau und fahren dann an den Rand der Schwackenreuter Seenplatte. Hier, am ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt Schwackenreute, kommen wir auf die spannende Geschichte der Europäischen Wasserscheide zu sprechen. Schließlich geht es nach Mühlingen mit einem Rundblick vom Brennerberg auf Mainwangen (hier fand übrigens vor fast 50 Jahren eine Bohrung auf Erdöl statt!) und abschließend noch in das neue Rathaus der Gemeinde.

Freitag, 23. Mai 2008
Raichberg bei Albstadt-Onstmettingen: Hier wackelt die Alb!

Rund um den Raichberg bei Onstmettingen gibt es Vieles zu entdecken: Unterhalb des Nägelehauses ist ein Kohlenmeiler wieder errichtet worden – was das mit Geologie zu tun hat, erfahren die TeilnehmerInnen gleich zu Anfang. Weiter geht es zum „Hangenden Stein“ - hier sieht man, wie der aus Oberjura-Kalkstein aufgebaute Albtrauf allmählich abbricht. Schließlich gehen wir weiter bis zum Backofenfels. Von hier aus bietet sich ein einmaliger Ausblick auf die Burg Hohenzollern: Ein Bilderbuch der Erdgeschichte tut sich auf. Was am Zollern so ungewöhnlich ist und warum es hier immer wieder Erdbeben gibt wird vor dem Rückweg zum Nägelehaus erklärt. Diese Veranstaltung ist in abgewandelter Form ganzjährig auch als Schulausflug buchbar.

Donnerstag, 01. Mai - Sonntag, 04. Mai 2008

Geokulturelle Studienreise in den Geopark "Haute-Provence"

Auf der nebenstehenden Abbildung sehen Sie eine Auffaltung in den Oberjura-Kalksteinen bei Sisteron. Diese Lokalität wurde am zweiten Tag unserer Fahrt besucht. Von Freiburg geht die Fahrt über den Schweizer Jura nach Neuchâtel. Dort wird Mittagspause sein. Anschließend geht die Fahrt weiter über Genf nach Grenoble und von dort durch den Vercors in das kleine Städtchen Die (1. Nacht). Von dort aus führt die Route über Sisteron und die "Straße der Zeit" nach Digne (2. Nacht). Am dritten Tag fahren wir entlang der Route Napoleon nach Süden bis Castellane (3. Nacht) bevor am vierten Tag über die Verdon-Schlucht die Rückreise angetreten wird. Unterwegs werden verschiedene Halte und Museumsbesuche eingelegt; neben der Geologie erhalten die TeilnehmerInnen auch Erklärungen zur Botanik und zur Landschaftsgeschichte des Naturraums "Haute Provence". Auch für einen Besuch auf einem provençalischen Markt oder zur Weinverkostung sollte die Zeit reichen.

Sonntag, 27. April 2008

Geologische Spurensuche an den Vaubanfestungen in Neuf-Brisach und Breisach

An ausgesuchten Beispielen in Neuf-Brisach (Abbildung: Porte de Bâle / Basler Tor) und Breisach werden die beiden Vaubanfestungen geologisch "unter die Lupe" genommen. Was für Gesteine wurden verwendet? Lässt sich eine zuverlässige Aussage über die Herkunft der Bausteine machen? Hatte die politische Zugehörigkeit eine Bedeutung für die Bezugsquellen der Bausteine? Wie kann man die unterschiedlichen Gesteine in den Mauern erkennen und unterscheiden? Die allgemein verständliche geologische Führung diesseits und jenseits der Grenze gibt auf alle diese Fragen eine Antwort. Im Rahmen der Exkursion wird auch die besondere Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Geologie, Archäologie und Denkmalpflege herausgestellt, ohne die eine zufriedenstellende Beantwortung dieser Fragen nicht möglich wäre.

Samstag, 26. April 2008

Überlingen: Geologische Stadtexkursion
(in Zusammenarbeit mit der VHS Friedrichshafen)

Vom Treffpunkt aus gehen wir wenige Schritte zum See und dann an der Uferpromenade entlang in Richtung Stadtgraben (vgl. Abbildung). Diese Zeitreise in der Nähe der Innenstadt von Überlingen eröffnet Ihnen einen etwa 3 h Einblick in nahezu 30 Millionen Jahre Erdgeschichte. Neben der Geologie von Überlingen wird aber auch auf die Entstehung des Bodensees und dessen grosse Bedeutung als Trinkwasserspeicher für Baden-Württemberg, auf die Verwendung lokaler Bausteine am Beispiel des Münsters sowie auf das Überlinger Thermalwasser eingegangen. Die Veranstaltung kann auch ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Sonntag, 20. April 2008

Engen: Frühjahr am Hohenhewen (in Zusammenarbeit mit der AG Touristik Hegau)

Auf vielfachen Wunsch wird in diesem Jahr der Hohenhewen zum ersten Mal angeboten. Zugegebenermaßen ist der Anstieg auf den Hausberg von Engen z. T. recht steil; dafür wird man aber am Gipfel unterhalb der Ruine mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Nachdem im letzten Jahr landschaftspflegerische Maßnahmen eingeleitet wurden, ist die Sicht sogar noch besser geworden. Der Hohenhewen gehört zu den Kegelbergen des Hegau, die aus basaltähnlichem Gestein aufgebaut sind. Doch auch den chrakteristischen Ablagerungsspuren des eiszeitlichen, alpinen Rheingletschers werden wir beim Auf- und Abstieg begegnen.

Samstag, 19. April 2008

Immendingen: Wo das Donauwasser verschwindet ...

Kaum zu glauben aber wahr! Wer diese eindrucksvolle Flussschwinde schon einmal mit eigenen Augen gesehen hat, wird dieses Naturschauspiel in Erinnerung behalten. Was ist der Grund hierfür? Das Flussbett der Donau verläuft ab Immendingen in den verkarsteten Schichten des Oberjura. Das Flusswasser dringt durch zahlreiche Spalten in den Untergrund. Und wo tritt das Wasser wieder zutage? Am Aachtopf - wenige Kilometer in südlicher Richtung entfernt von der Versinkungsstelle. Diese Veranstaltung kann auch ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Donnerstag, 17. April – Samstag, 19. April 2008

Wasser, Wandern, Wutach

Diese vom Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergwerks angebotene Fortbildung ist für interessierte LehrerInnen aller Schulen gedacht, die an einer Zeitreise durch die Erdgeschichte Baden-Württembergs teilnehmen wollen. Themen der Veranstaltung waren: Einführung in die Erd- und Landschaftsgeschichte des Schwarzwaldes und der Baar unter besonderer Berücksichtigung der Wutachschlucht, Flussgeschichte in Südwestdeutschland, eine längere Wanderung durch die Wutachschlucht, allgemeinverständliche geologisch-naturkundliche Erklärungen vor Ort, zusätzlich Hinweise auf Aspekte des Naturschutzes sowie Anregungen zur Gestaltung von Projekttagen in der Wutachschlucht. Die Übernachtung mit Vollverpflegung fanden in der JH Bonndorf statt.

Sonntag, 13. April 2008

Frühling im Kaiserstuhl

Nach einer geologischen Einführung vom Eckartsberg bei Breisach begeben wir uns auf eine Zeitreise durch 20 Millionen Jahre Erdgeschichte und besuchen dabei klassische geologische Lokalitäten wie die Lößwand in Bickensohl (links im Bild), den Badberg mit seinen botanischen Besonderheiten und einen Aufschluss mit Vulkangesteine bei Ihringen. Abschließend wird noch ein Aussichtspunkt mit Panorama-Rundblick aufgesucht.

Freitag, 11. April 2008

Freiburg: Steine in der Stadt - Sandstein, Porphyr und Granit

Dieser etwas andere Stadtrundgang beginnt am Haupteingang des Freiburger Münsters. Hier erfahren Sie Grundsätzliches über die Bausteine und deren Herkunft sowie zu den heutigen Probleme bei der Konservierung der Bausteine. Woher kam das viele Geld für den Münsterbau? Wir gehen über den Münsterplatz weiter und sehen uns noch an einigen Stellen Beispiele für Sandsteinverwitterung an, die mancherorts für beindruckende Bauschäden verantwortlich ist. Schließlich betrachten wir die verfältigen Straßenpflaster unter unseren Füßen und entdecken auf einmal eine große Vielfalt an unterschiedlichen Gesteinen, die oft mit Bedacht und im Hinblick auf die umliegenden Gebäude ausgewählt wurden. Anschließend gehen wir über die Konviktgasse zum Schwabentor und zum Schloßbergring. Hier verläuft die Hauptrandstörung des Rheingrabens. Was macht diese Störung so wichtig und interessant? Was hat sie mit Erdbeben, Thermalbädern mit Erdbeben, Thermalbädern und dem Bergbau im Schwarzwald zu tun? Der Stadtspaziergang endet am Augustinerplatz. Dieser Geologische Stadtspaziergang kann - entsprechend angespasst - auch ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Sonntag, 06. April 2008

Aachtopf: Wo das Donauwasser zutage tritt ...
(in Zusammenarbeit mit der

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund des Oberjurakalks. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt und wie lange das Wasser für seine unterirdische Reise benötigt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr darüber bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als Quelle mit der größten Schüttung in Deutschland gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und die Aktivitäten der Höhlentaucher. Wer am 19. April nach Immendingen kommt, der sieht auch, wo das Donauwasser verschwindet ...

Sonntag, 30. März 2008

Ulm: Geologische Stadtwanderung vom Kuhberg zum Ulmer Münster

Diese stadtnahe GeoWanderung führt uns vom Kuhberg hinunter an die Donau. Wir gehen entlang des Uferweges in Richtung Ulmer Innenstadt. Dabei verläuft ein Teil der Wegstrecke auf dem vom BUND Ulm eingerichteten Naturweg, dessen Stationen Informationen zu unterschiedlichen Naturphänomenen bieten. Nach einer allgemeinen Einführung zur geologischen Lage des Raumes Ulm sprechen wir z. B. über die Rutschungen am Kuhberg, die alten Ulmer Ziegeleien und ihre Bedeutung für die frühe Industrialisierung der Stadt. Die Untiefen in der Donau kommen ebenso zur Sprache wie die Herkunft die historischen Bausteine des Münsters.

Samstag, 29. März 2008

Ulm: Münster, Ziegel und Zement

Themen dieses nachmittäglichen geologischen Stadtrundgangs sind die unterschiedlichen Bausteine des Ulmer Münsters und anderer Gebäude der Ulmer Innenstadt, die frühere Wasserversorgung, die ehemalige Bedeutung der Ziegeleien und die Gründe, weshalb Ulm zur Wiege der deutschen Zementindustrie wurde (und auch heute noch auf dem deutschen Markt entsprechend vertreten ist!). Gleichzeitig wird auch noch einmal auf die vor wenigen Jahren abgeschlossene archäologische Stadtgrabung in der Neuen Straße hingewiesen. Sofern die Zeit reicht, wird das "archäologische Fenster" im neuen Parkhaus besichtigt. Die Erklärungen sind allgemeinverständlich, so dass keine besonderen Fachkenntnisse zum Verständnis erforderlich sind - diese etwas andere Stadtführung versteht sich als "Ulmer Heimatkunde" und richtet sich in besonderem Maße an interessierte Ulmer Bürgerinnen und Bürger und kann auch - entsprechend angepasst und etwas abgewandelt - ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Donnerstag, 27. März 2008

Geopanorama und Gletschermühlen bei Torbole am Gardasee – auf Goethes Spuren

Der Gardasee bietet mehr als Wasser, Wind und Frühlingsonne! Oberhalb von Torbole bietet sich ein einmaliges Landschaftspanorama auf das Nordufer des Gardasees mit Riva und Torbole, den beiden durch den Monte Brione getrennten und seit einigen Jahren durch einen Tunnel verbundenen Kleinstädten. Dieser paradiesiche Ausblick hat bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fasziniert und er legte davon ein begeistertes schriftliches Zeugnis ab. Goethe und die Geologie ist übrigens ein faszinierendes Thema! Daneben gibt es direkt am Aussichtspunkt kleine, aber eindrucksvolle Karstphänomene zu sehen und etwas unterhalb kann man die berühmten Gletschermühlen besuchen. Zum Verständnis der Führung (in deutscher Sprache) sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

(Kar)Freitag, 21. März 2008

Hohentwiel: Feuer, Eis, Wasser (in Zusammenarbeit mit der AG Touristik Hegau)

Der Hohentwiel mit seiner charakteristischen Form ist ohne Zweifel der bekannteste Kegelberg des Hegau. War der Hohentwiel einmal ein aktiver Vulkan? Ist der Vulkanismus im Hegau erloschen? Nach der Führung werden Sie mehr wissen ... Gemeinsam wird ein Teil des Vulkanpfads am Hohentwiel oberhalb der Stadt Singen erkundet. Neben Geologie, Vulkanismus und Biologie werden natürlich auch weitere Themen wie Naturschutz und Landschaftspflege angesprochen. Zum Verständnis sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Für Kinder gibt es ein kleines „Arbeitsblatt“. Beim abschließenden, mittlerweile bereits traditionellen „Mostempfang“ wird auch das weitere Exkursionsangebot im Hegau für 2008 vorgestellt. Der Hohentwiel ist auch seit Jahren beliebtestes Ziel unser Schulausflüge.

Sonntag, 16. März 2008

Ofterdingen: Besuch des Ammonitenpflaster
(in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Im Bachbett der Steinlach in der Ortsmitte von Ofterdingen südlich Tübingen ist eine einzigartige Ansammlung von Ammoniten, Muscheln und Austern zu sehen (Abbildung). Neben der faszinierenden Entstehungsgeschichte dieses heute geschützten Naturdenkmals werden andere bekannte Massenansammlungen von Fossilien im Schwäbischen Jura und die verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten angesprochen und die Entstehung des Schichtstufenlandes erläutert.

Samstag, 15. März 2008

Scharnhausen bei Stuttgart: Der nördlichste Vorposten des Albvulkanismus

Viel ist nicht mehr zu sehen - nur ein kleiner Aufschluß am Rande einer Streuobstwiese (Abbildung) in der Nähe von Scharnhausen. Doch die Lage dieses Vulkanschlotes ist außerordentlich interessant. Dieser nördlichste Vorposten des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets liefert durch seine Auswurfmassen eine direkte Angabe über die Lage des Albtraufs zur Zeit des aktiven Vulkanismus im jüngeren Tertiär. Mehr dazu und zum Albvulkanismus insgesamt direkt in Scharnhausen ...

Donnerstag, 13. März 2008

Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn? Impressionen zur Geologie und Landschaftsgeschichte des Gardasees – auf Goethes Spuren Abendvortrag im Naturkundemuseum Reutlingen

Die Urlaubsregion rund um den Gardasee bietet mehr als Wasser, Wind und Sonne! So bietet sich z. B. vom Monte Baldo (Abbildung) oder oberhalb von Torbole am Nordufer ein einmaliges Panorama auf den See. Der Ausblick hat bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fasziniert und er legte davon ein begeistertes schriftliches Zeugnis ab. Einige der literarisch verewigten Schauplätze werden im Verlauf des Vortrages vorgestellt.
Die Grundzüge der geologischen Entwicklungsgeschichte des Gardasees werden anhand einiger ausgewählter Beispiele allgemeinverständlich erläutert. Auf botanische und historische Besonderheiten des Naturraums wird ebenfalls eingegangen.
Goethe und die Geologie ist ein faszinierendes Thema! Hinweise auf weitere Dichter und Künstler sowie deren Schilderungen vom Gardasee vervollständigen das geokulturelle Landschaftserlebnis im Rahmen dieses Vortrags.

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 112b
79117 Freiburg
Tel. +49-162-40.65.416
E-Mail: geotourist@aol.com