Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Weihnachtsvortrag in der Parkhöhle Weimar:

Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn? Impressionen zur Geologie und Landschaftsgeschichte des Gardasees – auf Goethes Spuren

Die Urlaubsregion rund um den Gardasee bietet mehr als Wasser, Wind und Sonne! So bietet sich z. B. oberhalb von Torbole am Nordufer ein einmaliges Panorama auf den See. Der Ausblick hat bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fasziniert und er legte davon ein begeistertes schriftliches Zeugnis ab. Einige der literarisch verewigten Schauplätze werden im Verlauf des Vortrages vorgestellt.
Die Grundzüge der geologischen Entwicklungsgeschichte des Gardasees werden anhand einiger ausgewählter Beispiele allgemeinverständlich erläutert. Auf botanische und historische Besonderheiten des Naturraums wird ebenfalls eingegangen.
Goethe und die Geologie ist ein faszinierendes Thema! Hinweise auf weitere Dichter und Künstler sowie deren Schilderungen vom Gardasee vervollständigen das geokulturelle Landschaftserlebnis des vorweihnachtlichen Vortragsabends.

Sonntag, 09. Dezember 2007

Naturkundemuseum Reutlingen: Sonntagsexkursion Kalktufflandschaft Gönningen

Das Thema der letzten Sonntagsexkursion 2007 für das Naturkundemuseum Reutlingen ist der Kalktuffabbau im Raum Gönningen. Das heutige Naherholungsgebiet Oberes Wiesaztal ("Gönninger Seen") war noch vor 100 Jahren ein Gebiet, in dem intensiver Natursteinabbau betrieben wurde, denn die weiches Süßwasserkalk-Abscheidungen ("Kalktuffe") waren begehrte Bausteine (z. B. Rathaus Gönningen, Amtsgericht Reutlingen uvm.). Die Abbauspuren sind auch heute noch deutlich erkennbar (vgl. Abbildung). Vor einigen Jahren wurde ein Themenweg angelegt, der aus Anlaß der Exkursion teilweise begangen und kommentiert wird.

Samstag, 08. Dezember 2007

Musée Cuvier und Weihnachtsmarkt in Montbéliard

Am 6. April 2007 wurde in Montbéliard nach jahrelanger Schließung das Musée Cuvier im Schloß der Herzöge von Württemberg zu Montbéliard (ehemals Mömpelgard) wieder eröffnet. Aus diesem Anlaß organisiert die Gesellschaft für Naturkunde als älteste naturwissenschaftliche Gesellschaft Württembergs eine Führung im neuen Museum. Hierbei wird vor allem auf die Bedeutung der Arbeiten Cuviers für die Wissenschaftsgeschichte der beginnenden Neuzeit eingegangen. Nach der Besichtigung des Museums und Ausführungen zum Schloß der Herzöge von Württemberg besteht anschließend ausreichend Möglichkeit, den Weihnachtsmarkt in Montbéliard zu besuchen, der zu Füßen des Schlosses die historische Altstadt jedes Jahr zur Adventszeit in ein Lichtermeer verwandelt.

Mittwoch, 21. November 2007

Steine in der Stadt: Geologischer Stadtrundgang in Freiburg

Ausgehend einem kurzen Überblick zur geologischen Situation Freiburgs beschäftigen wir uns zunächst mit dem Münster, seinen Bausteinen und den aktuellen Restaurierungskonzepten. Anschließend erkunden wir weitere Bausteine in der Freiburger Innenstadt. Dabei wird auch auf die unterschiedliche Pflasterung in der Altstadt eingegangen. Bei dieser etwas anderen Stadtführung geht der Blick oft nach unten.

Mittwoch, 21. November 2007

Die Welt der Mineralien: Besuch der Mineralogischen Sammlung der Universität Freiburg

Vom Münster aus führt uns der kurze Weg ins Institutsviertel in der Albertstraße. Das Institut für Mineralogie und Geochemie der Universität Freiburg verfügt über eine außerordentlich reiche Sammlung von Mineralien, die teilweise in neuen Vitrinen der Öffentlichkeit zugänglich sind (Abbildung: Turmalin). Eine permanente Photoausstellung zeigt ungewöhnliche Anblicke der Erde. Im Rahmen der Führung wird auch auf praktische Anwendungen der Mineralogie im Alltag verwiesen.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Hohentwiel: Herbstvormittag am Hontes

Bei sonnigem Wetter besteigen wir die Festung und genießen den einmaligen Rundblick vom Hohentwiel auf die Kegelberge des Hegau. Die vielgepriesene Landschaft, entstanden durch „Feuer, Eis und Wasser“ bietet in der morgendlichen Herbstsonne einen ganz besonderen Anblick.
Bei unsicheren Witterungsverhältnissen wird ein Teil des Vulkanpfades mit Schwerpunkt auf der Südostseite oberhalb der Weinberge aufgesucht.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Rosenegg: Herbstliches Geopanorama der Hegauberge

Die Abschlussveranstaltung 2007 führt die TeilnehmerInnen zur Rosenegg. Zwei Aussichtspunkte bieten ungewöhnliche Ansichten der Hegaulandschaft (vgl. Abbildung). Die Anordnung der Vulkanberge folgt übrigens alten geologischen Bruchlinien – auch wenn der Vulkanismus heute als erloschen gelten kann, so sind andere Auswirkungen dieser Störungslinien immer noch bisweilen an anderer Stelle spürbar.

Samstag, 13. Oktober 2007
Hewenegg: Als die Antilopen im Hegau grasten

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelihof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Hewenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen (vgl. Abbildung). Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des Basaltes und die darüber lagernden Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Hewenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen eine neue Deutung ihrer geologischen Entstehungsgeschichte erfuhr.

Freitag, 05. Oktober 2007

Geopanorama und Gletschermühlen bei Torbole am Gardasee – auf Goethes Spuren

Der Gardasee bietet mehr als Wasser, wind und Sonne! Oberhalb von Torbole bietet sich ein einmaliges Landschaftspanorama auf das Nordufer des Gardasees mit Riva und Torbole, den beiden durch den Monte Brione getrennten und seit einigen Jahren durch einen Tunnel verbundenen Kleinstädten. Dieser paradiesiche Ausblick hat bereits Johann Wolfgang von Goethe auf seiner "Italienischen Reise" fasziniert und er legte davon ein begeistertes schriftliches Zeugnis ab. Goethe und die Geologie ist übrigens ein faszinierendes Thema! Daneben gibt es direkt am Aussichtspunkt kleine, aber eindrucksvolle Karstphänomene zu sehen und etwas unterhalb kann man die berühmten Gletschermühlen besuchen.

Samstag, 29. September 2007
Herbstfarben im Kaiserstuhl

Der geologisch-naturkundliche Erlebnisweg am Limberg bei Sasbach ist das Ziel unserer frühherbstlichen Geowanderung. Die Strecke bietet schöne Ausblicke auf Vogesen, Breisgau und Scjwarzwald. Dabei wird neben der vielfältigen vulkanischen Entstehungsgeschichte des Kaiserstuhls auch an geeigneter Stelle in verständlicher Weise auf die Mineralien und ihre Besonderheiten eingegangen. Auch die Bedeutung des Kaiserstuhls innerhalb des Oberrheingrabens wird mit Hilfe einer geologischen Karte angesprochen und erläutert.

Sonntag, 16. September

2007
Tag des Geotops: Erlebnis Geologie am Hohentwiel

Anläßlich des „Tag des des Geotops“ erhalten Sie jede Menge Informationen zur Bedeutung schützenswürdiger geologischer Objekte, aktuelle Informationen zum Geotopschutz, neuere Literatur und Hinweise auf geologische Veranstaltungen sowie mehrere Kurzführungen von jeweils ca. 60 Minuten Dauer am Hohentwiel. Für Kinder gibt es Malbögen und Vulkansteine zu bewundern. Die Vulkanruine Hohentwiel ist ohne Zweifel der bekannteste Kegelberg im Hegau – sowohl seine Geschichte wie auch seine geologische Entstehung sind ungewöhnlich - auch eine Briefmarke mit dem Hohentwiel hat es schon gegeben!

Samstag, 15. September 2007

Tagesexkursion mit der Gesellschaft für Naturkunde Württemberg

Westlicher Bodensee und Schienerberg

Bus-Exkursion mit Besuch der Wasserscheide bei Schwackenreute (kurzer Fußmarsch; keine Steigung) und Weiterfahrt zu den Heidenhöhlen bei Stockach (etwa 45 minütiger Fußmarsch; leichte Steigung auf befestigten Wegen) sowie ein Geopanorama über den Bodensee von der Halbinsel Höri (wahrscheinlich am Wasserturm von Gundholzen). Dort findet bei entsprechender Witterung auch die Mittagspause statt. Die Fahrt auf der Höri-Rundstraße führt weiter über Horn und Hornstaad (evtl. kurzer Stop) nach Gaienhofen und dem Öhninger Ortsteil Wangen. Abschließend erfolgt dort ein Besuch im Museum Fischerhaus. Dabei werden sowohl die archäologischen wie auch die paläontologischen Schauräume vorgestellt (darunter auch eine Kopie des berühmten Riesensalamanders von Öhningen).

Sonntag, 09. September 2007

Überlingen: Geologie im Stadtgraben

Vom Treffpunkt aus gehen wir wenige Schritte zum Münster und danach in einen Teil des Stadtgrabens. Die Zeitreise durch die Innenstadt eröffnet Ihnen in etwa 90 Minuten einen Einblick in mehr als 20 Millionen Erdgeschichte. Neben der Geologie von Überlingen wird aber auch auf die Entstehung des Bodensees und dessen grosse Bedeutung als Trinkwasserspeicher für Baden-Württemberg, auf die Verwendung lokaler Bausteine sowie auf das Überlinger Thermalwasser eingegangen. Daneben werden auch andere naturkundliche Besonderheiten angesprochen. Zur Teilnahme am geologischen Stadtrundgang sind keine besonderen Fachkenntnisse erforderlich.

Samstag, 08. September 2007

Heidenhöhlen: Als Stockach am Meer lag ... (in Zusammenarbeit mit der AG Hegau)

Die im grünlich-gelben Molassesandstein angelegten Höhlen sind nicht die einzigen ihrer Art im Raum Stockach. Viele den künstlich angelegten Höhlen wurden früher als Bierkeller oder zum Lagern und Kühlen von Lebensmitteln angelegt. Manche diensten auch als Fluchtort oder Versteck. Doch was ist das für ein Gestein? Bei dem kurzen Rundgang erfahren die TeilnehmerInnen die faszinierende Entstehungsgeschichte und die Herkunft der Molassebildungen sowie deren Zusammenhang mit den Alpen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Zeitreise, als Stockach noch am Meer lag ...

Freitag, 07. September 2007

Abendlicht am Haldenhof bei Sipplingen

Von der Schallenbergstraße am Waldrand wandern über gemütlich über den Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant „Haldenhof“ hinauf. Unterwegs wird auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees, auf dessen Bedeutung als Trinkwasserspeicher sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Diese Zeitreise eröffnet Ihnen in knapp 90 Minuten einen Einblick in mehr als 20 Millionen Erdgeschichte. Neben der Geologie werden aber bei den Erklärungen auch andere naturkundliche Besonderheiten angesprochen. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Die Führung endet am Haldenhof. Von dort aus können Sie "auf eigene" Faust wieder zurück nach Sipllingen oder weiterwandern.

Sonntag, 05. August 2007

Naturkundemuseum Reutlingen: Der Jusi – ein Vulkan-Fremdling im Jurameer

Der kahle Jusi bei Kohlberg zwischen Metzingen und Neuffen ist wahrscheinlich der eindrucksvollste Zeuge des tertiären Vulkanismus im Urach-Kirchheimer Vulkangebiet. Wer die steile Flanke erklommen hat, der wird mit einem wunderschönen Rundblick belohnt, der weit bis in das Vorland der Schwäbischen Alb bis zur Filderebene vor den Toren Stuttgarts reicht. Neben dem Vulkangestein werden auch auch die Lage, das Alter und die heute noch andauerenden Begleiterscheinungen des Vulkanismus angesprochen. Auch die Spätfolgen wie etwa die Nutzung der Erdwärme sind Thema dieser Veranstaltung im Rahmen der Sonntags-Exkursionen des Naturkundemuseums Reutlingen.

Samstag, 28. Juli 2007

Geowanderung am Pfänder bei Bregenz in Vorarlberg

Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz (vgl. Abbildung der Pfänderbahn AG) und dem Panoramüberblick an der Bergstation auf den Bodensee und die Alpen geht es abwärts. Dabei werden an geeigneten Punkten Erklärungen zur Geologie und Naturgeschichte des Pfändergebietes in allgemeinverständlicher Form abgegeben. Im unteren Teil des Pfänders wurde vor einigen Jahren ein geologischer Lehrpfad angelegt, den wir in Teilen gemeinsam begehen werden. Dabei sehen wir vor allem unterschiedliche Molasse-Schichten des Tertiärs und sprechen auch über die Klammbildung der steil herabstürzenden Bäche im alpinen Raum.

Samstag, 14. Juli 2007

Bohlinger Schlucht: „Geologie zum Anfassen“

Das Wasser, die Verwitterung und die Abtragung sind die Leitwörter der heutigen GeoWanderung in die Bohlinger Schlucht am Nordhang des Schienerberges südöstlich von Singen. Die eindrucksvolle Erosionskraft des kleinen Wasserlaufs lies hier unterhalb der Schrotzburg einen Tobel entstehen, an dessen Flanken der Aufbau der unterschiedlichen Molasseschichten des Schienerberges gut veranschaulicht werden kann. Die Bohlinger Schlucht gehört auch zur Gruppe der "aktiven Tobel", d.h. am Talausgang bilden sich nach jedem Starkregen fächerförmige Schuttkegel. Beim Verlassen des Waldes bietet sich darüberhinaus ein Hegaupanorama aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Samstag, 7. Juli 2007

Wein und Stein am Fuße des Hohentwiel bei Singen

Wir besuchen die „unbekannte Seite“ des Hohentwiel und verbinden geologische Erklärungen zum Aufbau des Hohentwiel oberhalb des Weinguts mit einer anschließenden kleinen Weinverkostung im Weingut Vollmayer. Der heute besuchte Bereich liegt am Vulkanpfad und bietet neue Einblicke und interessante Aufschlüsse im mächtigen Tuffmantel (wie z. B. die abgebildeten Lapilli), der auf der Hilzinger Seite erhalten blieb und nicht dem Gletscher zum Opfer fiel.

Geokurs 2007 am Volkshochschulheim Inzigkofen
Geologie und Landschaftsgeschichte zwischen Alb, Schwarzwald und Kaiserstuhl Kurs 01099 vom 25. - 30. Juni 2007

Die Entstehungsgeschichte der Schwäbischen Alb, des Schwarzwaldes, der Vorbergzone, des Oberrheingrabens und des Kaiserstuhls sind die zentralen Themen des diesjährigen Geologie-Kurses zur Geologie von Baden-Württemberg. Eine zweitägige Exkursion (26. – 27. Juni) mit Übernachtung in Freiburg unweit des Münsters führt zu klassischen Lokalitäten und „Geheimtipps“ im Feldberg-Gebiet, in die Vorbergzone und in den Kaiserstuhl. Eine Halbtagsexkursion führt uns am 28. Juni unter anderem auf den Raichberg bei Onstmettingen (Überblick zur Entstehung und Entwicklung der südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft). Zusätzlich werden an den verschiedenen Exkursionshalten neben den geologischen Informationen (z. B. Gesteinsbeschaffenheit, Entstehung und Verwendungsmöglichkeiten) auch klimatische oder botanische Besonderheiten angesprochen. Zur Veranschaulichung werden die geologischen Phänomene durch die gemeinsame Entwicklung eines Geopanoramas erschlossen. Das „Lesen“ und Erkennen der erdgeschichtlichen Vergangenheit im heutigen Landschaftsbild bildet neben der theoretischen Wissensvermittlung das Grundgerüst dieser Woche

Freitag, 22. Juni 2007

Geopanorama bei Überlingen: Goldbacher Gletschermühle

Der kurze abendliche Spaziergang durch Obstgärten und Weinfleder zur Goldbacher Gletschermühle eröffnet uns ein wunderschönes Abendpanorama auf den Überlinger See und den gegenüberliegenden Bodanrück. Die Gletschermühle führt uns in eindrucksvoller Weise die gewaltigen Kräfte der Gletscher vor, die das gesamte Bodenseegebiet nachhaltig überprägt haben und ist in ihrer Art nur ein Beispiel für den vielfältigen Formenschatz, den die Gletscher hier nach ihrem Abschmelzen hinterlassen haben. Eine kleine frühsommerliche Weinverkostung (ab 18 Jahre im Preis der Veranstaltung inbegriffen) rundet die Veranstaltung ab.

Samstag, 09. Juni 2007

Abendstimmung am Rheinfall

Die Besonderheit dieser kleine Spazierrunde am Rheinfall liegt in der abendlichen Stunde und an den besonderen Lichtverhältnissen dieser Stunden: die Tagesgäste sind verschwunden und der Rheinfall bietet uns ganz exklusiv sein majestätisches Schauspiel im Licht der späten Abendstunden. Wir steigen zur zum Aussichtspunkt Känzeli hinunter. Ergänzt werden die geologisch-naturkundlichen Ausführungen durch Gedichte und alte Beschreibungen des Rheinfalls bei Neuhausen.

Samstag, 09. Juni 2007

Mühlebachschlucht bei Tengen: Vulkane, Tobel, Mühlen (in Zusammenarbeit mit der AG Hegau

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung am Rathaus Tengen mit Hinweisen zur Geologie des nahen Wannenberges geht es zur unweit entfernten Mühlebachschlucht. Zuvor werden aber an einem Stadtturm noch die Besonderheiten des hier vorkommenden Randengrobkalks ("Tengener Muschelkalk") erläutert. Die Enstehungsgeschichte dieses als Baustein und Mühlstein beliebten Gesteins wird so lebendig ... Beim anschließenden Durchqueren der Mühlebachschlucht wird auch die geologische Schichtenfolge erklärt.

Freitag, 08. Juni 2007

Abendpanorama am Hohentwiel

Wie wäre es einmal an einem Frühsommer-Abend vom Singener Hausberg aus den Ausblick auf die Stadt, die Aachniederung und den Bodensee zu genießen? Hier bietet sich Gelegenheit, dies mit geologisch-naturkundlichen Erklärungen zu verbinden. Dabei kommen die Ursachen des Hegau-Vulkanismus und die vukanischen Erscheinungsformen zur Sprache, aber auch Hinweise zur Vegetation komen nicht zu kurz und die Bedeutung der Gletscher für unser heutiges Landschaftsbild wird den TeilnehmerInnen allgemein verständlich erklärt.

Samstag, 26. Mai 2007

Von Bittelbrunn zu den Rentierjägern im Brudertal (in Zusammenarbeit mit der AG Hegau)

Das Brudertal bei Engen und der vor einigen Jahren eingerichtete "Eiszeitpark" ist das Ziel dieser Samstagswanderung. Themen sind die Geologischen Verhältnisse, die botanischen Besonderheiten sowie die Bedeutung der archäologischen Funde, die das Brudertal mit dem Petersfelsen und der Gniershöhle zu einer wichtigen Fundstelle machen. Die Umgestaltung des Brudertales zum "Eiszeitpark" führte zu Eingriffen in die uns vertraute und vom Menschen maßgeblich beeinflusste mitteleuropäische Kulturlandschaft. Andererseits vermittelt das Gebiet einen Eindruck vom Landschaftsbild aus der Zeit der Rentierjäger ...

Freitag, 25. Mai 2007

Raichberg bei Albstadt-Onstmettingen: Wo die Alb wackelt ...

Rund um den Raichberg bei Onstmettingen gibt es Vieles zu entdecken: Unterhalb des Nägelehauses ist ein Kohlenmeiler wieder errichtet worden – was das mit Geologie zu tun hat, erfahren die TeilnehmerInnen gleich zu Anfang. Weiter geht es zum „Hangenden Stein“ - hier sieht man, wie der aus Oberjura-Kalkstein aufgebaute Albtrauf allmählich abbricht. Schließlich gehen wir weiter bis zum Backofenfels. Von hier aus bietet sich ein einmaliger Ausblick auf die Burg Hohenzollern: Ein Bilderbuch der Erdgeschichte tut sich auf. Was am Zollern so ungewöhnlich ist und warum es hier immer wieder Erdbeben gibt wird vor dem Rückweg zum Nägelehaus erklärt.

Donnerstag, 24. Mai 2007

Poesie der Steine in der Tübinger Altstadt

Schon die verschiedenen Bezeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Pflastersteine erzählen aus der in vieler Hinsicht bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit Tübingens: Begriffe wie Schilfsandstein oder Gipskeuper geben ihre Geheimnisse preis! Wussten Sie z. B. daß die Stiftskirche aus Sand gebaut ist, der vor vielen Millionen Jahren durch Unwetter hier angeschwemmt wurde? Der früher sehr bedeutende Natursteinabbau im nahen Schönbuch und der ehemalige Gipsabbau im Raum Wurmlingen ist ebenfalls Thema.

Donnerstag, 24. Mai 2007

Geopanorama am Lochenpaß auf der Zollernalb bei Balingen

Diese klassische Wandergebiet wird heute einmal aus dem Blickwinkel der Erd- und Landschaftsgeschichte besucht. Dabei steht die besondere Ausbildung der hier vorkommenden Kalksteine am Anfang der Betrachtungen. Wir lernen, die Erdgeschichte in der Landschaft zu lesen und verstehen, warum sich entlang des Albtraufs ein charakteristisches Schichtstufenland ausbilden konnte. Die Gesteine des Schwäbischen Jura sind nicht nur wegen ihrer Fossilfunde weltbekannt.

Sonntag 13. Mai 2007

Auf den Spuren des Kalisalzes in Südbaden – naturkundlich-geologische Exkursion in der Umgebung von Müllheim

Im Zusammenhang mit der Entstehung des Oberrheingrabens entstanden auf beiden Seiten des Rheins Kalisalzlager. Nach einem Panoramaüberblick im Raum Badenweiler besuchen unter anderem das einzige kleine badische Kalimuseum in Buggingen, den Salzberg in der Nähe des Museums (vgl. nebenstehende Abbildung) und einen Steinbruch bei Pfaffenweiler, in dem früher gesuchte Werksteine abgebaut wurden. Geothermie und Erdbebentätigkeit im Südlichen Oberrheingraben sind weitere Themen dieser Veranstaltung.

Donnerstag, 10. Mai – Samstag, 12. Mai 2007

Eis, Wasser, Wind

Im Rahmen dieser Schulung für Lehrkräfte ab Klassenstufe 4 werden folgende Themen behandelt: Landschaftsgeschichte und geologische Entstehungsgeschichte des Schwarzwalds, Gesteinsarten im Schwarzwald, Besuch der Dauerausstellung im „Haus der Natur“ auf dem Feldberg. Ferner wird eine Exkursion im Feldberg-Gebiet durchgeführt. Dabei wird wird auf eine allgemeinverständliche Behandlung der Themen besonderen Wert gelegt. Die genaue Exkursionsroute kann aus klimatischen Gründen (unsichere Schneelage) erst kurzfristig mitgeteilt werden.
Gleichzeitig werden Anregungen für Schulausflüge im Südschwarzwald gegeben. Zur Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich.

Dienstag, 08. Mai 2007

Frühling im Kaiserstuhl: Wein und Stein

Die Wanderung auf dem Weinlehrpfad bei Achkarren im Kaiserstuhl wird zu einer Zeit-
Reise durch die letzten 30 Mio. Jahre Erdgeschichte. Ausgehend von einer kurzen und allgemeinverständlichen Einführung zur geologischen Entstehungsgeschichte des Oberrheingrabens erfahren wir die Gründe, warum der Kaiserstuhl gerade hier entstand. Der Kaiserstuhl bietet als „Sonnenstube“ von Deutschland nicht nur für Geologen etwas. Mit etwas Glück sehen wir auf unserer Wanderung sogar eine Smaragdeidechse in den aufgeheizten Trockenmauern der Weinberge dösen. Auch die Pflanzenwelt überrascht durch ihre Vielfalt und ihren teilweise fast mediterranen Charakter. Die Orchideenbestände vom Badberg sind berühmt. Eine weitere Besonderheit des Kaiserstuhls hängt mit den letzten Eiszeiten zusammen. Damals wurden große Mengen feinster Gesteinspartikel mit dem Wind hierher verfrachtet. Diese Ablagerungen werden als Löß bezeichnet. Lößgebiete sind sehr fruchtbar und Lößwände bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere.

Samstag, 5. Mai 2007

Hegauvulkane: Panoramawanderung zwischen Hohenkrähen und Mägdeberg

Im Verlauf dieser knapp dreistündigen geführten geologisch-naturkundlichen Wanderung genießen die TeilnehmerInnen ein herrliches „Geopanorama“ auf die Hegauberge und die Aachniederung. Erleben Sie, wie unvermittelt der Hohenkrähen aus den Streuobstwiesen auftaucht und was für ein Rundblick sich vom Offerenbühl auf die die Kegelberge des Hegaus eröffnet. Neben Hinweisen zu der Erd- und Landschaftsgeschichte des Hegaus und Erklärungen zu den landschaftsformenden Prozessen ergänzen Erläuterungen zur Botanik und Geschichte die allgemein verständlichen Erklärungen. Der Rückweg erfolgt über die Fahrstraße unterhalb des Mägdeberges hinunter nach Mühlhausen.

Freitag, 4. Mai 2007

Konstanz: Abendliches Geopanorama vom ehemaligen Leuchtturm in Allmannsdorf

Sie wollten schon immer einmal das atemberaubende Panorama vom Turm der Jugendherberge Konstanz genießen aber hatten bislang noch keine Gelegenheit dazu? An diesem Abend gibt es die Möglichkeit, nicht nur die ... vielen ... Stufen zu erklimmen, sondern auch die Aussicht unter fachkundiger Begleitung zu genießen. Alpen, Molasse, Gletscher - die Erdgeschichte wird hier spannend verpackt und für alle TeilnehmerInnen verständlich erklärt und damit nachvollziehbar.

Samstag, 21. April 2007
Aachtopf: Wo das Donauwasser zutage tritt (in Zusammenarbeit mit der AG Tourismus Hegau)

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr über all diese Dinge bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als größte Quelle Deutschlands gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und die Aktivitäten der Höhlentaucher.

Sonntag, 15. April 2007

Zeitreise durch das Molassemeer

Frühlingsvormittag am Haldenhof oberhalb von Sipplingen

Von der Schallenbergstraße am Waldrand wandern über gemütlich über den Geologischen Lehrpfad zum Aussichtspunkt beim Ausflugsrestaurant „Haldenhof“ hinauf. Unterwegs wird auf die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees, auf dessen Bedeutung als Trinkwasserspeicher sowie auf die Bildung der Alpen eingegangen. Die Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft werden anhand der vorhandenen Lehrtafeln vorgestellt. Die Zeitreise eröffnet Ihnen in nur 120 Minuten einen Einblick in mehr als 30 Millionen Erdgeschichte. Neben der Geologie werden aber bei den Erklärungen auch andere naturkundliche Besonderheiten angesprochen. Zur Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Der wunderschöne Panoramablick auf den Überlinger See und den Bodanrück belohnt abschließend für die Mühen des Aufstieges

(Kar)Freitag, 06. April 2007

Hohentwiel: Feuer, Eis, Wasser (in Zusammenarbeit mit der AG Tourismus Hegau)

Der Hohentwiel mit seiner charakteristischen Form ist ohne Zweifel der bekannteste Kegelberg des Hegau. Gemeinsam wird ein Teil des Vulkanpfads am Hohentwiel oberhalb der Stadt Singen erkundet. Neben Geologie, Vulkanismus und Biologie werden natürlich auch weitere Themen wie Naturschutz und Landschaftspflege angesprochen. Zum Verständnis sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Für Kinder gibt es ein kleines „Arbeitsblatt“. Beim abschließenden, mittlerweile bereits traditionellen „Mostempfang“ wird auch das weitere Exkursionsangebot im Hegau für 2007 vorgestellt.

Sonntag, 01. April 2007

Exkursion in das Dollertal bei Masevaux (Oberelsaß)

Zur Einstimmung besuchen wir das kleine geologische Museum von Sentheim. Die dortige Ausstellung gibt uns einen guten Überblick zur Erd- und Landschaftsgeschichte der Vogesen. Anschließend begeben wir uns auf den geologischen Erlebnisweg und durchqueren 200 Millionen Jahre Erdgeschichte in weniger als 2 h! Wir lernen unterschiedliche Gesteine kennen und erfahren deren Bedeutung für die verschiedenen erdgeschichtlichen Ereignisse. Begleiten Sie uns zum Strand des Meeres, welches vor ein paar Millionen Jahren den Oberrheingraben erfüllte und sehen Sie mit Ihren eigenen Augen, was ein heutzutage kleiner Fluß wie die Doller seit dem Ende der Eiszeit an Schutt aus den Vogesen heranschaffte ... Der Besuch weiterer Aufschlüsse sowie ein Panoramablick vom Lac d'Alfeld rundet die Exkursion ab.

Mittwoch, 28. März 2007

Stadtgeologie in Freiburg: Sandstein, Porphyr und Granit

Dieser etwas andere Stadtrundgang beginnt am Haupteingang des Freiburger Münsters. Hier erfahren Sie Grundsätzliches über die Bausteine und deren Herkunft sowie zu den heutigen Probleme bei der Konservierung der Bausteine. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, woher damals das viele Geld für den Münsterbau kam. Wir gehen über den Münsterplatz weiter und sehen uns noch an einigen Stellen Beispiele für Sandsteinverwitterung an, die mancherorts für beindruckende Bauschäden verantwortlich ist. Schließlich betrachten wir die Pflaster unter unseren Füßen und entdecken auf einmal eine große Vielfalt an unterschiedlichen Gesteinen, die oft mit Bedacht und im Hinblick auf die umliegenden Gebäude ausgewählt wurden.
Anschließend gehen wir noch zu einem Brunnen in der Konviktgasse, bevor wir die im Stadtgebiet verlaufen Hauptrandstörung des Rheingrabens überqueren. Was macht diese Störung so wichtig und interessant? Was hat sie mit Erdbeben, Thermalbädern mit Erdbeben, Thermalbädern und dem Bergbau im Schwarzwald zu tun?
Der Stadtspaziergang endet am Augustinerplatz mit einem Kurzbesuch im Edelsteinkabinett des Adelhauser Museums. Dieser Museumsteil ist von der gegenwärtigen Schließung des Gebäudes nicht betroffen.

Sonntag, 18. März 2007

Frühlingserwachen an der Achalm - Vulkane, Zeugenberge, Goldsucher und Kelten ...

(in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Auch wenn es in der Umgebung Vulkane gibt - die Achalm gehört nicht dazu! Vor vielen Millionen Jahren war der Reutlinger Hausberg ein Teil der Albhochfläche - heute ist er ein Zeugenberg. Seither hat die Achalm viel mitgemacht und ist bis heute nicht zur Ruhe gekommen: schräg wachsende Bäume, Risse an Hängen und auf Wegen sind eindeutige Hinweise darauf, dass hier die Erde immer noch in Bewegung ist. Wer erinnert sich nicht an die letzten großen Erdrutsche? Aber auch sonst ist die Achalm ein geologisch interessanter Berg: sogar nach Gold wurde hier schon einmal geschürft ... leider vergeblich! Auch die Kelten haben hier bereits gesiedelt ...

Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
Hansjakobstraße 112b
79117 Freiburg
Tel. +49-162-40.65.416
E-Mail: geotourist@aol.com