Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg
Herzlich willkommen bei Geotourist Freiburg

Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Veranstaltungen von 2017:

Sonntag, 17. Dezember 2017: Achalm ... und sie bewegt sich doch!

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Vor ein paar Millionen Jahren war die Achalm noch ein Teil der Albhochfläche - heute ist sie ein markanter Zeugenberg und das Wahrzeichen der Stadt Reutlingen. Hier haben sich schon die Kelten wohlgefühlt und Goldsucher vergeblich geschürft. Doch die Achalm kommt nicht zur Ruhe: immer wieder gibt es hier Rutschungen - ein eindrucksvolles Beispiel für die Dynamik geologischer Prozesse. Der Panoramablick über die Stadt Reutlingen, auf die Schwäbische Alb und das Vorland runden die Veranstaltung ab

Donnerstag, 14. Dezember 2017: Verdonschlucht - Grand Canyon in Frankreich (Vortrag)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Verdonschlucht windet sich auf nahezu 25 Kilometer Länge durch die Kalksteinschichten der Jura- und Kreidezeit südwestlich von Castellane. Bekannt ist das Gebiet wegen seiner vielfachen Nutung für Sportkletterer, Wanderer, Wassersportler, Botaniker ... und natürlich Geologen. Kernstück des Vortrags ist ein Bilderbogen entlang der klassischen Wanderstrecke entlang des "Sentier Martel" in der Schlucht. Daneben runden Impressionen von einer Rundfahrt auf der Nord- und Südseite der Schlucht den Vortrag ab. Erfahren Sie mehr zur Entstehung und zur Geologie dieser großartigen Landschaft!

Donnerstag, 14. Dezember 2017: Meteoriteneinschläge auf der Alb (Führung)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Auf der östlichen Schwäbischen Alb gibt es mit dem Steinheimer Becken und dem Nördlinger Ries zwei Gebiete, die schon lange das Interesse der Geologen auf sich zogen. Verschiedene Deutungen und Vermutungen auf vulkanische Entstehung wurden aufgestellt, aber als Einschlagskrater von Himmelskörper wurden das Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken erst vor etwa 50 Jahren erkannt - auch wenn dies in der deutschen Gelehrtenwelt zunächst sehr stark umstritten war. Im Rahmen der Museumsführung wird ein kurzer forschungsgeschichtlicher Überblick gegeben, ferner wird auf besondere Gesteinsausbildungen in beiden Kratern eingegangen und schließlich werden noch andere, bedeutende Meteoritenkrater auf der Welt erwähnt.

Dienstag, 21. November – Freitag, 24. November 2017

ERZ Spätherbst im Erzgebirge

Dresden, Meißen, Freiberg und Erzgebirge

Das spätherbstliche Dresden ist Ausgangsort der diesjährigen in das Erzgebirge. Zwei Ausflüge führen in die alte Silberstadt Freiberg im Sächsischen Erzgebirge mit ihrer bekannten Bergakademie. Dabei sind folgende Programmpunkte vorgesehen (Reihenfolge noch nicht festgelegt): ein Besuch der einzigartigen Mineralogischen Schausammlungen in den Gebäuden der Bergakademie Freiberg,  die ausführliche Besichtigung der neuen Ausstellung terra mineralia im restaurierten Schloss Freudenberg (vgl. Abbildung; außergewöhnlicher Rahmen für eine Ausstellung mit kostbaren und eindrucksvollen Exponaten aus einer der größten und bedeutsamsten privaten Mineraliensammlungen der Welt: www.terra-mineralia.de) oder die neue Ausstellung zu Mineralien aus Deutschland im Krügerhaus sowie eine Besichtigung des Mariendoms und Bergbauspuren in und um Freiberg. Ferner gibt es eine Rundfahrt durch den Tharandter Wald nach Meißen (Dombesichtigung). Ein Halbtagesausflug nach Chemnitz zum „Versteinerten Wald“ und in das Elbsandsteingebirge vervollständigt das Programm dieser Studienreise. In Dresden ist außerdem noch Gelegenheit zur individuellen Stadtbesichtigung. Ein gesondertes Faltblatt ist auf Anforderung erhältlich.

Sonntag, 19. November 2017: Raichberg - hier wackelt die Alb

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Eine Rundwanderung führt die TeilnehmerInnen vom Nägelehaus auf dem Raichberg zum „Hangenden Stein“ – hier sieht man, dass der Name durchaus seine Berechtigung hat. Die nächste Station ist der Backofenfels. Von hier aus bietet sich ein einmaliger und immer wieder eindrucksvoller Ausblick auf den von der Burg Hohenzollern gekrönten Zollern. Nach einer abschließenden Betrachtung zur Erdbebengefährdung des Gebiets und den Vergleich mit anderen Gebieten in Baden-Württemberg sowie den Konsequenzen einer Erdbebengefährdung für Baumaßnahmen erfolgt die Rückkehr zum Ausgangspunkt. Wer möchte, kann zum Abschluss noch den Raichbergturm besteigen.

Donnerstag, 16. November 2017: Erdbeben - Warum wackelt die Alb?

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Warum gibt es immer wieder Erdbeben auf der Alb? Sind die erloschenen Vulkane daran schuld? Warum häufen sich die Erdbeben in manchen Gebieten? Kann man Erdbeben voraussagen? Fragen über Fragen ... Bei der heutigen Museumsführung wird erklärt, warum es gerade in bestimmten Bereichen der Schwäbischen Alb immer wieder Erdbeben gibt. Die Messmethoden werden ebenso vorgestellt wie das Messtellennetz zur Erdbebenüberwachung. Denn immerhin ist die Schwäbische Alb im 20. Jahrhundert das seismisch aktivste Gebiet in Mitteleuropa nördlich der Alpen!

Donnerstag, 02. November 2017: Hohenheim vor 180 Millionen Jahren

(Studium Generale der Universität Hohenheim

Der Vorstoß des Jurameeres beendete eine Zeit fluviatil-kontinentaler Ablagerungen in Südwestdeutschland. Zuerst bildete sich ein flaches Binnenmeer aus, das nur schmale Verbindungen zum Urozean Tethys hatte. In einzelnen Lagunen lagerten sich wegen mangelnder Durchlüftung dunkle Tonsteine ab, aus denen sich weltbekannte Fossillagerstätten wie Holzmaden entwickeln konnten. Nach und nach verbreitern sich die Öffnungen zum Weltmeer und die Ablagerungen bestehen aus Kalksandsteinen und Tonsteinen. Nach und nach wird auch Eisenhaltiges Material vom nahen Festland eingespült und sorgt für Bildung von Eisenerzlagerstätten, die später das wirtschaftliche Rückgrat bei der Industrialisierung von Württemberg spielen sollten.  

Sonntag, 22. Oktober 2017: Auf den Spuren der Eiszeit im Brudertal

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Das Brudertal bei Engen und der vor einigen Jahren eingerichtete "Eiszeitpark" ist das Ziel dieser Sonntagswanderung. Themen sind die Geologischen Verhältnisse, die botanischen Besonderheiten sowie die Bedeutung der archäologischen Funde, die das Brudertal mit dem Petersfelsen und der Gniershöhle zu einer wichtigen Fundstelle machen. Die Umgestaltung des Brudertales zum "Eiszeitpark" führte zu Eingriffen in die uns vertraute und vom Menschen maßgeblich beeinflusste mitteleuropäische Kulturlandschaft.

Samstag, 14. Oktober und Sonntag, 15. Oktober 2017

40. Internationale Freiburger Mineralien- und Fossilientage

(VFMG Bezirksgruppe Freiburg e.V.)

Die diesjährigen 40. Freiburger Mineralien und Fossilientage bieten eine Reihe von interessanten Sonderausstellungen:

- Alpin-Mineralien (aus den Sammlungen der Mitglieder)

- Sonderstempel der Deutschen Bundespost (Abbildung)

- Schatzsuche für Kinder

- Glasbläserei aus Thüringen

- Mineralien und Fossilien im Spiegel der Philatelie

 

Ein Besuch lohnt sich!

 

Die 40. Freiburger Mineralien- und Fossilientage finden am 14. und 15. Oktober 2017 auf dem Messegelände in Freiburg statt (Halle 3): Die Öffnungszeiten sind Samstag 10 - 18 h und Sonntag 10 - 17 h.

Dienstag, 10. Oktober – Dienstag, 17. Oktober 2017

VLC Valencia, Teruel und Cuenca

Vom Mittelmeer in das einsame Hochland von Aragón

Von Barcelona aus geht es der Küste entlang nach Valencia. Nach dem Zimmerbezug findet das erste gemeinsame Abendessen in Valencia statt.

Ein Stadtrundgang durch die Innenstadt (mit ergänzenden Hinweisen zu den Bausteinen und zur geologischen Situation der Stadt) und ein Spaziergang durch das ehemalige Flussbett des Guadalavíar mit den repräsentativen Gebäuden des Stararchitekten Calatrava stehen auf dem Programm des zweiten Tages. Am dritten Tag wird die Albufera besucht. Diese Camargue-ähnliche Landschaft liegt etwa ½ Fahrstunde südlich von Valencia. Hier kann man ganzjährig viele Vögel zu beobachten. In diesem Gebiet wurde mit der Paella auch das wohl bekannteste spanische Gericht „erfunden“. Dieses Gericht wird auch in einem landestypischen Lokal zu Mittag gegessen. Vor der Abfahrt in das Hinterland von Valencia steht die große Markthalle auf dem Besuchsprogramm. Das nächste Standquartier ist der denkmalgeschützte Ort Albarracín mit seiner eindrucksvollen Stadtmauer (Foto: Nils Gies). Dem ausführlichen Rundgang durch das kleine Städtchen schließt sich ein gemeinsames Abendessen an. Es schließt sich eine Tagesfahrt zur Tajo Quelle und über einsame Gebirgspässe nach Cuenca mit seinen berühmten „Hängenden Häusern“ an. Ein kurzer Stadtrundgang und ein Besuch der Kathedrale runden diesen Programmpunkt ab. Am nächsten Tag werden die Höhlenmalereien in den Buntsandsteinwäldern von Albarracín aufgesucht. Die bizarre rote Felslandschaft mit den charakteristischen Kiefernwäldern wird auf kleinen Wanderungen erkundet; bei entsprechender Witterung findet die Mittagspause als Rucksackvesper in einer idyllischen Wacholderheide statt. Die vorletzte Tagesetappe führt von Albarracín aus zunächst zur Burganlage Peracense und weiter durch die karge Steppenlandschaft Aragoniens mit seinen Safranfeldern und verlassene Bergbaugebiete nach Alcañiz. Hier findet die letzte Übernachtung im Parador statt, der in der Burg der Calatrava-Ritterschaft hoch über der Stadt untergebracht ist. Das abschließende Abendessen findet im historischen Speisesaal des Paradors statt.  

Am letzten Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Barcelona. Flüge ab der Mittagszeit werden erreicht. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Donnerstag, 05. Oktober – Dienstag, 10. Oktober 2017

KAT Katalonien – eine geokulturelle Rundreise

Barcelona – Montserrat – Garrotxa

Entkommen Sie dem Nebel Mitteleuropas und begeben Sie sich auf eine spannende geokulturelle Entdeckungstour in die Region Katalonien nach Nordwestspanien. Die stolze Hauptstadt Barcelona ist das erste Ziel der Reise. Ein geologischer Stadtrundgang in dessen Verlauf verschiedene Bausteine vorgestellt werden, ein Panoramaspaziergang auf den parkähnlichen Anhöhen in der Stadt (Montjuig und Park Güell; beide mit schönem Rundblick auf die Innenstadt und interessanter Vegetation) und ein Besuch des Jugendstilkrankenhauses Santa Pau und der Sagrada Familia (von außen), der gotischen Kathedrale und der „Arbeiterkirche“ Santa Maria del Mar stehen auf dem Programm. Ein Gang über die Ramblas mit ihren zahlreichen Straßenhändlern gehört natürlich ebenfalls dazu. Allerdings bleibt auch Zeit für eine individuelle Erkundung der lebhaften Stadt. Zahlreiche Museen und Theaterangebote und die Möglichkeit zum Besuch von Konzerten machen die Auswahl schwer! In Hotelnähe liegt auch der berühmte Markt Boquería, dem ebenfalls ein Besuch abgestattet wird.

Ein kompletter Tag ist einem Ausflug mit der spektakulären Zahnradbahn zum Klosterberg Montserrat nordwestlich von Barcelona gewidmet. Auf Wunsch kann die Klosterkirche besichtigt werden. Nach einer weiteren Fahrt mit einer Standseilbahn ist anschließend eine Wanderung zwischen bizarren, aus Konglomeraten aufgebauten Felsformationen vorgesehen, die bei guter Witterung zahlreiche Felskletterer anziehen, die dann als bunte Flecken an den weißgrauen Felstürmen beobachtet werden können (mittags bei entsprechender Witterung Rücksackvesper). Eine kleine naturkundliche und geschichtliche Ausstellung zum Montserrat wird auch besichtigt.

Vom Montserrat geht die Fahrt durch das katalonische Hinterland weiter in der Vulkanlandschaft der Garrotxa, die sich im Pyrenäenvorland in einer Entfernung von ca. 2 h von Barcelona befindet. Die letzte vulkanische Aktivität in diesem Gebiet liegt zwar nur ca. 10.000 Jahre zurück aber der Vulkanismus gilt heute als erloschen. Hingegen kam es im Mittelalter zweimal zu einer Serie von schweren Erdbeben, bei der große Teile der Orte in der Garrotxa zerstört wurden. Die vulkanischen Erscheinungsformen der Garrotxa (Basalte mit schöner säuliger Absonderung wie bei Castelfollit in der Abbildung, Aschen und Tuffe) lassen sich ansonsten recht gut mit der Eifel vergleichen. Zwei Wanderungen und die Besichtigung von zwei historischen Orten bilden den Schwerpunkt des Tagesprogramms in der Garrotxa (mittags bei entsprechender Witterung Rücksackvesper). In Olot, dem Hauptort der Garrotxa, kann das örtliche Vulkanmuseum besichtigt werden. Gleichzeitig ist dieses Gebiet westlich von Girona überregional nicht nur als Wandergebiet sondern auch für seine Jugendstilarchitektur und seine zahlreichen Bäckereien und Konditoreien bekannt.

Am letzten Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Barcelona. Flüge am Flughafen Barcelona ab der Mittagszeit werden erreicht. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Samstag, 30. September 2017: Basaltabbau am Hohenstoffeln

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Die ursprünglichen Pläne zum Basaltabbau am Hohenstoffeln sahen in den 1930er Jahren vor, die markanten Gipfel komplett abzutragen. Dazu kam es aber nicht. Daher kann man heute nach dem Aufstieg von Weiterdingen im aufgelassenen Steinbruch auf der Nordseite noch die eindrucksvollen Säulenstrukturen des schwarzen Vulkangesteins erkennen. Doch wie und warum kommt es zur Säulenbildung? Wo kann man heute noch die Spuren des Rheingletschers am Hohenstoffeln und in der Umgebung in der Landschaft erkennen? Warum gibt es eine markante Waldgrenze am Fuß des Hohenstoffeln?

Donnerstag, 28. September 2017: Achalm und Georgenberg (Führung)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Achalm und Georgenberg gelten zu Recht als die "Hausberge" der ehemaligen Freien Reichstadt Reutlingen. Eigentlich sehen die beiden Berge recht ähnlich aus. Doch ihre geologische Entstehungsgeschichte ist sehr unterschiedlich: Während die Achalm ein klassischer "Zeugenberg" ist, steht der Georgenberg als Beispiel für einen der zahlreichen (nicht mehr aktiven!) Vulkanschlote des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets. Mehr zu den beiden Bergen erfahren Sie auf einer Führung im Naturkundemuseum Reutlingen.

Mittwoch, 27. September 2017: Karlsruhe - Steine in der Stadt

(Kooperationsveranstaltung Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe)

Im Verlauf eines geologischen Stadtrundgangs durch einen Teil der Karlsruher Innenstadt werden die geologische Situation der Stadt im nördlichen Oberrheingraben und die wichtigsten Bausteine erläutert. Dabei spielt der Buntsandstein eine wichtige Rolle. Aber auch Keupersandsteine sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Neben den Vorkommen werden auch die Entstehungsmodelle der Gesteine erläutert. Der Stadtrundgang ist eine ideale Ergänzung oder Einstimmung zum Besuch der neuen Dauerausstellung "Geologie am Oberrhein" im Naturkundemuseum. Für die Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Der Stadtrundgang endet wieder am Naturkundemuseum Karlsruhe.

Samstag, 16. September 2017: Breisach - Spätsommer im Kaiserstuhl

Der spätsommerliche Kaiserstuhl bietet natürlich auch eine interessante Pflanzen- und Tierwelt. Auf einer geologischen Zeitreise durch den Kaiserstuhl lassen wir an diesem Nachmittag aber zur Abwechslung einmal die Steine sprechen. Nach einer Einführung auf dem Münsterberg in Breisach werden bekannte geologische Punkte wie der Winklerberg bei Ihringen mit seinen Tephriten (Abbildung), die Lößhohlgasse in Bickensohl, der Badberg bei Altvogtsburg und der Aussichtspunkt Mondhalde im zentralen Teil des Kaiserstuhls aufgesucht. Die im Kaiserstuhl vorkommenden unterschiedlichen Gesteine werden erklärt und die geologische Karte, die Entstehungsgeschichte und das Rohstoffpotential des kleinen Vulkangebiets im südlichen Oberrheingraben erläutert. Zusätzlich wird weiterführende Literatur vorgestellt.

Samstag, 16. September 2017: Freiburg - der Geogarten im Institutsviertel

Bei diesem kleinen Vormittagsrundgang durch den bereits vor einigen Jahren angelegten Geogarten hinter dem Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften in der Albertstraße werden anhand der dort ausgestellten Gesteinsblöcke einige für Baden-Württemberg typischen Gesteine vorgestellt: Hier sind Gesteine aus dem Schwarzwald ebenso vertreten wie von der Schwäbischen Alb oder aus dem Nördlinger Ries. Mittels einer geologischen Karte werden auch die Verteilung und die Vorkommen sowie die technische Bedeutung und die Nutzung der Gesteine als Rohstoffe oder Bausteine erklärt. Mehr zur Stadtgeologie von Freiburg erfahren Sie hier.

Donnerstag, 31. August – Donnerstag 07. September 2017

ETA Geokulturelle Erlebnisreise Taunus und Eifel

Bäder, Bergbau, Vulkane und Goethe

Gönnen Sie sich ein paar Tage in der Landeshauptstadt Wiesbaden und entdecken Sie auf zwei geokulturellen Tagesexkursionen den Taunus, das Untere Lahntal und das Mittelrheingebiet rund um die Loreley. In Wiesbaden gibt es eine geologische Stadtführung, aber es bleibt auch Zeit für eine Erkundung auf eigene Faust. Nutzen Sie das reichhaltige kulturelle Angebot der Hessischen Landeshauptstadt für einen Museums- oder Theaterbesuch! Eine Tagesexkursion mit Schifffahrt führt in die Weltkulturerberegion Mittelrheintal rund um die Loreley, St. Goar und St. Goarshausen, Hin- oder Rückfahrt erfolgt durch das malerische Wispertal. Die hier vorkommenden Gesteine werden erklärt und ihre Bedeutung als Bausteine erläutert. Die zweite Exkursion führt in den Taunus und das Untere Lahntal. Hier wird unter anderem das geschichtsträchtige Heilbad Bad Ems aufgesucht. Ein weiterer Schwerpunkt ist der alte Bergbau in diesem Gebiet, den schon Goethe zu einem Besuch und intensiven Studien veranlasste. Auf dem Programm stehen ein dabei das Bergbaumuseum in Holzappel, ein hochinteressanter montanarchäologischer Lehrpfad in der Umgebung des Ortes sowie – natürlich – das Stöbern und die Suche nach Mineralien auf Halden. Wer möchte, hat als Zusatzleistung die Möglichkeit zu einem Rundflug mit dem Motorsegler über Taunus und Mittelrhein (Abbildung zeigt den Loreleyfelsen).

Der zweite Teil der Reise führt Sie in die geologisch hochinteressante Eifel. Im kam es auch in der jüngsten geologischen Vergangenheit immer wieder zu Vulkanausbrüchen und auch die jüngste vulkanische Eruption in Deutschland ereignete sich vor nicht einmal 10‘000 Jahren in der Eifel. Manche Spezialisten glauben sogar, dass der Vulkanismus in der Eifel nur “ruht“. Die Eifel ist zwar nicht gerade bekannt für schönes Wetter, aber die überaus vielfältige und eindrucksvolle Landschaft entschädigt dies. Außerdem gibt es eine Vielzahl hochmoderner Museen, von denen die wichtigsten besichtigt werden: Vulkandome in Mendig, Basaltkeller in Niedermendig, Deutsches Schiefermuseum in Mayen – um nur eine Auswahl zu nennen. Auch Europas größter Kaltwassergeysir in Andernach steht auf dem Programm dieser Studienreise. Eine Tagesfahrt ist den Maaren der Westeifel gewidmet. Die täglich mit dem Kleinbus zurückzulegenden Strecken sind aufgrund der zentralen Lage des Standquartiers am Laacher See nicht sehr groß. Zusätzlich sind individuelle Besuche in der Klosteranlage Maria Laach möglich, da sich Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft der Abtei befindet. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Samstag, 26. August 2017: Freiburg - Geopanorama vom Schlossberg

Vom "Kanonenplatz" am Schlossberg in Freiburg bietet sich ein Rundblick auf das Dreisamtal, den Lorettoberg mit dem dahinter liegenden Schönberg, die Altstadt und das Münster (Abbildung) und schließlich auf den Oberrheingraben und den Kaiserstuhl - bei guter Sicht grüßen ganz im Westen die Vogesen. Dabei werden im Verlauf des kommentierten Landschaftspanoramas sowohl die geologische Entwicklung des Gebiets als auch die Landschafts-geschichte erläutert. Ferner wird die Bedeutung der Dreisam für die Lage der heutigen Altstadt erklärt sowie auf die Reste der Vauban-Festung in der Innenstadt verwiesen. Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Mehr zur Stadtgeologie erfahren Sie hier.

Freitag, 25. August 2017: Mühlebachschlucht bei Tengen

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung am Rathaus Tengen mit Hinweisen zur Geologie des nahen Wannenberges geht es zur unweit entfernten Mühlebachschlucht. Zuvor werden aber an einem Stadtturm noch die Besonderheiten des hier vorkommenden Randengrobkalks ("Tengener Muschelkalk") und die Entstehung dieses als Küstenablagerung eines warmes Meeres entstandenen Gesteins allgemeinverständlich erläutert. Der Randengrobkalk war als Baustein und Mühlstein vor allem im Hegau beliebt. Beim anschließenden Durchqueren der Mühlebachschlucht auf teilweise unbefestigten Wegen wird die Entstehungsgeschichte der Schlucht mit ihren Besonderheiten erklärt.

Dienstag, 01. August - Dienstag, 08. August 2017

AZO Azoren - Besuch in Europas Wetterküche

Vulkane und Blütenpracht mitten im Atlantik

Die Inselgruppe der Azoren liegt mitten im Atlantik - etwa auf halber Wegstrecke zwischen Nordamerika und Europa. Geologisch sind die Azoren ein Teil des Mittelatlantischen Rückens. Aus diesem Grund sind die Inseln vulkanischer Entstehung und es gibt auch aktive Vulkane auf den Azoren. Die letzte große Ausbruchstätigkeit war in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Als weitere Begleiterscheinungen zum Vulkanismus gehören natürlich Erdbeben, Schlammvulkane und heiße Quellen. Auch wird die Erdwärme mit Hilfe von Kraftwerken genutzt. Der Schwerpunkt der Reise liegt auf einer Besichtigung der Hauptinsel Sao Miguel. Das Standquartier dort ist in der Hauptstadt Ponta Delgada. Die Insel wird ausgiebig erkundigt und neben der Geologie ist natürlich die ganzjährige Blütenpracht ein besonderes Erlebnis. Außerdem werden auch noch die Insel Terceira mit Übernachtung im wunderschönen Hauptort Angra do Heroismo oder die kleine Insel Santa Maria südlich von Sao Miguel aufgesucht. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Samstag, 29. Juli 2017: Rund um den Hohentwiel

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Der Hohentwiel bei Singen ist mit seiner charakteristischen Form ohne Zweifel der bekannteste Kegelberg des Hegau. War der Hohentwiel einmal ein aktiver Vulkan? Ist der Vulkanismus im Hegau erloschen? Nach der Führung werden Sie mehr wissen ... Gemeinsam wird ein Teil des Vulkanpfads am Hohentwiel oberhalb der Stadt Singen erkundet. Neben Geologie, Vulkanismus und Biologie werden natürlich auch weitere Themen wie Naturschutz, Landschaftspflege und die wechselvolle Geschichte des Hohentwiels angesprochen. Zum Verständnis sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Hohentwiel ist auch seit Jahren beliebtestes Ziel unserer Schulausflüge.

Samstag, 29. Juli 2017: Sommermorgen am Rheinfall

Vom Treffpunkt am Schloss Laufen steigen wir zum Schloss Laufen  zur Bootsanlegestelle hinunter laufen und setzen mit dem Boot auf das Neuhauser Ufer über. Entlang des Rheinfallbeckens wird von der Entstehung und vom Alter der Wasserfälle die Rede sein, aber auch die Bedeutung des Rheinfalls für die Industriegeschichte kommt nicht zu kurz. Beim Gang über die Eisenbahnbrücke wechseln wir abschließend auf das Zürcher Ufer, erfahren von den nicht mehr verfolgten Plänen eines Ausbaus des Rheins als Europäische Schifffahrtsstraße. Wir steigen zum Schloss Laufen hinauf, bevor wir von dort abschließend zum Aussichtspunkt Känzele absteigen.

Donnerstag, 27. Juli 2017: Die Schwäbische Alb - ein heißes Pflaster (Führung)

(Kooperationsveranstaltung mit dem Naturkundemuseum Reutlingen)

Vor etwa 15 Millionen Jahren bildeten der aktive Vulkanismus im Kaiserstuhl, im Hegau und im Urach-Kirchheimer Vulkangebiet das Feuerdreieck der Südwestdeutschen Großscholle. Der Vulkanismus auf der Schwäbischen Alb und in den anderen genannten gebieten ist zwar schon längst erloschen ... seit mehreren Millionen Jahren. Dennoch gibt es noch zahlreiche Zeugen dieser Epoche – auch im Gebiet um Reutlingen. Neben Vulkangesteinen erinnern zum Beispiel auch die Thermalsinter von Böttingen oder der Kohlensäuerling von Kleinengstingen daran, dass die Schwäbische Alb früher ein „heißes Pflaster“ war. Die auch heute noch genutzten Thermalquellen der Schwäbischen Alb verdanken Ihren Ursprung ebenfalls dem Vulkanismus.

Sonntag, 25. Juni - Freitag, 07. Juli 2017

ISL Island - Feuer und Eis im Nordatlantik

Große Rundreise mit Snaefellsness und Westfjorde

Kaum eine Gegend auf der Welt ist mehr für ihre spektakuläre Geologie bekannt als Island. Die Insel unmittelbar südlich des Nördlichen Polarkreises ist ein absoluter Sonderfall. Hier kann man trockenen Fußes auf dem Mittelozeanischen Rücken spazieren und an manchen Stellen steht man in einem Fuß in Nordamerika und mit dem anderen in Europa – geologisch gesehen! Nach dem Eintreffen der Teilnehmer im Hotel erfolgt das gemeinsame Begrüßungsessen. Die Reise beginnt mit zwei Tagesexkursionen ab Reykjavik („Golden Circle“: Þingvellir, Geysir, Gullfoss und Reykjanes-Halbinsel). Auch die Hauptstadt Reykjavik wird erkundet und ein freier Nachmittag ermöglicht auch den individuellen Besuch anderer Museen oder der Thermalbäder in Islands Hauptstadt. Anschließend geht es an die Südküste. Dort steht ein Tagesausflug mit dem Schiff auf die Westmänner-Inseln auf dem Programm. Erleben Sie die eindrucksvolle Insellandschaft und staunen Sie über die Lavafelder des großen Ausbruchs von 1973. Der Inselbesuch wird mit einem Museumsbesuch abgerundet, in dessen Verlauf Sie ausführlich und mit eindrucksvoller Technik über diesen Vulkanausbruch informiert werden.  Ein weiterer Tagesausflug führt Sie zu Wasserfällen, der Südspitze Islands bei dem Städtchen Vík mit spektakulären Basaltsäulen und Vogelfelsen sowie zum einem Gletscher.

Der zweite Teil der Reise besteht aus einer mehrtägigen Umrundung der Insel - meist auf der Ringstraße. Dabei wird Skaftafell ebenso aufgesucht wie die Gletscherlagune Fjallsárlón (Abbildung). In Höfn gibt es abends ein grandioses Gletscherpanorama zu bewundern. Am Dettifoss stehen Sie am wassereichsten Wasserfall Europas. Das aktive Geothermiefeld nahe der Myvatn-Seen wirkt wie aus einer anderen Welt. Zusätzlich gibt es einen Abstecher an die Ostküste der Westfjorde und dann kommt noch ein kurzes Stück Hochlandpiste. Das letzte Highligt ist ein Besuch der Snaefellsnesshalbinsel und eine Befahrung der Passtraße (sofern geöffnet). Vielleicht begegnen Sie spätestens hier Elfen und Trollen ... denn Wasserfälle, Gletscher, Vogelfelsen und natürlich Vulkane und heiße Quellen stehen neben atemberaubenden Landschaften praktisch täglich auf dem Programm. Am letzten Tag nach einer Hochlandetappe findet abends in Reykjavik ein Abschlussessen statt. Die Reise ist mit 12 Übernachtungen relativ lange, dafür aber mit einem großzügigen Zeitplan ausgelegt, was wegen der geringen Teilnehmerzahl auch individuelle Lösungen ermöglicht. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Sonntag, 25. Juni - Freitag, 30. Juni 2017

FEW Island - Insel aus Feuer, Eis und Wasser

Kleine Entdeckungsreise durch das Geologenparadies

Kaum eine Gegend auf der Welt ist mehr für ihre spektakuläre Geologie bekannt als Island. Die Insel unmittelbar südlich des Nördlichen Polarkreises ist ein absoluter Sonderfall. Hier kann man trockenen Fußes auf dem Mittelozeanischen Rücken spazieren und an manchen Stellen steht man in einem Fuß in Nordamerika und mit dem anderen in Europa – geologisch gesehen! Nach dem Eintreffen der Teilnehmer im Hotel erfolgt das gemeinsame Begrüßungsessen. Die Reise beginnt mit zwei Tagesexkursionen ab Reykjavik. Zuerst der „Golden Circle“ mit Þingvellir, Geysir und Gullfoss - am nächsten Tag geht es dann auf die Reykjanes-Halbinsel. Auch die Hauptstadt Reykjavik wird erkundet und ein freier Nachmittag ermöglicht auch den individuellen Besuch anderer Museen oder der Thermalbäder in Islands Hauptstadt. Anschließend geht es an die Südküste. Dort steht ein Tagesausflug mit dem Schiff auf die Westmänner-Inseln auf dem Programm. Erleben Sie die eindrucksvolle Insellandschaft und staunen Sie über die Lavafelder des großen Ausbruchs von 1973. Der Inselbesuch wird mit einem Museumsbesuch abgerundet, in dessen Verlauf Sie ausführlich und mit eindrucksvoller Technik über diesen Vulkanausbruch informiert werden.  Ein weiterer Tagesausflug führt Sie zu Wasserfällen, der Südspitze Islands bei dem Städtchen Vík mit spektakulären Basaltsäulen und Vogelfelsen sowie zum einem Gletscher. Der Kontrast von Gletscher, den allgegenwärtigen Lupininen und dem dunklen Vulkangestein ist unvergesslich (Abbildung). Am letzten Morgen kehren Sie mit dem Linienbus nach Reykjavík zurück und haben bis zum Abflug Ihres Flugzeuges Zeit für Erkundigungen auf eigene Faust. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Donnerstag, 15. Juni 2017: Spätvormittag am Schlossberg in Freiburg

Vom "Kanonenplatz" am Schlossberg in Freiburg bietet sich ein Rundblick auf das Dreisamtal (Abbildung), den Lorettoberg mit dem dahinterliegenden Schönberg, die Altstadt und das Münster und schließlich auf den Oberrheingraben und den Kaiserstuhl - bei guter Sicht grüßen ganz im Westen die Vogesen. Dabei werden im Verlauf des kommentierten Landschaftspanoramas sowohl die geologische Entwicklung des Gebiets als auch die Landschafts-geschichte erläutert. Ferner wird die Bedeutung der Dreisam für die Lage der heutigen Altstadt erklärt sowie auf die Reste der Vauban-Festung in der Innenstadt verwiesen. Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Mehr zur Stadtgeologie erfahren Sie hier.

Mittwoch, 14. Juni 2017: Abendliches Geopanorama am Hohenkrähen

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Lassen Sie sich von der abendlichen Aussicht verzaubern! Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar. Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu einem der drei bedeutenden Phonolithstöcke im Hegau. Die anderen Kegelberge des Hegaus haben eine andere Gesteinszusammensetzung. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam wird - all das wird im Verlauf der abendlichen Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem zugegebenermaßen etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht lohnt die Mitnahme eines Fernglases. Einige zusätzliche Hinweise zu verschiedenen botanischen Besonderheiten ergänzen die abendliche Geo-Wanderung.

Sonntag, 21. Mai - Sonntag, 28. Mai 2017

TOS Toskana und Elba

Kultur, Wein und Stein

Die 2017 erstmals angebotete Reise startet in Pisa. Die ersten drei Nächte sind in der Toskana. Dabei werden neben Pisa auch Siena und Florenz besichtigt. In Florenz haben Sie einen Tag zur individuellen Besichtigung. Mit der Fährüberfahrt auf die Insel Elba beginnt der zweite, stärker geologisch ausgerichtete Teil der Reise. Elba ist ein Paradies für Geologen. Die etwa 10 km vom italienischen Festland liegende Insel hat eine Ost-West Erstreckung von maximal 27 km und 18 km in Nord-Süd Richtung. Vier Nächte auf Elba ermöglichen eine gründliche geologische Erkundung der Insel. Die komplexen geologischen Verhältnisse von Elba werden mit Hilfe ausgewählter typischer Aufschlüsse vorgestellt, die z. T. an der malerischen Küste liegen (Foto: Charlotte Redler). Doch haben auch Kultur und Geschichte (Napoléon!) und natürlich ein Besuch an einem der vielen Strände ihren Platz im Programm. Elba hat einen gebirgigen Charakter und ist stark bewaldet. Der Monte Capanne im Westen von Elba ist mit 1019 m die höchste Erhebung der Insel. Eine abenteuerliche Seilbahn führt nach oben. Auch die Spuren des ehemaligen Bergbaus werden verfolgt. Am letzten Tag erfolgt die Rückfahrt mit der Fähre und der Transfer nach Pisa. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Montag, 08. Mai - Sonntag, 14. Mai 2017

HPR Haute Provence und Verdonschlucht

Geologie auf Napoléons Spuren

Der Geopark der Haute Provence mit seinem reichen geologischen und kulturellen Erbe ist das Ziel dieser Studienreise. Abseits der großen Hauptstraßen entdecken Sie zauberhafte Landschaften und kleine Städte und Dörfer. Immer wieder Spektakulär ist der Anblick des Mont Aiguille im Vercors südlich von Grenoble (Foto: Tobias Brehm). Übernachtet wird in zentralen und landestypischen Hotels. Durch die zentrale Lage besteht abends die Möglichkeit zur ausführlichen Erkundung der Etappenziele. Bei entsprechender Witterung findet mittags in der Regel Rucksackvesper statt (nicht im Preis inbegriffen). Kaffeepausen werden nach den Wünschen der Teilnehmer eingelegt. Die Reiseroute berührt den Vercors, die Voralpen und das Karstplateau des Haut-Verdon und verläuft teilweise entlang der Route Napoléon. Auf dieser Straße marschierte Napoléon im März 1815 mit einer wachsenden Anhängerschaft von der Côte d'Azur nach Paris. Beim Ausflug in die Verdonschlucht können mit etwas Glück Geier beobachtet werden. Und beim Ausflug nach Grasse und der Besichtigung einer Parfum-Manufaktur kommen nicht nur Damen ins Schwärmen ... Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Sonntag, 07. Mai 2017: Immendingen - Geowanderung am Höwenegg

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Der Rundwanderweg führt die TeilnehmerInnen am Gundelhof vorbei in den ehemaligen Steinbruch am Höwenegg. Zunächst werden die vulkanischen Tuffe und ihre Besonderheiten erläutert, bevor wir einen Blick auf den ehemaligen, 1970 stillgelegten Steinbruch werfen (Abbildung). Die 90 m tiefe, ehemalige Abbaustelle hat sich mittlerweile zum Teil mit Wasser gefüllt und ist als ausgewiesenes Naturschutzgebiet auch nicht mehr begehbar. Aber die säulige Absonderung des basaltähnlichen Gesteins und die darüber lagernden Tuff-Schichten sind dennoch deutlich erkennbar. Abschließend wird auch die Fossilfundstätte am Höwenegg eingegangen, die nicht nur bedeutende Funde an Urpferden und Antilopen geliefert hat, sondern auch in den letzten Jahren durch neuere Grabungen der Naturkundemuseen in Stuttgart und Karlsruhe eine neue Deutung ihrer Entstehungsgeschichte erfuhr. Der Rückweg führt über einen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Sonntag, 07. Mai 2017: Sipplingen - Haifische und Krokodile

(Kooperationsveranstaltung Gemeinde Sipplingen)

Wo heute bis zu 100 m hohe Felswände aus zum Teil ziemlich weichem Sandstein die Uferlandschaft des Überlinger Sees prägen, schwammen einst Haifische im tropischen Meer. Später bedeckte der mächtige Eispanzer des Rheingletschers die Gegend. Ihm verdanken wir die Ausprägung der Landschaft und die Entstehung des heutigen Bodensees. Die erdgeschichtlichen Ereignisse im Zusammenhang mit der Entstehung der Alpen prägten die Landschaft nicht nur rund um Sipplingen sondern im gesamten Bodenseegebiet. Welche geologischen Prozesse hierbei eine Rolle spielten, wird Ihnen auf der Führung über den geologischen Lehrpfad näher gebracht. Der Blick vom Haldenhof nach Südosten auf den Überlingersee und das gegenüberliegende Ufer des Bodensees gehört zu den schönsten Aussichtspunkten am Bodensee (Abbildung).

Sonntag, 23. April - Sonntag, 30. April 2017

SLO Geokulturelle Studienreise Slowenien und Triest

Karst, Kalk und Kultur

(Kooperationsveranstaltung mit VHS Inzigkofen)

Slowenien ist ein geologisch faszinierendes Land welches von den Alpen bis an die Adria. Trotz der geringen Größe des Landes sind hier zahlreiche, unterschiedliche Naturräume zu erkunden. Slowenien ist aber auch ein kultureller Schmelztiegel und ist ein Bindeglied im östlichen Mitteleuropa: österreichischer Einfluss im Norden, stärkere slawische Einflüsse an den Ostgrenzen und eine unverkennbare italienische Prägung, die vor allem entlang des kurzen adriatischen Küstenabschnitts deutlich hervortritt. Daher erscheint die Verknüpfung einer Reise nach Slowenien mit einem Ausflug nach Triest sinnvoll, zumal das Karstgebirge im slowenischen Hinterland dieser Stadt namengebend für die für eine Landschaftsform steht, deren Phänomene einen Schwerpunkt dieser Studienreise darstellen. Die weltberühmten Adelsberger Grotten werden ebenso aufgesucht wie die Dolinen und Poljen des Slowenischen Karsts oder das "Höhlenschloss" Predjama (Foto: Elke Ludewig). Die Erosionskraft des Wassers ist eindrucksvoll in der Schlucht von Tolmin zu sehen und das berühmte Türkis des Sees von Bled steht ebenso auf dem Programm wie eine Querung des Soča-Tals, bei uns eher als Isonzo-Tal bekannt, welches im Ersten Weltkrieg Schauplatz eines unmenschliches Stellungskrieges war. Damit hat auch die Geschichte ihren Platz auf dieser Studienreise. Eine kulturelle Ergänzung des Programms erfolgt durch die Besichtigung der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (Laibach), der Hafenstadt Triest und der schmucken kleinen Küstenstädten Piran und Koper.

Samstag, 22. April 2017: Engen-Anselfingen - Frühling am Hohenhewen

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Der Anstieg auf den Hausberg von Engen ist z. T. recht steil; dafür wird man aber am Gipfel unterhalb der Ruine mit einem wunderschönen Ausblick auf die frühlingshafte Hegaulandschaft belohnt. Nachdem in letzten Jahren landschaftspflegerische Maßnahmen eingeleitet wurden, ist die Aussicht wieder gut - man muß dazu nicht einmal auf den (frei zugänglichen) Aussichtsturm steigen! Der Hohenhewen gehört zu den Basalt-Kegelbergen des Hegaus. Die dicken Basaltsäulen unterhalb der Burganlage weisen darauf hin, dass der Basalt hier ziemlich zähflüssig war und wohl nur mühsam die Erdoberfläche erreicht hat, um dort in der bekannten Säulenform zu erstarren.

Dienstag, 18. April - Freitag, 21. April 2017

VOG Südvogesen

Frühlingserwachen rund um den Ballon d'Alsace

In den Südvogesen geht es etwas beschaulicher als im benachbarten Südschwarzwald zu. Thematisch geht es um den Westrand des südlichen Oberrheingraben, dessen Entstehung u.a. am Beispiel des Sentheimer Bruchfeldes im Dollertal erklärt wird (Abbildung). Auch der Bergbau kommt mit dem Besuch einer ehemaligen Silbermine bei Cernay nicht zu kurz. Dabei besteht auch die Gelegenheit zum Sammeln von Mineralien auf der Halde. Die Umgebung des Lac d'Alfeld und der Ballon d'Alsace werden unter dem Aspekt der Vergletscherung der Vogesen in der letzten Eiszeit behandelt. Neben der Geologie stehen auch kulturelle Punkte wie ein Besuch der Moselquelle oder die von Le Corbusier erbaute Kirche von Ronchamp auf dem Programm dieser 2017 erstmalig angebotenen Studienreise. Ein paar Bildimpressionen der Reise finden Sie hier.

Sonntag, 09. April 2017: Balingen: Geopanorama vom Lochenpass

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Heute wird dieses klassische Wandergebiet auf der Balinger Alb einmal aus dem Blickwinkel der Erd- und Landschaftsgeschichte besucht. Besondere Bedeutung kommt dabei der Ausbildung der hier vorkommenden Kalksteine zu. Der Lochenstein bietet ein großartiges Geopanorama und ermöglicht geologische Phänomene in der Landschaft zu lesen. So wird auch klar, warum sich entlang des Albtraufs ein charakteristisches Schichtstufenland ausbilden konnte. warum es die charakteristischen Streuobtswiesen und des felsbewehrten Albtrauf gibt.

Samstag, 08. April 2017: Geologie der Reutlinger Alb (Tagesexkursion)

Vulkane, Quellen, Burgen, Bausteine und Aussichtspunkte

Die Fahrt geht von Reutlingen über Metzingen nach Dettingen im Ermstal zur ersten Station am Vulkanschlot Calverbühl (Abbildung). Danach geht es auf die Münsinger Alb und über Grafeneck – Marbach – Offenhausen nach Kleinengstingen zum Sauerwasser-Brunnen. Rechtzeitig zur Mittagspause wird Schloss Lichtenstein erreicht. Hier eröffnet sich ein herrliches Geopanorama auf das Echaztal. Danach geht es weiter zum Rossberg mit dem Quenstedt-Denkmal und einem weiteren Aussichtspunkt. Den Abschluss bildet eine kleine Runde in der wegen ihrer Lichtspiegelungen auch von Künstlern geschätzten "Kalktufflandschaft Wiesaztal". Unterwegs werden nicht nur die geologischen Verhältnisse angesprochen, sondern auch auf die Reisebeschreibungen von Georges Cuvier und Johann Wolfgang von Goethe Bezug genommen

Sonntag, 02. April 2017: Aachtopf - hier tritt das Donauwasser zutage ...

(Kooperationsveranstaltung Hegau Tourismus)

Zwischen Immendingen und Tuttlingen verschwindet das Donauwasser ganz oder teilweise im verkarsteten Gesteinsuntergrund des Oberjurakalks. Aber wussten Sie auch, warum ein großer Teil des Wassers gerade am Aachtopf wieder austritt und wie lange das Wasser für seine unterirdische Reise benötigt? Welche Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt? Was hat es mit dem historisch belegten „Wasserstreit“ auf sich? Erfahren Sie mehr darüber bei einer kleinen Rundwanderung um den Aachtopf, der als Quelle mit der größten Schüttung in Deutschland gilt. Natürlich sprechen wir auch über die Europäische Wasserscheide und die großen Dolinen im Stadtwald von Aach und die Aktivitäten der Höhlentaucher. 

Samstag, 01. April 2017: Freiburg - Steine in der Stadt

Bei dieser etwas anderen Stadtführung durch Freiburg richtet sich der Blick auch nach unten - denn Pflastersteine sind auch ein Thema dieses geologischen Stadtrundgangs. Schwerpunkt der heutigen "Steine-Führung" in Freiburg sind die Eisenbahnstraße und die Bismarckallee. Dabei geht es sowohl um die historischen Bausteine als auch um die Natursteinfassaden, die meist erst nach dem Zweiten Weltkrieg angebracht worden sind. Entdecken Sie die Vielfalt der Freiburger Bausteine und erfahren Sie mehr über die Herkunft des Materials und warum auf einmal so viele "exotische" Gesteine bei uns anzutreffen sind. Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt aber Neugier ist erwünscht! 

Sonntag, 19. März 2017: Breisach - Frühling im Kaiserstuhl

Der frühlingshafte Kaiserstuhl bietet natürlich auch eine interessante Pflanzen- und Tierwelt. Auf einer geologischen Zeitreise durch den Kaiserstuhl lassen wir aber zur Abwechslung einmal die Steine sprechen. Es werden bekannte geologische Punkte wie der Winklerberg bei Ihringen, die Lößhohlgasse in Bickensohl, der Badberg bei Altvogtsburg und der Aussichtspunkt Mondhalde (vgl. Abbildung) im zentralen Teil des Kaiserstuhls aufgesucht. Die im Kaiserstuhl vorkommenden unterschiedlichen Gesteine werden erklärt und die geologische Karte, die Entstehungsgeschichte und das Rohstoffpotential des Kaiserstuhls erläutert. Zusätzlich wird weiterführende Literatur vorgestellt.

Sonntag, 26. Februar 2017: Uracher Wasserfall

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Der Weg zum Uracher Wasserfall führt vom Parkplatz aus allmählich ansteigend das Meisental aufwärts. Durch den kahlen Buchenwald sieht man schon bald den Wasserfall (Abbildung). Bei dieser klassischen Wanderung steht heute die Geologie im Vordergrund. Wie entstand der Wasserfall? Warum gerade hier? Was genau ist „Kalktuff“? Was ist am Runden Berg so Besonderes? Auf dem Rückweg öffnet sich der Blick zum Ermstal hin. Angesichts des erst vor wenigen Jahrzehnten errichteten und heute weithin sichtbaren Kur- und Thermalbadbereich wird noch auf die Uracher Wärmeanomalie und die damit verbundene geothermische Energiegewinnung eingegangen.  

Donnerstag, 23. Februar 2017: Westfjorde in Island (Vortrag)

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Das Wort "Island" läßt bei geologisch Interessierten das Herz schneller schlagen. Die Landschaft ist grandios. Doch zahlreichen Besuchern entgeht ein weitgehend unberührter Teil - die fingerförmig im Nordwesten Islands gelegenen Westfjorde. Das Gebiet ist eigentlich nur durch zwei Straßen erschlossen, die außerdem noch über weite Teile als Schotterstrecken angelegt sind. Etwa ein Drittel des Gebiets im Norden kann sogar nur zu Fuß erreicht werden. Die tief in das Land eingreifenden Fjorde bilden in jeder Hinsicht spektakuläre und unvergessliche Eindrücke (Abbildung).  Die kleinen Siedlungen wirken hier wie vollkommene Fremdkörper und das Farbspiel der Wolken wirkt häufig irreal. Freuen Sie sich auf einen Bilderbogen aus einem unberührten Teil Europas.

Donnerstag, 23. Februar 2017: Karstlandschaft Schwäbische Alb

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Die Schwäbische Alb ist ein geologisches Musterländle: Sie bildet zusammen mit dem Fränkischen Jura das größte zusammenhängende Karstgebiet Mitteleuropas. Karst ist eine Landschaftsform, die vor allem im Mittelraum verbreitet ist. Es gibt sogar eine "Typlokalität" für den Karst - nämlich das in Slowenien liegende Karstgebirge. Alle Karsterscheinungen, wie Höhlen, Dolinen, Schlucklöcher, Flußschwinden und Trockentäler können auf der Schwäbischen Alb in eindrucksvoller Weise gezeigt werden. Die Gesteine der Schwäbischen Alb - allen voran die hellen Malmkalke sind in besonderer Weise der Lösungsverwitterung und damit der Verkarstung ausgesetzt.

Sonntag, 05. Februar 2017: Reutlingen - Steine in der Stadt

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Wer sich ein wenig mit Bausteinen in Reutlingen beschäftigt, der kennt die Bedeutung von Schilfsandstein, Stubensandstein und "Kalktuff" für das Reutlinger Stadtbild. Doch das betrifft nur die historischen Gebäude. Seit dem Zweiten Weltkrieg findet man in unseren Städten eine Vielzahl anderer Gesteine, die oft genug nicht einmal aus Europa kommen, aber wegen ihres Preises und wegen ihrer Beständigkeit geschätzt werden. Bei einem Rundgang in der Innenstadt von Reutlingen werden eine Reihe von Beispielen historischer und neuerer Bau- und Fassadensteine gezeigt.

Donnerstag, 02. Februar 2017: Bausteine von der Schwäbischen Alb

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Jeder kennt die Schotterwerke auf der Schwäbischen Alb. Sie sind wichtige regionale oder lokale Lieferanten für den Straßen- und Wegebau. Massive Jurakalke werden z. B. als Fensterbänke zugeschnitten, während Massenkalke gelegentlich als Fassadenplatten verwendet werden. Der Böttinger Marmor (Abbildung) ist kein Marmor im geologischen Sinn: es handelt sich ebenso wie beim Cannstadter Tarvertin um einen Quellabsatz warmer, mineralreicher Quellen, deren Bänderung auf einen unterschiedlichen Mineralgehalt hinweisen.  Auch der vielzitierte Kalktuff ist natürlich kein Tuff, sondern ein poröser Süßwasserkalk. Doch auch der Ölschiefer und diverse Sande werden als Bausteine verwendet.

Sonntag, 22. Januar 2017: Kalktufflandschaft Wiesaztal

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Diese für das Naturkundemuseum Reutlingen organisierte Exkursion hat den "Kalktuff"-Abbau im Raum Gönningen als Thema. Das heutige Naherholungsgebiet Oberes Wiesaztal ("Gönninger Seen") war noch vor weniger als 50 Jahren ein Gebiet, in dem intensiver Natursteinabbau betrieben wurde, denn die weiches Süßwasserkalk-Abscheidungen ("Kalktuffe") waren begehrte Bausteine (z. B. Rathaus Gönningen, Amtsgericht Reutlingen uvm.). Die Abbauspuren sind auch heute noch deutlich erkennbar. Vor einigen Jahren wurde ein Themenweg angelegt, der aus Anlass der Exkursion teilweise begangen und kommentiert wird. Auch Künstler schätzen das Farbenspiel der Gönninger Seen, wie das Bild der Reutlinger Malerin Renate Gaisser zeigt.

Donnerstag, 19. Januar 2017: Schwarzes Gold auf der Alb

(Kooperationsveranstaltung Naturkundemuseum Reutlingen)

Die schwarzen, schieferartig verwitternden Tonsteine im Untergrund von Reutlingen enthalten nicht nur erstaunlich gut erhaltene Fossilien (Foto: Naturkundemuseum Reutlingen) sondern waren immer wieder Hoffnungsträger auf der Suche nach Öl. Immer wieder hat man versucht, dem Gestein das schwarze Gold abzutrotzen - doch der Erfolg blieb bislang weitgehend aus und war im "Dritten Reich" als "Unternehmen Wüste" mit unendlich viel Leid verbunden. Ist unser "Ölschiefer", der von den Geologen, der von den Geologen übrigens als "Posidonienschiefer-Formation" bezeichnet wird auch heute noch ein potentieller Energierohstoff und wo lagern die möglichen Reserven? Mehr bei der Museumsführung ...

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Archiv 2017. 

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Dr. Matthias Geyer
Geotourist Freiburg
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